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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

DAS MEDIUM CARMINE MIRABELLI

Das Universalmedium Carmine Miarabelli

Inhalt

Vorgeschichte des Berichtes von 1927
Der Bericht aus dem Jahr 1927
Das Universalmedium
Das Sprechmedium
Das Schreibmedium
Das physikalische Medium und eine skurrile Demonstration (1927)
Mirabelli schwebt
Das Apportmedium
Mirabelli wird im Raum versetzt (Teleportation)
Das Materialisationsmedium - Drei Phantome treten auf
Ganymed de Souzas Tochter manifestiert sich
Bischof Dr. Jose de Camargo Barros erscheint
Dr. Bezerra de Meneses zeigt sich in körperlicher Gestalt
Fotografische Details
Kommentar der Schriftleitung der 'Zeitschrift für Parapsychologie' mit Anmerkung E. S.
Victor Zammits Überzeugung
Eine Voraussage von Sir Oliver Lodge


Vorgeschichte des Berichtes von 1927 


An  Stelle vieler im Netz zugänglicher Berichte über hervorragende  Materialisationsmedien und die bei ihnen aufgetretenen Phantome gehen wir ausführlich auf den Fall Mirabelli ein, der das volle Spektrum medialer Erscheinungen umfasst.
Der allgemein gehaltene vom Felix-Circle erstellte Beitrag enthält eindrucksvolles Bildmaterial.
Zum Überblick empfehlen wir den Wikipedia-Artikel Carmine Mirabelli.Wir übernehmen die wesentlichen Inhalte eines  72 Seiten umfassenden Berichtes, der 1927  in der '(Zeitschrift für Parapsychologie'  (S. 450 - 462.) erschienen ist und die erstaunliche  Vielfalt der Phänomene  bei  Mirabelli beschreibt.
Die von Rolf Linnemenn ins Netz gestellte Version ist dem Buch 'Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes - Der Geisterverkehr im nachapostolischen Zeitalter und in der jetzigen Zeit' des ehemaligen katholischen Pfarrers und späteren Spiritualisten Johannes Greber entnommen sind, welche die christlich Basis  des Geisterglaubens spiegeln.                                                                                                                    
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Der Bericht aus dem Jahr 1927

Die Schriftleitung der  'Physikalischen Zeitschrift' erklärt:
'Im Jahre 1927 erschien in Santos (Brasilien) ein Werk über die Phänomene, die bei einem Medium namens Mirabelli festgestellt wurden. Die Erscheinungen spielten sich sämtlich bei Tageslicht oder doch hellem künstlichem Licht ab. Manchmal waren bis zu 60 Zeugen dabei anwesend, die den ersten wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kreisen Brasiliens angehörten.
Da die Berichte das Unglaublichste enthalten, was je auf diesem Gebiet erlebt worden ist, hat sich die Schriftleitung an das brasilianische Konsulat in München gewandt und ihm die Frage vorgelegt, ob die in dem Buch 'O Medium Mirabelli' angeführten Persönlichkeiten, die jene Erscheinungen als echt bezeugen, dem Konsul durch ihr Ansehen und ihren Ruf bekannt seien. Der Konsul bejahte die Frage unbedingt und fügte noch hinzu, dass ihm 14 der angeführten Zeugen persönlich bekannt seien, darunter der gegenwärtige Präsident der Republik, der als Vorsitzender eines Schiedsgerichtes über das Medium Mirabelli tätig gewesen war. Dann der im aktiven Dienst befindliche Staatssekretär Reynaldo Porchat, der Senator Muniz Sodre und der Professor der Medizin Olegario de Moura von der Universität Sao Paulo. Der Konsul erklärte, wenn auch nur diese vier Männer, die nicht nur große Gelehrte, sondern auch erprobte Charaktere seien, sich für eine Sache einsetzten, so hätte er nicht das Recht, ihren Wahrnehmungen einen Zweifel entgegenzusetzen. Das Medium Mirabelli wurde von 557 Zeugen beobachtet.
Unter diesen befanden sich 452 Brasilianer und 105 Ausländer. Es waren 2 Universitätsprofessoren, 72 Ärzte, 18 Apotheker, 12 Ingenieure, 36 Rechtsanwälte, 8 Übersetzer, 3 Landwirte, 22 Zahnärzte, 5 Chemiker, 20 Literaten, 89 Staatsmänner, 25 Offiziere, 52 Börsianer, 128 Kaufleute, 9 Industrielle, 18 Journalisten, und 32 gehörten verschiedenen Berufen an. Auch viele Mitglieder geistlicher Orden wohnten den Sitzungen bei.
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Das Universalmedium

Seine Odkraft reicht für alle Phänomene aus, die es im Geisterverkehr gibt. (Anm. E. S: Greber erklärt die Od-Kraft als 'Lebenskraft des Geistes' in 'Die Gesetze des Verkehrs der Geister mit der materiellen Schöpfung'.
Der heutige Leser kann die Begriffe 'Od' und  'Odkraft' als historische Reminiszenz betrachten.   -->Seitenanfang

Das Sprechmedium

Mirabelli ist Sprechmedium. Im Trancezustand spricht er außer der Muttersprache und verschiedenen einheimischen Dialekten folgende Sprachen: Deutsch, Französisch, Holländisch, Englisch, 4 italienische Dialekte, Tschechisch, Arabisch, Japanisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Hebräisch, Albanisch, afrikanische Dialekte, Latein, Chinesisch, Neugriechisch, Polnisch, syrioägyptische Dialekte und Altgriechisch. Er versteht in Wachbewusstsein nur seine Muttersprache. Er hält im Trancezustand Vorträge über Dinge, von denen er aufgrund seiner Vorgeschichte nichts weiß. Seine Vorträge umfassen das Gebiet der Medizin, der Rechtswissenschaft, der Soziologie, der Nationalökonomie, der Politik, der Theologie, der Psychologie, der Geschichte, der Naturwissenschaften, der Astronomie, der Philosophie, der Logik, der Musikwissenschaft, des Spiritismus und Okkultismus, der Literatur. - Das Medium selbst gibt an, dass alles, was im Trancezustand von ihm gesprochen wird, nicht von ihm selbst stamme, sondern es seien Geister, die aus ihm sprächen, und deren Namen es angibt. Es nennt sie seine geistigen Führer.    --> Seitenanfang


Das Schreibmedium

Mirabelli ist auch Schreibmedium. Er schrieb bisher im Trancezustand in 28 verschiedenen Sprachen, und zwar mit einer Schnelligkeit, die kein Schreiber im normalen Zustand erreichen kann. So schrieb es in 15 Minuten 5 Seiten Polnisch über das Thema: "Das wiedererstandene Polen." - In 20 Minuten 9 Seiten Tschechisch über: "Die Unabhängigkeit der Tschechoslowakei." - In 12 Minuten 4 Seiten Hebräisch über: "Die Verleumdung." - In 20 Minuten Deutsch über: "Großdeutschland, seine Zertrümmerung und Wiedererstehung." - In 40 Minuten 25 Seiten Persisch über: "Die Unhaltbarkeit der großen Kaiserreiche." - In 15 Minuten 4 Seiten Lateinisch über: " Die großen Übersetzungen." - In 12 Minuten 5 Seiten Japanisch über: "Der Russisch-Japanische Krieg." - In 22 Minuten 15 Seiten Syrisch über: "Allah und seine Propheten." - In 15 Minuten 8 Seiten Chinesisch über: "Buddhistische Apologie." - In 15 Minuten 8 Seiten Syrioägyptisch über: "Die Grundlagen der Gesetzgebung." - In 32 Minuten 3 Seiten Hieroglyphen, die bis jetzt noch nicht entziffert werden konnten, und so weiter.
Beim medialen Schreiben Mirabellis wurde von den ihn kontrollierenden Gelehrten folgende Vorsichtsmaßregel angewandt. Das Medium wurde von zwei Teilnehmern in den Sitzungssaal geleitet und dort einer peinlichen Untersuchung seines Körpers und seiner Kleider unterworfen. Auf einen kleinen Tisch, der weder Schubladen noch Fächer hatte, wurde Papier und Bleistift gelegt. Mirabelli, der sich vor solchen Sitzungen in starker Erregung befindet, nimmt bei hellem Licht auf einem Stuhl Platz. Kontrolleure und Teilnehmer bilden um ihn einen Kreis und verfolgen genau alle seine Bewegungen. Der Leiter der Sitzung bittet um Ruhe, bis sich der geistige Führer des Mediums meldet.Das Medium in höchster Ekstase fleht mit lauter Stimme um göttlichen Beistand und stimmt dann im Trancezustand einen religiösen Hymnus an. Die Hand ergreift einen Bleistift, schleudert ihn wiederholt von sich, ergreift ihn wieder und kommt dann in ein fieberhaftes Schreiben. Der Bleistift eilt ohne Unterbrechung blitzschnell über das Papier. Während des Schreibens hebt Mirabelli den Blick empor, seufzt auf, ohne dass sich die Schnelligkeit des Schreibens mindert. Dann wendet das Medium mit strahlendem Antlitz seine Augen nach oben, wo es seinen geistigen Führer zu sehen behauptet, der ihm beim Schreiben die Hand führt, und spricht liebevoll mit ihm. Der neben dem Medium stehende Sekretär nimmt die beschriebenen Blätter weg und ordnet sie.
Nun ändert sich manchmal der Zustand des Mediums, geht von Ekstase in Apathie über und wird wieder ein anderer: Mirabelli scheint seiner Sinne nicht mehr mächtig. Er lacht, weint, singt, ruft irgendwelche Namen, antwortet auf Fragen, dreht und windet sich wie ein Seiltänzer, spuckt rücksichtslos um sich, nimmt unzüchtige Stellungen ein, versucht sich den Schädel einzurennen, Chemikalien zu trinken, schäumt und schlägt um sich. Dann tritt  Beruhigung ein, und die Sitzung kann geschlossen werden.  
Die eben geschilderten Vorgänge bedürfen zunächst einer Erklärung. Der Erregungszustand, in dem sich das Medium vor Beginn einer solchen Sitzung befindet, rührt daher, dass es von einer großen Anzahl von Geistwesen umgeben ist, die es stark umdrängen, gute und böse. Diese wissen, dass jetzt das Schreiben beginnen soll. Sie drängen sich mit Gewalt heran, um dem Medium die Hand zu führen. Es entspinnt sich ein Kampf zwischen den guten und bösen Geistwesen. Diesen Kampf zeigt das Ergreifen, Wiederwegschleudern und Wiederergreifen des Bleistifts. Bekommt das Böse für einige Minuten die Oberhand, dann benutzt es den Körper des Mediums zur Vollführung der oben geschilderten Hässlichkeiten in Wort und Tat.
Das Böse ist darauf aus, die dem Guten dienenden Medien körperlich und moralisch zu vernichten.
Mirabelli bemüht sich, nur die gute Geisterwelt in seine Nähe zu ziehen und ihr als Werkzeug zu dienen. Das beweist sein Beten um göttlichen Beistand. Aber dass er sich auch zu solchen Sitzungen hergibt, die nur dem wissenschaftlichen Interesse der Teilnehmer und bei manchem jedenfalls auch bloß der Sensationslust dienen, ist ein Fehler von ihm, der den bösen Geistwesen große Macht über ihn verleiht.
Würde er sich ausschließlich an gottesdienstlichen Versammlungen beteiligen und so seine mediale Fähigkeit nur dem Guten widmen, so hätten die bösen Mächte keinerlei Gewalt über ihn, und solche gemeine und niedrige Szenen wie die geschilderten würden nie vorkommen.
Auch würde ihm seine mediale Kraft erhalten bleiben, während zu befürchten ist, dass sie nach und nach schwinden wird, wenn er sich weiter als Medium für irdische Zwecke verwenden lässt. Denn die Schwächung seiner Odkraft durch die Bösen wird auf die Dauer so groß werden, dass er sowohl als Medium vollständig versagen, als auch seine körperliche Gesundheit ganz einbüßen oder zu noch Schlimmeren getrieben wird.
Welche Gewalt die bösen Geistermächte bisweilen auch den guten Geistern gegenüber entfalten, um sie an ihrem Vorhaben zu hindern, zeigen uns die Berichte der Bibel. Als der hohe Geist Gabriel zu Daniel geschickt wurde, um ihm die Zukunft zu enthüllen, suchte der böse Geist, dem die Herrschaft über das götzendienerische Perserreich übertragen war, ihn daran zu hindern und kämpfte mit ihm 21 Tage, bis Fürst Michael dem Erzengel Gabriel zu Hilfe kam und ihn von dem Ansturm der bösen Mächte befreite. (Daniel 10, 13)

Anmerkung

Ich denke, man kann die hie unter religiösen Aspekten beschriebenen Dynamik auch als 'Besessenheit' beschreiben, einem Begriff, der in der BRD seit dem unglücklichen Ausgang des Falles Anneliese Michel im Hinblick auf die mögliche psychiatrische Deutung ebenso wie 'Exorzismus' nur noch mit erheblicher Zurückhaltung benutzt wird.
Wir verweisen auf das Buch des Psychiaters Dr. Karl Wickland 'Dreißig Jahre unter den Toten' sowie Dr. Felicitas D. Goodman: 'Anneliese Michel und ihre Dämonen - Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht'.    --> Seitenanfang

Das physikalische Medium und eine skurrile Demonstration (1927)

In der Apotheke Assis, Rue 15 de Novembro Nr. 9 in Sao Paulo flogen in Anwesenheit des Mediums plötzlich die Scheiben aus den Auslegekästen. Ein in den Gelenken beweglicher Totenkopf kam aus dem Laboratorium, blieb schwebend in der Luft, klappte die Kinnladen auf und zu, warf verschiedene Gegenstände durcheinander, flog hin und her und fiel endlich zu Boden, ohne zu zerbrechen.
In einer an einem Nationalfeiertag abgehaltenen Versammlung, bei der das Medium und viele andere Personen anwesend waren, hörten diese sowohl wie auch Anwesende und Leute aus der Nachbarschaft Trommelwirbel und Trompetenblasen im Marschtempo. Gleichzeitig schlugen Gläser und Flaschen, die sich in dem Saal befanden, ohne menschliche Berührung aneinander und brachten Töne von vollendeter Harmonie hervor, welche mit bewunderungswürdiger musikalischer Technik einen Militärmarsch wiedergaben.
Mirabelli spielte Billard, ohne das Queue zu berühren. Dieses spielte für sich selbst. Ein Totenkopf bewegte die Kiefer; ein ihm aufgesetzter Hut hob sich, als ob er zum Gruß gelüftet würde.
Alle diese Tatsachen sind von einwandfreien Zeugen beglaubigt. Die Originalschrift betont ausdrücklich, dass zweifelhafte Phänomene von vornherein aus der
Veröffentlichung herausgelassen wurden.
Ein Totenschädel bewegt sich und ein Skelett geht durch den Raum. Nachdem das Medium die ungeheure Nervenanspannung des eben geschilderten Phänomens überwunden hatte, blieb es noch lange zitternd und erschöpft. Es war noch nicht wieder bei Kräften, da kamen aus einem Schrank, in dem sich ein für Studienzwecke bestimmter Totenschädel befand, heftige Schläge. Der Totenschädel wurde von einer unsichtbaren Kraft wütend hin- und hergeschleudert, als ob er sein Gefängnis sprengen wollte. Ein Teilnehmer näherte sich dem Schrank, um ihn zu öffnen. Aber dessen Türen sprangen plötzlich von selbst auf. Der Totenschädel kam heraus und stieg unter greulichem Zähneklappern in die Luft.
Dr. Ganymed de Souza wunderte sich im Stillen, dass nicht auch das zum Kopf gehörige Skelett sich zeige. Wie zur Antwort bildeten sich sofort der Halswirbel, dann Brustkorb und Arme, die Wirbelsäule, Beckenknochen, die Beine und schließlich die Füße mit allen Knochen. Das Medium, an beiden Armen gehalten, stößt eine Menge schaumigen Speichel aus und schlägt auf seinem Stuhl wütend gegen sich selbst. Alle Schlagadern scheinen gestaut und pochen heftig. Mirabelli verbreitet einen starken Leichengeruch, der die Anwesenden in hohem Maße belästigt und das Zimmer derart verpestet, dass selbst frische Luft ihn nicht vertreibt. Das Skelett stellt sich auf die Beine und schickt sich an, mit unsicheren, großen Schritten durch das Zimmer zu gehen. Scheint es zu stürzen, so bringt es sich wieder ins Gleichgewicht.
Dr. Ganymed de Souza sucht sich durch Berührung von der Echtheit der Erscheinung zu überzeugen. Er beklopft die harten schmierigen Knochen, empfindet einen Nervenschlag und kehrt wieder an seinen Platz zurück. Das Medium krümmt und windet sich auf seinem Stuhl und ist nur mit Mühe festzuhalten. Das Skelett setzt seinen unheimlichen Rundgang fort.
Die Teilnehmer, angeregt durch das Beispiel des Dr. Ganymed de Souza, überwinden ihren Abscheu, erheben sich einer nach dem anderen und berühren diese düstere Verkörperung des Todes und des Nichts. Alle sind erschüttert. Der Leichengeruch bleibt bestehen. Das Skelett beginnt langsam, in ausgezählten Minuten, sich aufzulösen, anfangend bei den Füßen, bis schließlich nur mehr der Schädel in der Luft schwebt, der nun nicht mehr mit den Kinnladen klappert, sondern auf den Tisch fällt und dort liegen bleibt. Alles das geschah um 9.45 Uhr vormittags bei strahlender Sonne unter einer fast polizeimäßigen Kontrolle in Gegenwart vieler gebildeter Persönlichkeiten und währte 22 ausgezählte Minuten.
Textquelle: Zeitschrift für Parapsychologie, Jahrgang 1927, S. 450 - 462

Anmerkung
Wir haben die Beschreibung dieser Phänomene, die im Originaltext weiter unten steht, wegen des Zusammenhangs  an dieser Stelle  eingefügt und neigen dazu, sie als skurrile Demonstration oder als albernes Schmierentheater zu empfinden. Greber würde  sie vermutlich den 'bösen', Jürgenson den 'Spott-Geistern' anlasten.    --> Seitenanfang

Mirabelli schwebt

In einer Sitzung in Sao Vicente, bei der eine größere Anzahl von Teilnehmern anwesend war, im Beisein der Ehrengäste Dr. Mario Alvin und Dr. Annibal des Meneses, ereignete sich Folgendes: Mirabelli saß auf einem Stuhl und wurde von allen Anwesenden scharf beobachtet. Plötzlich bewegte sich der Sessel und verschob sich samt dem Medium von seinem Platz, und zwar, wie dies ausdrücklich festgestellt wurde, ohne Nachhilfe der Beine Mirabellis. Dieser wandte seine Augen zum Himmel, breitete die Arme aus und schien verzückt. Nach einigen Minuten stillen Gebetes machte der Stuhl wieder einen heftigen Ruck und hob sich einige Zentimeter vom Boden. Unter gespannter Aufmerksamkeit wurden Füße, Arme und Seiten des Mediums beobachtet. Der Stuhl erhob sich mit dem Medium immer höher in die Luft, schwebte hin und her und erreichte endlich eine Höhe von zwei Metern vom Fußboden. Die Anwesenden nahmen sofort eine Nachprüfung des Sitzungszimmers vor. Die Erhebung (Levitation) dauerte ausgezählte 120 Sekunden. Die Kontrolleure begleiteten den ohne Stützpunkt in der Luft schwebenden Stuhl. Dieser bewegte sich in einer bestimmten Richtung fort und war schließlich 2,30 Meter von seinem ursprünglichen Platz entfernt und senkte sich dann langsam zu Boden. Das Medium war unterdessen in Trance und sprach mit verschiedenen Geistwesen. Nach dem Erwachen erinnerte sich Mirabelli an nichts.
Wie bereits in dem Kapitel über die 'Medien' gesagt worden ist, sind die physikalischen Phänomene in den meisten Fällen eine Wirkung niedriger, wenn auch nicht immer böser Geistwesen. Gute Geister geben sich zu solchen Experimenten, wie sie in dem vorigen Abschnitt als physikalische Phänomene Mirabellis angeführt wurden, im Allgemeinen nicht her. Ausnahmsweise beteiligten sie sich an derartigen Dingen, wenn damit ein gottgewollter Zweck verbunden ist, zum Beispiel einem gottsuchenden Menschen ein Beweis von der Existenz jenseitiger Geistwesen erbracht werden soll. (Isaak Newton dürfte inzwischen die Relativität des von ihm entdeckten Gravitationsgesetzes erkannt haben!)    --> Seitenanfang

Das Apportmedium

Aus der Wohnung Pinto de Queiros in Sao Paulo wurde nach vorheriger Ankündigung ein Revolver, der in einem Koffer eingeschlossen war, in die Wohnung des Herrn Watson apportiert. Ferner wurde bei hellem Tageslicht aus der Wohnung des Herrn Watson ein Bild in das Büro einer Versicherungsgesellschaft apportiert. Es war eine Entfernung von mehreren Kilometern. Dort fiel es krachend zu Boden und erregte ein ungeheures Aufsehen.    --> Seitenanfang

Mirabelli wird im Raum versetzt (Teleportation)

Mirabelli befand sich mit verschiedenen Personen auf dem Bahnhof da Luz und war im Begriff, sich nach Santos einzuschiffen, als er plötzlich nicht mehr zu sehen war. Etwa 15 Minuten später wurde aus Sao Vicente, einer 90 Kilometer von da Luz entfernten Stadt, telefoniert, und es stellte sich heraus, dass das Medium genau zwei Minuten nach seinem Verschwinden aus Sao Paulo in Sao Vicente anwesend war.
Gelegentlich einer Sitzung der Untersuchungskommission zu Ehren des Dr. Enrico de Goes, in Anwesenheit vieler Gelehrter, verschwand Mirabelli aus dem Sitzungsraum, ohne seine Fesseln gelöst zu haben und ohne eine Plombe an Fenstern und Türen zu verletzen. Man fand das Medium in einem Nebenzimmer auf einem Sofa liegend, noch in Trance eine religiöse Hymne singend.  

Anmerkung:
Zum Folgenden Text vergleiche man die Ausführungen des jenseitigen Oliver Lodge, siehe oben. Der Begriff Od ist eine überholte Vorstellung.
Die so genannten 'Apporte' und Durchdringungen gehören sind zutreffender als Dematerialisierung und Rematerialisierung (Verschwinden und Wiederauftauchen) der Materie zu beschreiben, die an der einen Stelle aufgelöst und in Odform verwandelt, in diesem Zustand durch Wände und verschlossene Türen transportiert und an einem anderen Ort wieder zur festen Materie verdichtet wird. Die Bibel enthält mehrere Beispiele desselben Vorganges. Der Prophet Habakuk, der aus weiter Ferne an die Löwengrube zu Daniel gebracht wurde. Der Jünger Philippus, der an einer Stelle plötzlich verschwand und in demselben Augenblick in einer weit entlegenen Stadt war, sowie die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis bei verschlossenen Kerkertüren. – Das alles ist nach denselben Gesetzen der Auflösung und Wiederverdichtung der Materie vor sich gegangen wie bei dem Medium Mirabelli.    --> Seitenanfang

Das Materialisationsmedium - Drei Phantome treten auf

Das Gewaltigste, was an Geisterverkörperungen in der heutigen Zeit erfolgte, sind die Materialisationen, die sich bei dem Medium Mirabelli abspielten.
Es war in einer Sitzung im Laboratorium der Studienkommission in Santos unter dem Vorsitz der Herren Dr. Estanislau de Camargo, Alberto Riveira und J. F. Schmid. Anwesend waren zahlreiche angesehene Persönlichkeiten. Es war vormittags 9 Uhr. Der Versuchsraum war 10 mal 11 Meter groß. Er lag im Erdgeschoß. Die Straßenfenster waren durch eiserne Riegel abgeschlossen. Der Fußboden bestand aus schmalen Brettern, die eines nach dem anderen darauf untersucht wurden, ob sie nicht für betrügerische Manipulationen zugerichtet seien. Es wurde alles in Ordnung befunden und festgestellt, dass man nur dann ins Zimmer dringen könne, wenn man die dicken Mauern oder die in Stein eingelassenen Türen einrennen würde.    --> Seitenanfang

Ganymed de Souzas Tochter manifestiert sich

Mirabelli saß auf einem Stuhl. Er erbleichte, als Zeichen, dass Tieftrance eintrat. Seine Augen wurden herausgetrieben und er wand sich, als ob ihn jemand an der Gurgel drosselte. Starker Schweißausbruch trat auf. Plötzlich hörte man von einem Tisch des Saales her drei Schläge, und eine kindliche Stimme rief: 'Papa! ' – Dr. Ganymed de Souza, einer der Anwesenden, erklärt tief ergriffen, er erkenne die Stimme seines Töchterchens, das in der Hauptstadt an der Grippe gestorben war. Während alle in höchster Spannung warteten, erblickte man endlich an der Seite des Mediums die Gestalt eines Mädchens. Der Vater, kaum mehr seiner Sinne mächtig, tritt aus dem Kreis, ruft seine Tochter an, geht zu ihr hin und schließt sie in die Arme. Unter Schluchzen versicherte Dr. de Souza immer wieder, dass er seine Tochter umarme, und dass das Kleid, welches die Erscheinung trage, dasselbe Kleid sei, mit dem man sein Kind in das Grab gelegt hätte.    --> Seitenanfang


Bildquelle:
Felix Circle

Während dieses Vorganges lag Mirabelli wie im Todeskampf. Er war zusammengekauert, wachsfarben, mit vollkommener Muskelerschlaffung, schwacher und pfeifender Atmung. Der Puls war kaum zu fühlen.
Coronel Octavio Viana erhob sich, um sich ebenfalls von der Wirklichkeit der Erscheinung zu überzeugen. Auch er nahm die Kleine in die Arme, fühlte ihr den Puls, schaute ihr in die tiefen unergründlichen Augen, stellte Fragen an sie, die sie mit monotoner, trauriger Stimme, aber sinngemäß beantwortete. Viana bestätigte ebenfalls die Echtheit der Erscheinung. Dr. de Souza frischte Kindheitserinnerungen seiner Tochter auf und erhielt verständnisvolle Antworten. Die Erscheinung wurde fotografiert.
Ein Bild davon ist dem Bericht der Untersuchungskommission beigegeben.
Nach der fotografischen Aufnahme begann das Kind im Raume zu schweben. Es erhob sich in die Luft und tummelte sich wie ein Fisch in seinem Element. Die Teilnehmer waren aufgestanden und gingen hinter der Erscheinung her, die mit der Hand leicht erreichbar war. Das Medium machte mit seinen Unterarmen die Bewegungen des schwebenden Kindes gleichzeitig mit. Nachdem das Mädchen noch einige Sekunden in der Luft schwebend gesehen worden war, verschwand es plötzlich. Es hatte sich 36 Minuten bei Tageslicht unter einwandfreien Bedingungen einer Versammlung gebildeter Männer gezeigt, welche bezeugen, dass sie ein ausgebildetes menschliches Wesen vor sich hatten. Dr. Ganymed de Souza verlor sein Kind zum zweiten Mal – so tief hatte ihn das Erlebnis ergriffen.
Das Protokoll dieses Vorganges ist von zehn Doktoren der Wissenschaft, die dabei anwesend waren, zur Beglaubigung der Richtigkeit unterschrieben.    --> Seitenanfang

Bischof Dr. Jose de Camargo Barros erscheint

Ernsthafter zeigt sich die folgende Materialisation:
Alles das geschah um 9.45 Uhr vormittags bei strahlender Sonne unter einer fast polizeimäßigen Kontrolle in Gegenwart vieler gebildeter Persönlichkeiten und währte 22 ausgezählte Minuten.
Während die Anwesenden noch das vorhergehende Erlebnis besprachen, geriet das Medium wieder in einen Erregungszustand und behauptete, im Zimmer die Gestalt des Bischofs Dr. Jose de Camargo Barros zu sehen, der beim Schiffbruch der 'Syrio' 1906 ums Leben gekommen war. Die Unterhaltung wurde schnell abgebrochen und Mirabelli unter die vorschriftsmäßige Kontrolle genommen, welche die Herren Ataliba de Aranha und Odassio Sampaio übernahmen. Süßer Rosenduft erfüllte das Zimmer. Das Medium fiel in Trance.
Innerhalb des Zirkels wurde plötzlich ein feiner leichter Nebel gesehen, auf den sich alle Augen richteten. Der Nebel teilte und verdichtete sich, glänzte wie eine goldene Wolke, aus der sich langsam in ausgezählten Minuten eine Gestalt ablöste, die lächelnd, das bischöfliche Barett auf dem Haupte, angetan mit allen Insignien seiner Würde, sich vom Stuhl erhob und mit lauter, allen vernehmbarer Stimme seinen Namen: Dr. Jose de Camargo Barros nannte. Die Anwesenden vergewisserten sich, dass sie keiner Täuschung zum Opfer fielen.
Dr. Ganymed de Souza erhob sich, näherte sich furchtlos mit mehreren Schritten der Erscheinung und blieb ihr gegenüber stehen. Diese sagte nichts, lächelte dem Forscher zu, der nun ganz an sie herantrat, sie berührte, sie gründlich abklopfte, gegen die Zähne schlug, mit dem Finger den Gaumen prüfte, um das Vorhandensein von Speichel festzustellen. Er horchte Herz und Atmung ab, legte sein Ohr auf den Bauch des Bischofs, um sich von der Tätigkeit der Eingeweide zu überzeugen, untersuchte Nägel und Augäpfel, deren Blutäderchen er noch besonders prüfte, und kehrte auf seinen Platz zurück. Kein Zweifel – es war ein Mann, der hier weilte.
Die übrigen Beobachter folgten dem Beispiel des Dr. Ganymed de Souza, und allen zeigte sich der geheimnisvolle Gast gleich gefällig. Alle überzeugten sich, dass kein frivoles Spiel mit ihnen getrieben wurde, sondern dass tatsächlich ein menschliches Wesen mit menschlichen Organen vor ihnen stand. Der Bischof unterhielt sich mit den Anwesenden in reinem, gewähltem Portugiesisch. Zum Schluss sagte er:
'Nun geben Sie wohl acht, wie ich verschwinde!'
Er begab sich zu dem Stuhl des Mediums, welches in Tieftrance lag. Die Teilnehmer verfolgten gespannt jede einzelne Bewegung, damit ihnen nicht das Interessanteste des Phänomens, nämlich die Dematerialisation, entginge.
Bei dem immer noch in Trance befindlichen Medium angelangt, beugte sich der Bischof über Mirabelli, legt ihm die Hände auf und betrachtete ihn eine Weile schweigend. Die Anwesenden bildeten um die beiden einen Kreis. Der materialisierte Körper des Bischofs zuckte mehrmals heftig zusammen, begann zu schwinden und wurde immer kleiner. Das Medium, in kaltem Schweiß gebadet, röchelte laut. Die Erscheinung verkürzte sich auf etwa 30 Zentimeter und verschwand dann mit einer Plötzlichkeit, die nicht zu beschreiben ist. Wieder erfüllte starker, süßer Rosenduft den Raum. Mirabelli kam langsam zu sich. Die Nachuntersuchung ergab keine natürliche Erklärung des Vorgefallenen.    --> Seitenanfang

Dr. Bezerra de Meneses zeigt sich in körperlicher Gestalt

In Santos, dem Sitz der Akademie, wurde um 15.30 Uhr eine Nachmittagssitzung gehalten. Die Ergebnisse dieser Sitzung sind durch 60 Unterschriften bestätigt.
Nachdem zuerst die Gestalt einer mit den Anwesenden plaudernden Frau erschienen und wieder verschwunden war, hob sich nach wenigen Minuten eine Glocke in die Luft und läutete mit silberhellem Ton. Mirabelli erwachte aus der Trance und behauptete, neben dem Tisch eine ehrfurchtgebietende Gestalt zu sehen, die in weißes Linnen gekleidet und von einer glänzenden Aura umgeben sei. Die Glocke in der Luft läutete unaufhörlich. Verschiedene abseits sitzende Anwesende erhoben sich und näherten sich dem eigentlichen Zirkel, der durch die Untersuchungskommission gebildet wurde.
Nun vernahm man einen Lärm, als ob jemand mit den Absätzen hart auf den Boden auftrete. Da verkündeten die Herren Oberst Soares und Dr. Octavio Moreira Cavalcanti die Anwesenheit des verstorbenen, der als hervorragender Kliniker in aller Andenken stand. Die Erscheinung wandte sich zu den Anwesenden, sprach mit ihnen über seine Person und bestätigte ihnen seine Gegenwart. Die Sprache und die bestimmte Art des Auftretens machte auf alle einen tiefen Eindruck. Das Megaphon trug seine Stimme durch den ganzen Raum. Es gelangen verschiedene fotografische Aufnahmen.
Die Herren Dr. Assumpcion und Dr. Mendonca näherten sich nun der verhüllten Gestalt und unterwarfen sie einer eingehenden Untersuchung, welche 15 Minuten dauerte und den Beweis lieferte, dass es sich um eine mit allen natürlichen Organen versehene, anatomisch genau gebaute menschliche Gestalt handle. Hierfür bürgen die anwesenden Gelehrten mit ihren Namen.Nachdem die Geisterverkörperung den Anwesenden die Hand gedrückt hatte, kündigte sie ihr Verschwinden an. Sie schwebte wie ein Flugzeug durch die Luft. Zuerst verschwanden die Füße, dann die Beine, schließlich der Unterleib. Nur Brust, Arme und Kopf waren noch sichtbar.
Dr. Archimedes Mendonca, der wie die übrigen Anwesenden den Vorgang mit heftiger Spannung verfolgt hatte, näherte sich dem noch vorhandenen Rumpf der Materialisation und griff danach. Da fiel er wie leblos zu Boden, während das Gebilde völlig verschwand. Dr. Mendonca kam im Nebenzimmer wieder zu sich. Er behauptete, eine klebrige Masse zwischen den Fingern gefühlt zu haben, ehe ihm die Sinne schwanden.
Mirabelli befand sich nach dem Erwachen in einem Zustand starker Erschöpfung. Seine Fesseln erwiesen sich als unversehrt. Ebenso die Plomben der Türen und Fenster.                                                                                                                                   --> Seitenanfang

Fotografische Details

Der Bericht der Untersuchungskommission enthält 34 Abbildungen, von denen die ersten drei die Versuchsbedingungen die Verschnürung Mirabellis sowie die Überwachung durch die Kommission darstellen. Außerordentlich merkwürdig ist die Aufnahme, bei welcher Mirabelli sich in weißem Kostüm mitten in dem vierzehnköpfigen Untersuchungskomitee befindet. Seine Unterarme sind dematerialisiert. Links sieht man nichts und rechts nur einen leichten Schatten an deren Stelle.
Am interessantesten aber sind die 18 Bilder der Geisterverkörperungen. Bei den meisten befindet sich die materialisierte Gestalt mit dem Medium zusammen auf der Platte. In einzelnen Fällen wurde die Gestalt allein aufgenommen. In einigen Fällen sitzt die Verkörperung mit dem Medium und den Versuchsleitern um den Tisch, und man könnte glauben, es handle sich um eine lebendige Person, die zu dem Kreise der Kommission gehöre.    --> Seitenanfang

Kommentar der Schriftleitung der 'Zeitschrift für Parapsychologie'
mit Anmerkung E.S.

Die im Weiteren erörterten Hypothesen können, wie bereits erwähnt, heute nur historisch eingeordnet und nicht als verbindlich angesehen werden. Insbesondere die Annahme von 'Gesetzen', 'Odkräften' und 'hohen Geistern Gottes' wird uns fragwürdig und zurückführbar auf den religiösen Hintergrund erscheinen. Es ist allerdings zu bedenken, dass vermutlich auch unsere modernen Beschreibungen den Zeitläuften unterworfen sind,  und vermutlich  in fernerer Zukunft von unseren Nachfahren als überholt belächelt werden. Es ist - wie auch immer - wichtig, die dokumentierten Beobachtungen als solche von den Deutungsversuchen zu unterscheiden.  Zitat: .'Man hat gegenüber einer so umfassenden Zeugenschaft und einer so gründlich geführten Untersuchung nicht das Recht, dieses neue, gewaltige Dokument für die Echtheit mediumistischer Erscheinungen einfach zu ignorieren.'    --> Seitenanfang

Victor Zammits Überzeugung

Es ist  müßig, zu diskutieren, welche außergewöhnlichen Erscheinungen als  stärkste Indizien für das Fortleben nach dem Tod zu betrachten sind. Überschaut man den gesamten Komplex, so könnte man Victor Zammit  beipfichten, wenn er seinem 'Afterlife Report' schreibt (15.03.2013 - verkürzte Übersetzung E.S.):
'Es gibt nichts Überzeugenderes als die Unterhaltung mit einer materialisierten Intelligenz. Ich habe das seit sieben Jahren praktiziert und gemeinsam mit anderen Forschern ein Materialisationsmedium gründlich untersucht.
(Meine Frau) Wendy und ich haben an mehr als 100 Sitzungen teilgenommen, in denen eine materialisierte Person mit einem Angehörigen über Familienangelegenheiten gesprochen hat. Meine eigene Schwester hat sich materialisiert und mit ihrer Stimme wie zu Lebzeiten geredet, ebenso wie Wendys Vater. Diese wissenschaftlichen Nachtodkontakte kommen dem endgültigen Beweis für die Existenz des Fortlebens nahe. Sie sind die größte  Entdeckung der menschlichen Geschichte, die von nichts übertroffen wird.'    --> Seitenanfang

Eine Voraussage von Sir Oliver Lodge

Im Grunde geht es aber bei allem nicht nur um die wichtige Frage des Fortlebens. Es geht um die Veränderung der Welt-Anschauung, oder des Bewusstseins, die uns oft genug auf allen 'Transkanälen' nahegelegt wird.
Der berühmte englische Wissenschaftler,  Pionier der  Radiotechnik und Spiritualist Sir Oliver Lodge (1851-1940)  erweist sich als einer der Einsichtigen, welche die Konsequenzen der Anomalien und das Ziel der Entwicklung vorausgesehen haben:
Karl Joël zitiert in 'Seele und Welt' S. 358  einen Text  von Oliver Lodge, aus dessen  'Life and matter' (Leben und Materie':
'Schon verkünden Denker von weitem Umblick die Auflösung der Absolutheit der Materie. Mit der Veränderlichkeit von Gewicht, Trägheit und Masse schwänden ihre konstanten Eigenschaften dahin, ihre Schöpfung und Vernichtung träte in den Bereich der Denkbarkeit, vielleicht gar der experimentellen Möglichkeit.
'Die Welt rauscht auf aus ihrer plastischen Stauung,... sie ist nicht mehr... starres Sein, sondern . . . flüssige Funktion, werdender, wechselnder Zustand ... Der 'Weg auf zum Geiste hin und vom Geiste her' tut sich wieder auf.
Der Äther, Wiege und Grab der Materie, ist nur das Symbol jener Indifferenz, in der das Materielle zum Immateriellen, ja zum Geistigen übergeh. Irgendwo auf der Verbindungslinie zwischen dem, was unser vorläufiger Dualismus als die subjektive Vorstellung, und dem, was er als objektive Materie ansetzt, würde dann auch dereinst der Begriff gefunden werden, der uns die rätselvolle Tatsache des 'Gespenstes' - und offenbar zugleich auch die der Materialisation! - denken ließe: des Phantoms, das zu wechselvoll und bildsam, von Darstellungsabsichten bedingt erscheint, um nur als materielles Etwas, und zu selbständig und fremd dem Beobachter gegenüber, um nur als dessen Vorstellung gefasst zu werden.'
Vielleicht nähern wir uns der Verwirklichung.

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