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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

STERBEBETTVISIONEN

Sterbebettvisionen

Einführung

NTE werden vorwiegend von den kurzfristig 'Klinisch Toten' und auch von den - nach längerer Zeit - wieder erwachten Komapatienten als Erinnerungen berichtet. Dagegen können die Visionen im Verlauf des Sterbeprozesses dem Hospizpersonal und den Sterbebegleitern nahezu zeitgleich bekannt werden, wenn die Kranken imstande und willens sind, sie zu äußern.  Es ist verständlich, dass nicht nur die Visionäre von ihren Erlebnissen tief beeindruckt  werden, die häufig als Begegnungen mit bereits verstorbenen Angehörigen erscheinen, die 'gekommen seien, um sie abzuholen', sondern dass auch die Sterbebegleiter nachhaltige Veränderungen ihrer eigenen Anschauungen erfahren können, Insbesondere wenn sie die Vision des Patienten selbst unmittelbar wahrnehmen können, was gelegentlich vorkommt.


Victor Zammit: Sterbebettvisionen

Afterlife Report 15.11.2013: 'Sterbebettvisionen' ereignen sich in allen Kulturen. Im Jahr 1977 veröffentlichten Karlis Osis und sein Kollege Erlendur Haraldsson das Buch 'Der Tod, ein neuer Anfang'. Es erweiterte eine frühere Studie und beinhaltete Berichte von mehr als 1.000 Ärzten und Krankenschwestern aus Indien und den USA über den Tod von mehr als 100.000 Menschen. Diese jüngsten Studien bestätigten in ihrer Gesamtheit die früheren Ergebnisse:
Nur 10% der Sterbenden sind kurz vor ihrem Tod bei Bewusstsein; aus dieser Gruppe hat ein Drittel bis zur Hälfte Nahtod-Visionen; diese Menschen 'sehen' ihre verstorbenen Geliebten und Szenen der jenseitigen Welt und sind  plötzlich sehr glücklich und aufgeregt ohne erkennbare medizinische Ursache.
Zammit übernimmt im gleichen Report den ausführlichen Artikel 'After life Sciences - End of Life Experiences and "deathbed visions" (Nachtod-Wissenschaften - Erfahrungen am Ende des Lebens und Sterbebettvisionen)

Prof. Andreas Resch: Gedanken am Sterbebett eines Freundes

Mit freundlichem Einverständnis des Autors Prof. Dr. Dr. Andreas Resch übernehmen wir  sein Vorwort zum Buch 'Aus dem Jenseits und zurück' von J. B. Delacour.
'(Der Titel)  klingt für einen Wissenschaftler wie eine utopische Aussage ganz fern von jeder Wirklichkeit. Doch wo liegen eigentlich die Grenzen des Wirklichen? Diese entscheidende Frage verstrickt sich in den folgenden Berichten über 'klinisch Tote' bis zur grundsätzlichen Frage nach dem Überleben des Todes. Dabei handelt es sich bei diesen Berichten weder um wissenschaftliche Untersuchungen noch um nahtloses Tatsachenmaterial, sondern ganz einfach um gestaltete menschliche Erfahrung in der Dämmerung des Todes.
Wie sehr sich gerade im Todesbereich die Grenzen des Wirklichen weiten, konnte ich unlängst mit schärfster Beobachtung erfahren, als mein treuer Freund, Wolfdieter Th., im vollen Jugendalter aus der sprühenden Wirklichkeit seiner wissenschaftlichen Arbeit in ein viertägiges bewusstloses Todesringen gerissen wurde. Drei Nächte stand ich an seinem Bett. Die Ärzte kamen und gingen. Wer sonst viel zu sagen wusste und die Wirklichkeit voll zu kennen meinte, wurde beklemmend schweigsam und verließ lautlos das Sterbezimmer. So stellte ich mir die Frage, was ist seine Wirklichkeit, dass ich ihn nicht mehr erreichen kann?
All die hohen Theorien von Tiefenseele und Unbewusstem verblassten wie der Schatten im Sonnenschein. Weder ich noch sonst ein Wissenschaftler konnten eine Antwort geben. Um nicht als Flüchtling vor mir selbst zu erscheinen, stellte ich mich ganz offen dieser wissenschaftlich unbeantwortbaren Frage. Sie ist die gewaltigste Wirklichkeit. Man kann sie nicht beweisen, sondern nur erleben.
Daher sind auch die folgenden Berichte (im buch) keine Beweise, sondern Beschreibungen menschlicher Lebenserfahrung jener Wirklichkeit, von der alles Leben gekennzeichnet ist, nämlich vom undurchschaubaren Antlitz des Todes.  

Adelheid Senkowskis Traum auf dem Sterbebett

Am 04.05.2000, fünf Tage vor ihrem Übergang infolge eines Krebsleidens, berichtete Mir meine Frau Adelheid einen Traum, den ich in meiner heutigen Sicht in  als Sterbebettvision bezeichnen möchte.
Ich befand mich am hellen Tag auf einem schmalen Weg irgendwo, nicht in Mainz. Der Weg schien nach Norden zu führen. Rechts erstreckte sich ein Gelände wie mit Gärten. Zur linken war des Weg durch einen kleinen Abhang begrenzt, vom dem plötzlich ein etwa ein Meter großer schwarzer Hund auf mich zusprang, der mich am linken Arm packte und festhielt. Ich verspürte aber keine Bisse. Ein Reiter zu Pferd - er erinnerte mich an Sankt Martin - kam von links hinter mir und nahm mich schützend halbhoch seitlich an sein Pferd heran. Ich konnte seine Worte nicht hören, aber er bedeutete dem Hund. mich loszulassen. Nach einer Weile ließ der Hund mich los und verschwand. Die ganze Szene drehte sich etwa um 180 Grad, der kleine schmale Weg, den ich gekommen war, weitete sich auf eine drei- bis viermal so breite Allee, die mit überwachsenen 'Katzenköpfen' gepflastert war. Ich konnte wie von einem erhöhten Standpunkt über den Weg hinweg weit ins Land schauen, das sich ähnlich einem sanft abfallenden Tal erstreckte. Auch der Reiter hatte sich aufgelöst. Er war weg.'
Es sei ergänzt, dass Adelheid in den letzten Tagen mehrfach äußerte, zwischen hier und drüben hin- und her zu pendeln, und Gelegenheit hatte, sich ihr neues Zuhause anzuschauen. In den späteren Nachtodkontakten bestätigte sie diese Erlebnisse und Eindrücke als zutreffend. 

Ricardo Ojeda-Vera: Außersinnliche Wahrnehmung

Persönlicher Bericht des Autors und Kommentar des 'Arbeitskreises Origenes':
Eine sterbende Patientin ohne Kenntnis des Spanischen nimmt den Inhalt eines vom behandelnden Arzt  in dieser Sprache geschrienen Briefes hellsichtig wahr und gibt ihn korrekt wieder.

Andreas Böttcher: Sterbebettvisionen - (Sir William Barrett)

Der Autor beginnt mit einem von Sir William Barrett (siehe sein Buch: 'Deathbed Visions') berichteten Fall aus dem Jahr 1924. Er  schildert und kommentiert danach viele eindrucksvolle Sterbebetterlebnisse. Der Artikel schließt mit dem Absatz:
'Nach Abschluss der Datenanalylse ... kamen die Psychologen Dr. Karlis Osis und Dr. Erlendur Haraldsson im Buch 'Der Tod, ein neuer Anfang“ nach mehrjährigen Studien zu dem Schluss, dass das Beweismaterial in hohem Maße für ein Leben nach dem Tod spricht. Es kann weder durch medizinische noch durch psychologische oder kulturelle Bedingungen erklärt werden und ermöglicht einen realistischen Glauben an ein Leben nach dem Tod.'

Bernard Jacoby: Ein Interview

Wir verweisen auf das Interview 'Die Auferstehung ist die Konfrontation mit dem eigenen Ich' des Naturwissenschaftlers und Sterbeforschers Bernard Jacoby.

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Ankündigung:

27.-29.05.2016 - Tagung - Fulda - VTF - Vortrag (Gesa Dröge)
'Instrumentelle TransKommunikation und Sterbebegleitung – Wie passt das zusammen?
Was uns Sterbende und Verstorbene lehren'

 

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