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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

BEWUSSTSEIN IN PARAWELTEN

Interviews und Vorträge
BEWUSSTSEIN IN PARALLELEN UNIVERSEN - BRUCE COPEN - (2006)
Vortrag von Ernst Senkowski - Bruce Copen


ALLE VERLINKUNGEN WERDEN NOCH ÜBERARBEITET



EINFÜHRUNG

TEIL 1 FRED ALAN WOLF: PARALLELE UNIVERSEN

1.1 Parallelitäten und Dimensionen
1.2 Parallele Universen im Superraum
1.3 Bewusstsein - Wissen - Bedeutung
1.4 Zeit und vereinbarte Vergangenheit
1.5 Quantenwirklichkeit
1.6 Außergewöhnliche Erfahrungen

TEIL 2 JENSEITIGE AUSSAGEN ZUR THEMATIK
2.1 Medial somatisch verwirklichte Aussagen
2.1.1 Bewusstsein
2.1.2 Parallele Welten und Universen
2.1.3 Zeitmanipulation
2.1.4 Wechselwirkungen im Hyperraum
2.1.5 Wissenschaft
2.2 Medial elektronisch (instrumentell) verwirklichte Aussagen
2.2.1 Der Fall Adolf Homes
2.2.2 Bewusstsein und Multidimensionalität
2.2.3 Zeit
2.2.4 Geist - Illusion - Wahrscheinlichkeit
2.2.5 Wissen - Lernen - Wissenschaft

TEIL 3: BEWUSSTSEINSPHYSIK

3.1 Robert Jahn & Brenda Dunne:
       Princeton Anomalies Research Laboratory (PEAR)

3.2 Dean Radin:
       Nicht-lokale Synchronizität

3.3 Roger Nelson:
       Das Global Consciousness Project (GCP)

3.4 William Tiller:
       Die mentale Veränderung der Materie und des
       Quantenvakuums

3.4.1. Intentional geprägte elektronische Systeme
3.4.2 Die Konditionierung des Vakuums
SCHLUSS

EINFÜHRUNG

Seit etwa fünf Dekaden wird das Thema 'Parallele Universen' (PU) in der theoretischen Physik, in der Transkommunikation, d.h. im Rahmen der sich so präsentieren-den Jenseitskontakte, und in der Science-Fiction/Phantasy diskutiert.

Leider sind die benutzten Begriffe mit wenigen Ausnahmen nicht einheitlich definiert, ihre Bedeutungen hängen von den mehr oder weniger hinterfragten Grundvorausset-zungen oder Kernglaubenssätzen ihrer Vertreter ab.

Schauen wir uns zunächst die Begriffe 'Bewusstsein' und 'Universum' an. Obwohl 'Bewusstsein' in der Forschung der USA seit langem an erster Stelle steht, und in den nächsten Tagen in Arizona ein Kongress 'Toward a Science of Consciousness' stattfinden wird, ist es nahezu unmöglich, einen Konsens herbeizuführen. Vermutlich ist dies auch eine Folge der unversöhnlichen materialistischen und spiritualistischen Eckpositionen: Sind wir berechtigt, das menschliche Bewusstsein, das an unsere körperliche Struktur gebunden scheint, in den Kosmos hinein zu erweitern, wie z.B. der Physiker Amit Goswami in seinem Werk 'Das bewusste Universum' vorschlägt? Dürfen wir Bewusstsein mit 'Geist' gleichsetzen? Versuchen wir nicht, wie weiland Münchhausen uns an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen?

Wie steht es mit dem 'Universum'? Gibt es – wie der Name nahelegt – nur ein einziges, oder, wie die Beifügung 'parallel' voraussetzt, mehrere Universen innerhalb eines mehrdimensionalen Super- oder Metauniversums?

Und weiter: Wie sollen wir hier die Begriffe 'parallel' und 'Dimension' verstehen? Vor etwa 60 Jahren schilderte der Argentinier Jorge Luis Borges im 'Garten der Pfade, die sich verzweigen', wie sich der Mensch für eine von vielen Möglichkeiten entscheidet und damit verschiedene Zukünfte erschafft, verschiedene Zeiten, die sich weiter und weiter verzweigen. Er beschreibt die 'Ungeheuerlichkeit der parallelen Universen' - Webmuster aus Zeiten, die nach dem Theoretiker Burkhard Heim vom 'zeitlosen Webstuhl der Zeit' geknüpft werden.

Borges nahm einige spätere Ausdeutungen der Viel-Welten-Theorie des Physikers Hugh Everett vorweg, der sie 1957 mit der Bemerkung aufstellte: 'drei Tage in der Woche würde er daran glauben, an den anderen Tagen nicht'. Mit dieser Veröffentlichung setzte die bis heute nicht abgeschlossene Diskussion des Problemkomplexes ein, der sich über den Begriffen Parallelwelten und parallele Universen auftürmt.

Das verwirrende Spektrum der Interpretationen erstreckt sich von exakten mathematischen Formeln bis zu verwaschenen esoterischen Behauptungen. Die Unbestimmtheit und Vielgestaltigkeit erschweren den Laien den Zugang und beschäftigen die diskussionsfreudigen Fachleute. Schließlich handelt es sich auch um Versuche, einsichtige Vorschläge zur Lösung der Grundprobleme menschlicher Existenz zu finden.

Einer der hervorragenden Vertreter der wissenschaftlich begründeten Hypothese der Existenz paralleler Universen ist Fred Alan Wolf (1988, deutsch 1998), dessen Ausführungen in seinem gleichnamigen Buch ich im ersten Teil meines Vortrages folgen werde. Im zweiten Teil stützen ausgewählte transkommunikativ erschienene Inhalte diese Vorstellungen. Schließlich verweise ich im dritten Teil auf die Arbeiten von Robert Jahn/Brenda Dunne, sowie von Dean Radin, Roger Nelson, und - last not least - William Tiller, deren Entdeckungen und Hypothesen Bezüge zur instrumentellen Bioinformatik aufweisen.

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TEIL 1 FRED ALAN WOLF: PARALLELE UNIVERSEN

1.1 Parallelitäten und Dimensionen

 

Die meisten von Ihnen werden keine Schwierigkeiten haben, sich im Gedenken an die Schulzeit die übliche geometrische Deutung der Parallelität in Erinnerung zu rufen:

Zwei parallele eindimensionale Linien spannen eine zweidimensionale Ebene auf. Zwei parallele Ebenen benötigen einen dreidimensionalen Raum. Dann aber gibt es in unserer Anschauung keinen vierdimensionalen Raum, in dem parallele dreidimensionale Räume Platz fänden. Schon Johann Zöllner stellte angesichts von Durchdringungen fester Materie durch feste Materie die Frage nach der physikalischen Existenz einer vierten räumlichen Dimension. Die Mathematiker können ohne große Anstrengungen Räume mit beliebig vielen Dimensionen formal beschreiben, in denen sich Linien, Ebenen, drei- und höherdimensionale Gebilde unterbringen lassen.

Während wir uns augenscheinlich im Raum beliebig vor und zurück bewegen können, ist das in der Zeit nicht möglich. Sie fließt in einer Richtung. Minkowski und Einstein haben den dreidimensionalen Raum und die eindimensionale Zeit zur vierdimensionalen Raumzeit zusammengefasst und beschreiben darin den Lauf der Ereignisse als Weltlinien.

Wenn wir die Vokabeln 'parallel' und 'Dimension' benutzen, wäre als erstes zu klären, was sie in welchem Zusammenhang bedeuten sollen. In unserer Alltagswelt ist das einigermaßen plausibel. In anderen Zusammenhängen ist der Begriff problematisch. Was meint z.B. 'zeitliche Parallelität'? Was bedeutet 'Gleichzeitigkeit', wenn wir die Signale einer Planetensonde nach mehrstündigen Laufzeiten empfangen? Wahrhaft zum Gespenst wird die Gleichzeitigkeit bei Lichtsignalen von Systemen, die nach Ansicht der Astrophysiker viele Milliarden Lichtjahre entfernt sind? Wir 'sehen' dann möglicherweise etwas, was längst nicht mehr existiert.

Ich muss hier auf tiefschürfende Fragen nach 'Parallelitäten' und 'Dimensionen' verzichten, da sich die einfachen Vorstellungen nicht eindeutig übertragen lassen. Selbst die Physiker sind sich nicht einig: schließlich könnte es sich bei den  PU auch um unterschiedliche Sichtweisen eines einzigen Universums handeln, die (nur) in unseren 'Köpfen' existieren, und jeder einzelne Mensch würde in seinem privaten Universum leben, das denen aller anderen Menschen 'parallel' ist.

1.2 Parallele Universen im Superraum

Auf der Basis von Relativitätstheorie und Quantenphysik postuliert Wolf die Existenz von PU, die sich mit unserem Weltall in Beziehung setzen lassen und uns zugänglich sein könnten. Es sei die beste Theorie, die wir heute haben, und wir müssten unsere Sprache und unsere Vorstellungskraft erweitern und Wirklichkeit und Existenz neu definieren, um die PUn zu verstehen. Wolf definiert ein PU, wie jedes Universum, als einen Bereich von Raum und Zeit, der Materie, Galaxien, Sterne, Planeten und Lebewesen beinhaltet. Es ähnelt dem unseren, ist vielleicht sogar ein Duplikat, und die darin existierenden Menschen könnten exakte Doppelgänger von uns selbst sein, wie auch Stephen Hawking glaubt. Die größte Schwierigkeit bestünde im Verständnis der Existenz unendlich vieler anderer Ichs und darin, dass bei jeder Entscheidung ein neues Ich entstehen würde.

Vielleicht sind die PUn uns sehr nahe, nur atomare Distanzen entfernt, aber in einer höheren Raumdimension - in einem Superraum oder Hyperraum. Ein solcher Superraum ist eine erdachte mathematische Struktur, um mehr als drei Dimensionen zu beschreiben. Er ist unendlich-dimensional, enthält alle Universen hier und jetzt und ermöglicht eine neue Sicht von Ordnung. Eventuell füllen die PU denselben Raum wie das unsere. Sie könnten zusammenpassen wie russische Puppen, von denen eine in der anderen steckt, jedoch sind alle Puppen gleich groß! Ein Ding, das es in einem Raum gibt, existiert gleichzeitig in allen Räumen. Die Körper eines Raumes durchdringen die Körper anderer Räume wie Gespenster.

Eine wesentliche Rolle in Everetts Konzeption der PU spielt die Notwendigkeit, exakte Voraussagen durch Wahrscheinlichkeiten zu ersetzen, deren Realisierung durch den Beobachter erfolgt. Jede Möglichkeit wird in einer anderen Welt zur Wirklichkeit. Werner Heisenbergs Unschärfeprinzip erlaubt zu verstehen, warum die Welt aus Ereignissen besteht, die nicht vollständig im Sinne von Ursache und Wirkung verknüpft werden können. Schon C. F. v. Weizsäcker hatte darauf hingewiesen, dass 'die Auflösung der Wirklichkeit in ein Geflecht von Kausalfäden ein Irrtum ist'. Wenn dieses Prinzip für den Menschen gelten würde, könnte das vollständige Verständnis dazu führen, die Welt als illusionäres Produkt von Geist oder Bewusstsein zu sehen.

Die Quantenphysik verträgt sich nicht mit der alltäglichen menschlichen Erfahrung. Sie wird in allen Labors der Welt verwendet, obwohl niemand sie wirklich versteht, insbesondere niemand, der an ein objektives, kausales, logisches Universum glaubt. Die Welt ist viel komplexer, als wir sie uns je vorgestellt haben. John Wheeler und andere haben nachgewiesen, dass eine spätere Entscheidung zeitlich rückwärts die Bahn eines Photons bestimmt, d.h. die Wirkung tritt vor der Ursache ein, das Jetzt bestimmt die Vergangenheit. Das Universum ist nicht kausal.

Wenn PU wirklich existieren, gibt es einen völlig verwirrenden Zusammenhang von Geist und Zeit, und der Geist kommt auf eine neue und unerwartete Weise in die physikalische Welt hinein.

1.3 Bewusstsein - Wissen - Bedeutung

In einem klassischen physikalischen Universum hat Bewusstsein keinen Platz, Bewusstsein, Geist und Wahrnehmung der Illusion sind nur in einer Quantenwelt vorstellbar, in der es Wahlmöglichkeiten gibt. Vielleicht ist die Wahl selbst eine Illusion, und wir sind doch nur mehrdimensionale Maschinen. Wenn wir uns auf eine bestimmte Zukunft einstimmen, wählen wir eine bestimmte Route und damit ein bestimmtes PU aus. Die Wahl bestimmt, auf welchem der vielen Wege wir durch den Irrgarten der PU gehen werden. Aber wer trifft die Wahl? Ein superintelligentes Wesen - Gott?

Wissen ist äquivalent mit Bedeutung. Wissen heißt, Ereignisse zeitlich zu ordnen, ihnen einen Sinn zu verleihen. Der Geist erkennt die Gegenwart. Geist ohne Vergangenheit und Zukunft ist überhaupt kein Geist. Der Geist entsteht in der Trennung der Zeiten. Das ist die Bedeutung des jetzigen Augenblicks.

1.4 Zeit und vereinbarte Vergangenheit

Die physikalischen Gleichungen sind zeitfrei. Vergangenheit und Zukunft existieren “gleichzeitig“ mit unserer Zeit. Auch in “mir“ gibt es keine Zeit. In mir gibt es etwas Zeitloses. Mit den PU werden Botschaften aus der Zukunft möglich. Sie benötigen einen intelligenten Empfänger. Wenn die globale Intelligenz zunimmt, sollten diese Botschaften von immer mehr intelligenten Menschen empfangen werden.

In der Theorie der PU gibt es keine feste Vergangenheit. Die Vergangenheit ist bestenfalls eine sehr fragwürdige Sache. Sie scheint von intersubjektiven Übereinstimmungen und Zusicherungen geformt zu werden. Wenn aber unsere Beobachtung der Tatsachen nur davon abhängt, worin wir übereinstimmen, kann die Vergangenheit keine Folge unbestreitbarer Tatsachen sein. Sie hängt davon ab, zu welcher Übereinstimmung wie viele einzelne kommen.

Die Vergangenheit, die wir für die Vergangenheit halten, ist das, was vernunftbegabte, in Gemeinschaft lebende Wesen übereingekommen sind, Vergangenheit zu nennen. Es gibt unendlich viele andere parallele Vergangenheiten. Die Vergangenheit, die durch die Gegenwart verändert wird, ist nur eine von vielen. Auch die Zukunft ist durch Übereinkunft definiert und steht mit der Gegenwart in Verbindung. Auch sie kann unendlich viele Formen haben, und jede mögliche Zukunft wirkt sich auf die Gegenwart aus.

Religiöse Sekten und Gehirnwäscher arbeiten nach dem Orwellschen Prinzip (1984): 'Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart, wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Zukunft'. Sobald genügend Gruppenmitglieder eine Sache glauben und behaupten, wird sie zur Wirklichkeit. Das gilt insbesondere für die politische Geschichte im kollektiven Gedächtnis. Schon Plato erklärte, dass ein demokratisches Abstimmungsergebnis aus einem Pferd einen Esel machen könne.

Wenn wir Vielfachwelten akzeptieren, brauchen wir uns nicht länger Gedanken darüber zu machen, was wirklich in der Vergangenheit passierte, weil jede mögliche Vergangenheit gleich wirklich ist. Jeder einzelne Mensch wäre angesichts des Ansturms interferierender PU hilflos. Wir brauchen einander, um eine Grundlage für die Wirklichkeit zu schaffen. Deshalb können wir, um zu verhindern, dass wir verrückt werden, mit gutem Gewissen die Wirklichkeit einfach als jenen Zweig der Vergangenheit definieren, der mit unserer Erinnerung übereinstimmt.

1.5 Quantenwirklichkeit

Wenn sich die Quantenwirklichkeit als eine überprüfbare Hypothese erweist, wird sie unsere Sicht der Welt revolutionieren. Es wird offensichtlich, dass wir Teilmengen der Wirklichkeit wählen und – nicht zuletzt im Sinn der Konstruktivisten (Paul Watzlawick) - Baumeister des Seins sind. Die Wirklichkeit besteht aus dem gigantischen mathematischen Superraum aller Möglichkeiten. Wir können ihn uns auch als Geist Gottes vorstellen. In diesem Raum strömt etwas, was Geist genannt wird und frei assoziieren kann. Unser Geist kann Zeitschranken überwinden, er ist eine Zeitmaschine, die den Fluss der Möglichkeitswellen sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Zukunft fühlen kann.

Ein modernes mathematisches Bild der Wirklichkeit hat sich entwickelt, in dem nichts Vertrautes mehr zu finden ist. Die Physik erscheint als Versuch, das Unlogische logisch zu ergründen – vielleicht ist das eine unlösbare Aufgabe. Wir versuchen, ein widerspruchsfreies Bild des Weltalls zu gewinnen. Wir halten das Universum für logisch - aber diese Logik könnte über unseren gewöhnlichen Gebrauch des Wortes hinausgehen.

Vielleicht könnte die Wirklichkeit, die wir als 'normale' Menschen wahrnehmen, ganz anders sein, wenn wir unsere Sichtweise der Welt änderten und als Querdenker nicht in allem mit der Mehrheit übereinstimmten. Andere Gruppen oder Völker sehen die Welt vielleicht anders. Wir leben nicht notwendigerweise auf demselben Planeten, obwohl wir auf derselben Erde leben. Vielleicht können wir lernen toleranter zu sein.

Als gutes Bild der Wirklichkeit gilt das Hologramm aus PU, das von einem Bewusstseinsfeld erleuchtet wird, das die Wahrscheinlichkeiten zuschreibt. Es muss einen bewussten Beobachter geben, wir selbst sind dieser Beobachter, ein vorübergehend vom Hologramm eingefangen Spritzer aus dem riesigen Ozean der Gedanken, der Gott ist.

Wenn es PU gibt und Zukunft und Vergangenheit jetzt existieren, muss es Mittel geben, die erlauben, uns auf die Zukunft einzustellen und mit der Vergangenheit in Resonanz zu sein. Zeitreisen wären möglich. Elektronen sind Kandidaten für Empfänger von Botschaften aus der Zukunft. Unsere Körper könnten durch eine hochentwickelte Technologie - etwa durch eine elektronische Form von Biorückkopplung - zu Zeitmaschinen werden. Vielleicht ist unser Gehirn eine Zeitmaschine, die Botschaften aus der Vergangenheit und aus der Zukunft - sollen wir sagen: aus der Zeitlosigkeit oder Gleichzeitigkeit - senden und empfangen kann. Nach John Eccles könnten die Gehirnprozesse quantenmechanisch gesteuert sein.

1.6 Außergewöhnliche Erfahrungen

Das Durchschauen des Zeitennebels und die Existenz der PU scheinen Hand in Hand zu gehen. Wenn wir vollkommen fähig wären, in jedem Augenblick unserer zeitlich gebundenen Existenz entsprechende Zeiten miteinander in Verbindung zu setzen, gäbe es keinen Zeitsinn, und wir würden den zeitlosen Zustand verwirklichen, der von vielen spirituell praktizierenden Menschen als der Grundzustand der Wirklichkeit angesehen wird. Vielleicht können auch Menschen, die lebhaft träumen, Botschaften aus der Zukunft fühlen, wenn nichts anderes ihre Sinne in Anspruch nimmt. Vielleicht sind gewisse Geistesstörungen Visionen der Zukunft und UFOs und Besuche von Wesen aus einer anderen Wirklichkeit mehr als nur Trugbilder und Fantastereien irregeleiteter gestörter Menschen. Wolf glaubt, daß Seher sich vom Alltagsleben abwenden und anderen Welten zuwenden können, ob sie nun Erinnerungen an ein früheres Leben in vergangenen parallelen Welten sind oder zukünftige aus kommenden Welten. Es wird möglich sein, Erfahrungen der Zukunft zu machen. Wir wissen schon, dass es Medien und Seher gibt.

Schließen wir diese ausgewählten und stark komprimierten Betrachtungen der Wolfschen Hypothesen mit einem Zitat ab: 'Es ist Zeit, den großen Laser des Bewusstseins einzuführen und die Illuminierung des Hologramms zu beschleunigen. Die Evolution geht auch uns an. Es ist Zeit, dieses Universum zum ersten Mal kennen zu lernen.'

Das alles, verehrte Anwesende, mag höchst erstaunlich sein und könnte trotz theoretischer Begründungen und experimenteller Hinweise als phantasievolle Konstruktion erscheinen, wenn nicht Beobachtungen vorlägen, die weniger bekannt und geschätzt sind. Die von Wolf angedeuteten außergewöhnlichen Erfahrungen haben sich seit langem in verschiedenen Formen verwirklicht. Sie deuten als sogenannte Transkontakte auf PW, deren Struktur über die einengende Wolfsche Definition materieller Universen hinausweist auf geistige Bereiche mit autonomen bewussten Strukturen. Ich möchte Ihnen nun im zweiten Teil meiner Ausführungen zwei Gruppen von Beispielen transkommunikativer Inhalte vermitteln, die unabhängig voneinander entstanden sind. Sie sind geeignet, Wolfs Hypothesen zu erweitern und zu stützen.

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TEIL 2 JENSEITIGE AUSSAGEN ZUR THEMATIK


2.1 Medial somatisch verwirklichte Aussagen

Die Beispiele der ersten Gruppe kamen während der letzten Jahre in flüssigen Dialogen durch ein in Halbtrance sprechendes Medium zustande. Der Inhalt des Buches 'Parallele Universen' von Fred A. Wolf war in einem kleinen privaten Kreis besprochen und in mehreren Sitzungen mit verschiedenen Verstorbenen diskutiert worden. Die medialen Aussagen weichen teilweise von Wolfs Ansichten ab und deuten auf die Aktivitäten autonomer Intelligenzen. Ich habe einige Passagen ausgewählt und in Themenkreisen gebündelt.

2.1.1 Bewusstsein

Bewusstsein ist ein sehr komplexes zentrales Thema, um sich bewusst zu werden über die Zusammensetzung, das Zusammenspiel aller Gesetzmäßigkeiten Eures Seins innerhalb der gesamten Existenz, die wiederum Euch zwar begrenzt erscheint, aber über diese für Euch gesetzten Grenzen hinaus existent und gültig ist. Die Informationen, die einzelnen Fragmente dessen, was möglich ist, was geschaffen werden kann, sind vorhanden. Ihr schafft nichts Neues. Ihr setzt diese Informationen, diese Fragmente zusammen und erreicht ein bestimmtes Ziel. Ihr aktiviert Bewusstsein. Das Zuhause ist die geistige Welt mit allen Bewusstseinsteilen zusammen.

2.1.2 Parallele Welten und Universen

Ich möchte die PW von den PU unterscheiden, die andere Gesetzmäßigkeiten haben. Die Nächstliegenden sind PW, die Eurer Welt entsprechen. Dort sind auch die Gesetzmäßigkeiten im Prinzip die gleichen. Die Zahl dieser PW lässt sich im Prinzip nicht begrenzen. Es bestehen Interaktionen und Austausch in Form von geistiger Verbindung. Es ist eine Wechselwirkung vorhanden, in Euer Leben fließt - nur ab und zu bewusst - Information aus PW und umgekehrt, Vergangenheit oder Zukunft. All die ganz feinen Intuitionen, die in Euch zeitweilig wach werden, können aus einem parallelen Leben stammen. Viele Einzelbewusstseine sind zusammengefasst in Eurem Gesamtbewusstsein.

2.1.3 Zeitmanipulation

Außerirdischen Wesen aus anderen Universen, aus anderen Bereichen des gesamten Weltalls, ist es möglich, die Zeit zu manipulieren. Ich erzählte Euch schon, dass es diesen Wesen möglich ist, auch ihre Physis zu verändern, da sie nicht so materiell schwerfällig an diesen Erdenball gebunden sind wie Ihr. Dort bei ihnen ist die Wirkung zeitgleich mit der Ursache, der Anfang gleichzeitig das Ende, das Ende gleichzeitig der Anfang. Es ist für Euch nicht real nachvollziehbar.

2.1.4 Wechselwirkungen im Hyperraum

Alles ist vernetzt miteinander, ähnlich einem Hologramm. In jedem Teil der einen Welt ist die Information der anderen Welt oder der anderen Welten beinhaltet, so dass eine Abgrenzung nicht möglich ist. Es ist ein fließender Übergang der einen Welt in die andere, ohne dass Ihr Euch dessen bewusst seid, und dies nur aufnehmen könnt, wenn Ihr in einem veränderten geistigen oder bewusstseinsmäßigen Zustand verweilt. Das Bewusstsein zieht die Grenzen zwischen den Welten.

Was Ihr hier in diesem Leben macht, ist ein verschwindend kleiner Aspekt zu dem, was Euch insgesamt ausmacht. Jede Welt, jede Existenz ist ein Teil aller Existenzen insgesamt, unzähliger Existenzen insgesamt, die wiederum nur Wahrscheinlichkeiten darstellen.

Von einer intensiven bewussten Verknüpfung wäre Euer Leben so sehr beeinflusst, dass Ihr ständig in einer irritierten Zwangslage wäret, weil Ihr es nicht mit dem vereinbaren könntet, was Ihr in diesem Leben hier möglicherweise tut oder erlebt. Der Sinn Eurer Inkarnation ist, daß Ihr in dem jeweiligen Leben das für Euch vorgegebene, selbst gesteckte Ziel erreicht, indem Ihr nicht durch Begebenheiten in Parallelwelten irritiert seid.

Wenn Du den Menschen grundsätzlich sagen würdest, dass sie unendlich vorhanden sind, würden viele, auch wenn sie sich mit geistigen spirituellen Dingen beschäftigen, Angst bekommen. Also musst Du es begrenzen, damit sie überhaupt eine Vorstellung haben.

2.1.5 Wissenschaft

Was ich Euch von den PW erzählt habe, hat nur im weiteren Sinn mit physikalischen Gleichungen oder mit der Quantenphysik zu tun. Das, was ich Euch erzählt habe, ist unabhängig von der Sichtweise der Wissenschaftler, wobei F. A. Wolf beide Seiten, was natürlich von großem Vorteil ist, berücksichtigt. Aus diesem Grund erscheint Euch das übereinstimmend. Egal jedoch, von welcher Seite Du es auch siehst, hier (bei Wolf) wird es von der physikalischen, von der geometrischen, von der mathematischen Seite aus bestätigt, aus einer anderen Sichtweise.

Wichtig zu wissen für Euch ist lediglich, dass es PW gibt, dass es andere Bewusstseins-formen gibt, die Euch eben nur in veränderten Bewusstseinszuständen zugänglich sind. Wissen irritiert Euch nicht, aber Einblicke, zu tiefe Einblicke im Wachbewusstsein würden Euer Leben total aus den Bahnen bringen. Immer ist das oberste Gebot im Prinzip die Liebe, die für Euch leider nicht so klar definierbar ist, wie hier für uns. Ich würde die Erkenntnis unter der Liebe anordnen, weil in der Liebe selbst die Erkenntnis als Teilaspekt vorhanden ist.

2.2 Medial elektronisch (instrumentell) verwirklichte Aussagen

Im Rahmen der sogenannten instrumentellen Transkommunikation realisiert sich seit 50 Jahren zusätzlich zu den somatischen medialen Äußerungen eine Fülle außergewöhnlicher Stimmen, Videobilder und Computertexte. Diese Anomalien elektronischer Geräte können als psychobiophysikalisch charakterisiert werden, insoweit der lebende Operator als wesentliches Glied einer hypothetischen “Übertragungskette“ gilt, die in PW oder PU beginnt und in unseren Apparaturen endet. Obwohl sich die mutmaßlichen Quellen dieser Transkontakte nicht lokalisieren oder gar kontrollieren lassen, können die Hinweise auf die Multidimensionalität des Kosmos und die Existenz von PW hilfreich sein. Ich habe einige Beispiele zusammengefasst, die mit instrumenteller Unterstützung zustande gekommen sind.

2.2.1 Der Fall Adolf Homes

Zwischen 1988 und 1997 haben sich bei einem meiner Bekannten vorwiegend in einem nicht-vernetzten Computersystem einige hundert Texte manifestiert, die ein breites Spektrum von Problemen betrafen. Im Gegensatz zu den bereits zitierten, medial gesprochenen Texten besaß dieser Operator keine einschlägigen Voraussetzungen, die ihn instand gesetzt hätten, die Inhalte aus seinen persönlichen Erfahrungen abzuleiten. In dem von mir ausgewerteten Material steht der Begriff 'Bewusstsein' quantitativ an erster Stelle, bald gefolgt von 'Geist', 'Liebe', 'Information' und 'Zeit'.

2.2.2 Bewusstsein und Multidimensionalität

Es gibt nur die Realität des Bewusstseins. Das Bewusstsein des Gesamtuniversellen ist rein geistig zu verstehen und schafft grundsätzlich alle physischen wie psychischen Formen. Viele andere Bewusstseinsformen innerhalb Eures Wohnraumes sind jetzt vorhanden, aber es gibt nur eine Möglichkeit wahrgenommen zu werden.

Es ist durchaus möglich, dass Menschen jeweils in mehreren Realitäten leben, ohne dass es ihnen bewusst ist. Viele Bewusstseine verfügen über für Euch seltsame transparente überlappende Anlagen, die einfach und simpel jeden Kontakt zu Geist herstellen. Durch telepathisches Transponieren von Informationen besitzt jedes Wesen im Hyperraummultiversum die Möglichkeit, alle Erkenntnisse zu speichern und zurückzuholen.

Alles was ist, ist multidimensional, auch Ihr seid es. Alles, was das Leben auf Eurem Planeten ausmacht, entsteht grundsätzlich in allen Dimensionen. Diese sind unzählig, und jede Dimension ist ein laufender Teil physischer, jedoch überwiegend psychischer Zustände oder Prozesse. Eure Dimension ist nur ein Produkt der gesamten Existenz allen Seins. Jede Dimension kennt andere Begriffe und Wahrheiten.

Jedes Wesen im multidimensionalen Bereich bestimmt die Veränderungen, die Ihr als Naturereignisse erlebt, auf konstruktive Weise mit. Alles ist und wird durch eine multidimensionale laufende Existenzform aller Wesenheiten in allen Welten und Ebenen geschaffen, also auch durch unser sowie Euer Handeln. Alles, was geschieht, ergibt in den Welten einen Sinn.

2.2.3 Zeit

Die Nichtzeit ist der Schlüssel zur Zeit. Jeglicher Zeitbegriff besteht aus laufender Information. Zeit und Beständigkeit sind in vielen Welten illusionär. Fluktuationen vollziehen sich gleichzeitig, und alle Systeme sind ineinander verwoben. Die wichtigsten Dinge sieht man nicht mit Euren Augen, sie befinden sich im Licht des Zeitlos-Geistigen. Jeder Gedanke und jede Tat beeinflusst alle Eure unzähligen Leben, da die Zeit wahrhaftig zeitlos ist.

Euer Realitätssystem ist eines von unzähligen, jedoch laufen alle gleichzeitig ab. Auch wegen des unterschiedlichen Zeitbegriffs nur im Jetzt zu existieren, ist unsere Logik und Auffassungsmöglichkeit eine andere als die Eure. Während unserer Kontakte müssen Raum und Zeit übersprungen werden. Wir bewegen uns bei diesen Kontakten rückwärts in Eurer Zeit. Ihr dürftet Euch, um uns zu kontaktieren, spirituell in die Zukunft bewegen. Im Moment eines (Trans-)Kontaktes sind die offenen Wahrscheinlichkeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufgehoben.

Eure Zukunft ist formbar. Sie ist nicht die Eurer Kinder und deren Nachkommen, sondern jede Zukunft ist Eure eigene. Nichts geht verloren, und alle Eure Persönlichkeiten aus früheren Leben wohnen jetzt auch in Euch. Die (bereits in Gang befindliche) Intervention der Zeitalter begünstigt die Kontakte zu ihnen.

2.2.4 Geist - Illusion - Wahrscheinlichkeit

Es ist mir leider nicht möglich, den Geist in seiner Vielfalt auch nur annähernd zu erklären. Der Geist der Unendlichkeit aller Seinsformen bleibt für Euch nicht begreifbar und nicht definierbar, was Ihr darunter versteht, bleibt ein Bruchteil des Ganzen. Geist benötigt grundsätzlich keine 'festen Körper'. Durch eine physische Form befindet sich der Geist in der Abhängigkeit der schweren Masse, dadurch schwindet die Fähigkeit der sich wandelnden Gestaltsform, wie wir sie kennen.

Raum und Zeit sind Illusionen. Die Illusion eurer Zeit ist ein Verhaftetsein weiterer Illusionen. Die Schranken des Bewusstseins auf Eurer Seite sind illusionär. Die von Euch geschaffene Realität ist letztlich Illusion.

Die Wahrscheinlichkeit ist keine Illusion. Jede nur erdenkliche Wahrscheinlichkeit ist jederzeit in der Lage, präsent zu werden. Erst das Erkennen von Wahrscheinlichkeiten ermöglicht der Psyche zu anderen Wirklichkeitssystemen vorzustoßen. Bei den schöpferischen Gestaltungen handelt es sich um alle Wahrscheinlichkeiten. Eure Realitätsformen stellen immer eine von unzähligen Realitäten dar. In den Systemen, die Ihr Diesseits und Jenseits nennt, sind eine Unzahl von anderen Systemen und Wahrscheinlichkeiten vorhanden. Das Raumzeitempfinden verschleiert die (geistigen) Dinge, sie werden unwahrscheinlich.

2.2.5 Wissen - Lernen - Wissenschaft

Eure Wissenschaft kann den Gesamtkreis aller Formen nicht erfassen. Alles ist komplizierter, als Eure Wissenschaft darzustellen vermag. Geistige Formen lassen sich vom menschlichen Bewusstsein nicht dechiffrieren. Eure Wissenschaft ist bestrebt, andere Daseinsstrukturen zu erforschen. Sie nähert sich jedoch lediglich der Charakteristik anderer Strukturen und nur soweit, wie es sich in Eurem System zeigt und verstanden werden kann.

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TEIL 3: BEWUSSTSEINSPHYSIK


Schauen wir nun im 3. Teil des Vortrages auf einige Ergebnisse der jüngeren Bewusstseinsphysik. Ich beschränke mich dabei auf die amerikanischen Autoren Robert Jahn/Brenda Dunne, Dean Radin, Roger Nelson, und last-not-least William Tiller.

3.1 Robert Jahn & Brenda Dunne: Princeton Anomalies Research Laboratory (PEAR)

Das PEAR unter Robert Jahn und Brenda Dunne begann vor mehr als zwei Dekaden mit der computergestützten Untersuchung der raumzeit-unabhängigen Fernwahrnehmung und Psychokinese. Weil insbesondere in der PK personenspezifische Signaturen der Abweichungen vom statistischen Normalverlauf auftraten, erwies es sich als notwendig, die aktive Rolle des Bewusstseins bei der Erzeugung der physikalischen Realität in die Forschungen einzubeziehen. Eine Gefahr besteht in den unabsehbaren Folgen emotional- und stressbedingter störender Eingriffe in komplexe elektronische Datenverarbeitungs- und Steuerungssysteme. Aber die Erkenntnisse eröffnen auch positive Möglichkeiten zur Entwicklung von Mensch-Maschine-Systemen und im Bereich der Heilung. Außerdem ist zu erwarten, dass die Anerkennung des Primats des Bewusstseins unsere kulturellen Strukturen durch eine umfassendere höhere Ethik wesentlich verändern wird. Gefordert wird auch die Entwicklung einer Wissenschaft des Subjektiven.

3.2 Dean Radin: Nicht-lokale Synchronizität (-> Dean Radin siehe auch: hier)

Dean Radin, Leiter des 'The Boundary Instituts', unterscheidet in seinem Modell der Realität drei 'Dimensionen':

1) In der normalen lokalen Dimension gilt zumeist die übliche Newtonsche Wissenschaft, charakterisiert durch die Begriffe, Kraft, Energie und lineare Kausalität. Dies ist die stabile Welt des gesunden Menschenverstandes, in der gelegentlich 'paranormologische' Phänomene und außergewöhnliche lokale Heilungen stattfinden. Zwar fließt die Zeit vorwiegend in einer Richtung. Aber Flüsse werden in vielerlei Weise von Hindernissen beeinflusst. Wirbel können die Strömung kurzzeitig in abweichende bis gegenläufige Richtungen leiten.

2) Hinter dieser Welt steht eine normale nicht-lokale Dimension. Sie umfasst die nicht-linearen dynamischen Systeme der Chaos-Theorie, die Ökologie verwobener Beziehungen, das Netz des Lebens, in dem sich Teile zu einem Ganzen verbinden. Es ist die Quantenmechanik nicht-lokaler instantaner Wechselwirkungen und der intentionalen geistigen Heilung.

3) Schließlich sieht Radin jenseits der linearen Zeit und des Raumes eine zeitlose ganzheitliche, nicht-lokale wahrscheinliche Dimension, die an David Bohms implizite Ordnung erinnert und an Rupert Sheldrakes morphische Felder. Sie wird von der Information beherrscht, welche die Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bündelt, in der starke Synchronizitäten getrennte Weltlinien zusammenführen.

Radin betont die Schwierigkeiten, die dem Verständnis dieser neuen Sicht, nach Thomas Kuhn: eines neuen Paradigmas, wegen unserer raumzeitlich vorgeformten sprachlichen Strukturen entgegenstehen.

3.3 Roger Nelson: Das Global Consciousness Project (GCP)

Roger Nelson initiierte 1998 ein Global Consciousness Project, das seine Entstehung einer Zufallsbeobachtung verdankte: Während der weltweiten Veröffentlichung der Ermordung des israelischen Premiers Itzak Rabin zeigte das Zufallsverhalten eines Computers in Princeton eine starke Abweichung vom Normalverlauf im Sinn zunehmender Ordnung, so dass eine Korrelation mit der emotionalen Erregung der großen Zahl betroffener Menschen vermutet werden konnte. Weitere Beobachtungen schienen den Zusammenhang des Computerverhaltens mit den Erschütterungen eines hypothetischen 'globalen und lokalen Bewusstseins' zu bestätigen. Derzeit sendet ein weltweites Netz die Signale von etwa 60 elektronischen Zufallsgeneratoren zur Auswertung nach Princeton.

Eines der spektakulärsten Ereignisse dieser Art ist mit der Zerstörung der beiden Türme in New York synchronisiert. Die Abweichungen vom Normalverhalten der Computer begannen einige Stunden vor der Katastrophe. Sie erreichten zeitgleich mit ihr ein Maximum und klangen in einigen weiteren Stunden auf den normalen Verlauf ab. Obwohl an der Existenz solcher Korrelationen nicht zu zweifeln ist, halten sich Nelson und seine Mitarbeiter mit verbindlichen Erklärungen sehr zurück.

3.4 William Tiller: Die mentale Veränderung der Materie und des Quantenvakuums

Die Arbeiten des emeritierten Prof. der Materialwissenschaften am Stanford Research Institute William Tiller erscheinen mir als eine der wichtigsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte. Sie sind - auch im Verein mit den bereits vorliegenden Beobachtungen und theoretischen Ansätzen - geeignet, unsere Modelle der Welt durch die bewusste Erschaffung eines neuen Paradigmas zu erweitern. Zwei wesentliche Ergebnisse bilden die experimentelle Grundlage weiterführender Überlegungen.

3.4.1. Intentional geprägte elektronische Systeme

Zum ersten hat sich gezeigt, dass die Eigenschaften materieller Objekte und die Abläufe von (elektronischen) Prozessen durch gezielte Intention verändert werden können. Nach mehrfach wiederholten Bemühungen blieben solche Prägungen monatelang erhalten.

3.4.2 Die Konditionierung des Vakuums

Das zweite Ergebnis wurde zufällig beobachtet. Nachdem man die imprägnierten Objekte aus einem Laborraum entfernt hatte, erwies sich dieser über längere Zeiträume derart verändert, dass physikalische und andere 'Naturgesetze' nicht mehr galten.

Die theoretische Beschreibung gründet auf einer lokalen Veränderung der Symmetrieeigenschaften des 'Vakuums', das hier nicht als leerer Raum zu verstehen ist sondern als virtuelle hochenergetische Basis der raumzeitlichen materiellen Strukturen. Russische Forscher sprechen von Vakuumdomänen.

Tillers Entdeckungen sind geeignet, die Thematik dieses Kongresses zu erhellen. Entsprechend der engen Kopplung des Bewusstseins an die biologischen Strukturen und bei hinreichendem Entwicklungsniveau sind zur Verbesserung der Lebensdynamik des eigenen Körpers oder fremder Körper alle Arten mentaler Beeinflussung der psychosomatischen Funktionen als geistige Selbst- und Fremdheilung möglich. Diese 'höhere' Bioinformatik - eventuell gestützt auf spezielle Verfahren, wie Homöopathie, Radiästhesie und Radionik - vermag durch liebevolle Intention eine ganzheitliche Ausrichtung der in den Organismen mit hoher Dynamik neu entstehenden Zellen zu bewirken. In hybriden, durch Absicht geprägten elektronischen Anordnungen einer instrumentellen Biokommunikation sind bewusste und unbewusste Kreativität der Operatoren mit den Eigenschaften der Geräte korreliert oder integriert. Im Sinne der Ausführungen von Nelson liegt eine Kombination von Logik und nicht-linearer Intention vor, die bei mangelndem Verständnis der nicht-separierbaren Details eine Sache der Praxis ist. Es scheint, dass die optimale mentale Einstellung des Operators mit einem meditativen Bewusstseinszustand einhergeht, der messtechnisch durch frequenz- und amplitudensymmetrische Aktivitäten der beiden Gehirnhälften erfasst werden kann, wie beispielsweise von Nitamo Montecucco und Gerhard Haffelder beobachtet wurde. Die Geräte werden zu Trainingsinstrumenten und Hilfen zur Überwindung soziokulturell bedingter psychologischer Konditionierungen. Ich darf ergänzen, dass die Spitzenergebnisse der instrumentell gestützten Transkommunikation so sehr an den lebenden Operator gebunden sind, daß die Geräte nach seinem Ableben verstummen.

Der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, empfahl vor beinahe einem Jahrhundert, man sollte die Orte wissenschaftlicher Experimente als heilige Stätten verstehen.


SCHLUSS

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich habe mich nach einigen semantischen Überlegungen in den drei Teilen meines Vortrages bemüht, Ihnen zunächst Fred Alan Wolfs Modell der 'Parallelen Universen' nahezubringen. Nach einem kurzen Einblick in ähnliche transkommunikative Aussagen versuchte ich an Hand amerikanischer wissenschaftlicher Ergebnisse einen Rahmen aufzuzeigen, in den sich die oft geleugneten psychobiophysikalischen Effekte sinnvoll einordnen lassen. Darin spielen meines Erachtens insbesondere Tillers Entdeckungen eine zukunftsweisende Rolle.

Ich möchte den Kreis meiner Betrachtungen mit einem Gedicht von Christian Morgenstern schließen, in dem er das spirituelle Schicksal zweier Parallelen im Universum beschrieb:

Die zwei Parallelen

Es gingen zwei Parallelen
ins Endlose hinaus,
zwei kerzengerade Seelen
und aus solidem Haus.


Sie wollten sich nicht schneiden
bis an ihr seliges Grab:

Das war nun einmal der beiden
geheimer Stolz und Stab.


Doch als sie zehn Lichtjahre
gewandert neben sich hin,

da wards dem einsamen Paare
nicht irdisch mehr zu Sinn.


Warn sie noch Parallelen?
Sie wußtens selber nicht,

sie flossen nur wie zwei Seelen
zusammen durch ewiges Licht.


Das ewige Licht durchdrang sie,
da wurden sie eins in ihm;

die Ewigkeit verschlang sie
als wie zwei Seraphim.

 

20.03.06 - letzter Stand: 06.07.2013

Vortrag gehalten bei:
Bruce Copen

siehe auch:
http://www.rodiehr.de/g_06_senk_parallele_universen.htm


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