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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

NACHTODKONTAKTE

Abschließende Bemerkungen zum Thema Nachtodkontakte

Hans-Peter Dürr: 'Das Jenseits ist nicht weit entfernt'

Über die Darstellungen im Abschnitt Spuk Teil 2 hinaus behandeln wir in dieser Webseite die Nachtodkontakte unter mediale und instrumentelle Transkommunikation MTK und ITK und lassen hier zur Einführung den bekannten Physiker Hans-Peter Dürr, Schüler und Nachfolger von Werner  Heisenberg, zu Wort kommen. Er spricht im Rahmen einer erweiterten Quantentheorie, wenn er 'das Jenseits als die umfassende Wirklichkeit, (als) das viel Größere beschreibt, das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.'
Das Jenseits ist also keineswegs weit entfernt im räumlichen Sinn. Der Abstand besteht nach Heim als 'Transdistanz' in der Unähnlichkeit der geistigen Muster.

Bill und Judy Guggenheim (USA) haben 1997 ein Buch mit dem Titel  'Hello From Heaven' (Hallo vom Himmel), deutsch: 'Trost aus dem Jenseits' veröffentlicht, in dem sie auf der Basis umfassender Recherchen (350 Berichte aus erster Hand) darstellen, auf welche Weise Verstorbene kundtun, dass sie in uns nahe sind. Es handelt sich dabei ausschließlich um spontane persönliche Erfahrungen ohne provozierte mediale Vermittlung. Victor Zammit hat im 'Afterlife Report' vom 08.11.2013 12  Merkmale zusammengestellt, die den Kapiteln  des Buches entsprechen:

1 Das Gefühl einer Anwesenheit
2 Das Hören einer Stimme
3 Das Fühlen einer Berührung
4 Das Wahrnehmen eines Geruchs
5 Den Verstorbenen (visionär) zu sehen wie zu Lebzeiten
6 Sein Bild zu sehen, wie ein Foto
7     Ihn  im Halbschlaf wahrzunehmen
8 Eine Begegnung im Traum zu erleben, wobei der Traum ungewöhnlich lebensecht ist und nicht wie normalerweise vergessen wird.
9 Den Verstorbenen in einer Außerkörperlichen Erfahrung zu treffen.
10 Einen Telefonanruf von einer sterbenden oder verstorbenen  Person zu empfangen (Dialoge sind berichtet worden)
11 Elektrische Anordnungen (Lampen, Fernseher, Radiogeräte) schalten sich ein oder aus.
12 Eine symbolische Botschaft wird empfangen. Ein bedeutungsvolles Zeichen, eine Koinzidenz oder Synchronizität tritt auf.


Das
unbeschreibliche Jenseites

Die Konfrontation mit dem Tod und die Annahme eines bewussten Fortlebens werfen unvermeidlich die Frage auf, wie das jenseitige Leben beschaffen sei. Sie hat die Menschen seit jeher getrieben, nach Antworten zu suchen. Die unterschiedlichsten tradierten Bilder lösen bei den verunsicherten gläubigen und ungläubigen  Menschen bis heute nicht nur Trost und Hoffnung aus, sondern auch Befürchtungen und Ängste, obwohl sie mit dem Aufstieg des Materialismus erheblich  an Bedeutung verloren haben.

Spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts setzte eine Vielzahl spiritistischer Jenseitskontakte ein, die im Zusammenhang  mit der jüngsten Nahtod-  und Bewusstseinsforschung die Überzeugung vom persönlichen Fortleben und den Beginn der Erforschung der Nachtodkommunikation (englisch 'After Death Communication') bestärken.
Übersichten dazu finden sich unter 'Leben nach dem Tod' und 'Spiritual Wiki'.
Zwei Gruppen derzeit unüberwindlich erscheinender  Schwierigkeiten behindern die verlässliche rationale Interpretation medialer Mitteilungen.
Erstens: Anscheinend sind unsere irdischen Begriffe - Raum, Zeit, Bereich, Ebenen, Dimensionen - zur übergreifenden Beschreibung der jenseitigen Bewusstseinszustände ungeeignet. Unsere Transpartner müssen ihre irdischen Erinnerungen aktivieren und in unserer Kindersprache (Tonbandstimme bei E. S.) an ein geeignetes Medium richten, das sie zweitens - gefiltert und verfärbt durch seine eigene psychisch-mentale Struktur - ausspricht oder ausschreibt. Wir sind also nicht imstande, die jenseitige oder diesseitige Quelle zu orten. Unkritische Spiritisten und Esoteriker sind sich dieser Problematik nicht bewusst. Sie sollte uns aber davor bewahren, punktuelle mediale Aussagen eins zu eins auf das gesamte Jenseits anzuwenden. Schon der Philosoph Arthur Schopenhauer hat diese fundamentale Schwierigkeit erkannt und formuliert:
Arthur Schopenhauer (1788-1860): 'Was kommt von wem?'
'Da wir das im Tode unversehrt gebliebene innere Wesen des Menschen uns zu denken haben als außer der Zeit und dem Raume existierend', so könnte eine Einwirkung  desselben auf uns Lebende nur unter sehr vielen Vermittlungen, die alle auf unserer Seite liegen, stattfinden, so dass schwer auszumachen sein würde, wie viel davon wirklich von den Verstorbenen ausgegangen wäre.
Einer der ersten Philosophen, der sich über die dieses Problem Gedanken gemacht hat, war möglicherweise Arthur Schopenhauer.
Man fragt sich, was denn unter diesen Umständen, über wenige einfachste Aussagen hinaus, als verlässliche Beschreibung 'des 'Jenseits' bewertet werden kann.
(Die Situation ist mehrfach mit der außerirdischer Kosmonauten verglichen worden, die an verschiedenen Punkten der Erdoberfläche gelandet sind und ihre unvereinbaren Eindrücke an ihren Heimatplaneten senden.
Ich selbst habe mir die Bemerkung des ehemaligen Studentenpfarrers  und Geistlichen Rates im Bischöflichen Ordinariat Mainz, (1905-1997) zu eigen gemacht, der am Ende eines Gesprächs vorsichtig formulierte: 'Ach, wissen Sie, ich bin doch sehr gespannt, wie es aussieht, wenn ich nach drüben komme.' (Inzwischen wird er es wissen.)
Ich möchte von  festgefahrenen Erwartungshaltungen auch deswegen abraten, weil sie sich nach dem Tod verwirklichen könnten. Nach dem Tibetanische Totenbuch sollte den Verstorbenen erklärt werden, dass etwaige furchterregenden Dämonen selbst geschaffene Produktionen sind (Die  technisch verwirklichten Tonbandstimmen  sind durch weitere Schwierigkeiten belastet -> siehe im Abschnitt ITK.)

Einige mediale Aussagen zur Struktur des Jenseits

Trotz dieser genannten Kommunikations-Schwierigkeiten können einige Transmitteilungen einigermaßen akzeptable Bilder des Jenseits vermitteln, wenn wir überhaupt, wie Claudius über Franz Schneider äußerte, die Allmacht in Stufen einteilen wollen.
Wir könnten dann die Existenz so genannter 'erdnaher Astralbereiche' annehmen, in denen die Verstorbenen, unbelastet durch einen in unserem Sinn materiellen, der Schwerkraft unterworfenen Körper, ein dem unbelasteten irdischen Dasein vergleichbares, freieres glückliches Leben führen. Zur Beschreibung  der 'Körper' und 'Objekte' wird der nichts-sagende Begriff 'feinstofflich' benutzt. Die raumzeitlichen Bedingungen werden unterschiedlich geschildert, die Kommunikation verwirklicht sich vermutlich nicht-verbal telepathisch. (Man liest das alles in hunderten von Büchern.)
Diese, in unterschiedlich 'hohen Ebenen' gegliederte Welt (die 'niedrigsten' entsprechen den traditionellen Höllenvorstellungen) erscheint - analog unserer irdischen - als Projektion aus einer nicht-materiellen geistigen 'übergeordneten' Bewusstseinswelt.
Meine verstorbene Frau Adelheid beschrieb über das Medium Karin Schnittger, den Astralbereich als Übergangs- oder Anpassungszone, um den Verstorbenen den Schock der plötzlichen Leibfreiheit in jenem geistigen Bereich zu ersparen, der ohnehin erst nach Ablegen der egoistischen Emotionen erreicht werden könne.
Einigermassen nachvollziehbar  sind  Hans Benders, von Kai Mügge gechannelten Ausführungen 'Bewusstsein und Projektion im Diesseits und Jenseits' in Ernst Senkowski: 'Bender in Reno - eine kommentierte Auswahl die wir hier - verkürzt - einfügen:
Bender sagte, wir sollten uns das Jenseits nicht als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellen. Nach  menschlichen Begriffen gäbe es überhaupt kein Fortleben. Unsere innerste Bestimmung nach Abschluss unserer menschlichen  Inkanationen sei eine nicht durch einen Körper beschränkte  Bewusstseinsform als 'ein Raum von 'Bewusstseinskernfeldern', die sich als verschiedene physische Existenzniveaus projizieren. Aus diesem Raum können wir das multidimensionale Universum erforschen, indem wir unser Bewusstsein in verschiedene Dimensionen projizieren, um der allerletzten Quelle, dem 'Bewusstsein-Gott' näher zu kommen.
Kai Mügge betont, dass dieselbe wichtige Kernidee auch von den Transpartnern der Scole-Gruppe, und von der Transwesenheit Seth (über Jane Roberts) vertreten wird.
Uns verbleibt nach all dem nur das Bewusstsein als Grundlage des Allem-was-ist.

Worauf es ankommt

In unserer Sicht geht es im Grunde um die epochal-globale Anerkennung der geistigen Basis des 'Allem-was-ist', oder um das unsere Existenz tragende raum- und zeitlose Allbewusstsein, von dem wir nur momentan getrennt erscheinende Teile wahrnehmen.
Die Nahtoderfahrungen und Nachtodkontakte weisen in diesem Bild unverkennbar auf die Beschränktheit und Verschränktheit aller 'Teile' einer unvorstellbar komplexen Gesamtheit.
Es wird allerdings noch sehr langer Zeit bedürfen, bis diese Vorstellung zum Allgemeingut geworden ist und sich das Verhalten von 7 Milliarden halbbewusster Tiere (Raudive) im 'positiven' Sinn nachhaltig verändert hat, falls nicht der 'Homo sapiens'  (der - moderne - weise Mensch) sein biologisches Dasein vorzeitig ausgelöscht hat, um die Prophezeiung:
Kein Stein wird auf dem andern bleiben als Präkognition zu erfüllen.


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Ankündigung:

27.-29.05.2016 - Tagung - Fulda - VTF - Vortrag (Gesa Dröge)
'Instrumentelle TransKommunikation und Sterbebegleitung – Wie passt das zusammen?
Was uns Sterbende und Verstorbene lehren'

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