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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

DOPPELGÄNGER - BILOKATION

Doppelgänger  - Bilokation 

Vorbemerkung

Anstelle des aus dem Lateinischen abgeleiteten Fachbegriffs 'Bilokation' wird häufig das deutsche Wort 'Doppelgänger' benutzt, mit dem in unserem Kontext die 'gleichzeitige Existenz' einer natürlich erscheinenden Person an zwei getrennten Orten gemeint ist. Hier geht es also weder um eineiige Zwillinge noch um sehr ähnliche einander fremde Personen

Padre Pio und andere Heilige

Der Artikel enthält eine Reihe kurzer Beispiele der Bilokationen, wie sie häufig im Bereich der katholischen Kirche, auch von anderen Heiligmäßigen berichtet worden sind.

Die doppelte Lotte (Ingrisch)

E.S. ist seit vielen Jahren mit der medialen Wiener Autorin Lotte Ingrisch befreundet. Sie hat ihre ungewöhnlichen Erfahrungen im Buch 'Die doppelte Lotte' veröffentlicht. Wir zitieren den etwas verkürzten Klappentext:
"Das Buch ist eine Aufforderung zum Ungehorsam gegen den herrschenden Ungeist. 'ICH' ist ein Plural, ein Abenteuer, ein Rätsel. Resümee: Die ganze Welt scheint es mehr als nur einmal zu geben - was ebenso beruhigend wie beunruhigend ist". Lotte erzählt nicht nur glaubhaft über ihre 'Verdoppelungen' sondern sie bemüht sich auch in humorvoller Weise, das seltsame Geschehen einzuordnen, wenn sie den Begriff '
Parallele Universen' in ihre Erklärungsansätze einbezieht.

'Frau Ingrisch erlebt ihre Verdoppelungen nur indirekt, wenn ihr gut bekannte Personen berichten, sie zu einem bestimmten  Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, eventuell aktiv handelnd, erlebt zu haben, während ihre 'Originalausgabe' friedlich in ihrer Wohnung saß und davon nichts wußte. Gleichgültig, worum es sich bei den Wahrnehmungen der Berichter handelt, um eine Vision oder Materialisation, es sind hinreichend viele normale Zeugen, die die Existenz des Doppels berichteten.'

Die untragbare Erzieherin Emilie Sagée 

Nicht immer verlaufen Bilokationen so harmlos wie bei Lotte Ingrisch. Als klassischer Fall mit unliebsamen Konsequenzen gelten die Verdoppelungen der französischen Erzieherin Emilie Sagée. Sie war, damals 32 Jahre alt, 1845 von einem Livländischen Mädchenpensionat angestellt worden. Sehr bald fiel auf, dass mehrere Personen Mademoiselle Sagée zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten gesehen haben wollten. Was man anfangs für Irrtum und Versehen hielt, musste in einem andern Licht erscheinen, nachdem die ganze Klasse ihre Lehrerin einmal doppelt vor sich sah. Das Phänomen wurde noch häufiger beobachtet: Einmal sah man die Erzieherin im Garten Blumen pflücken, gleichzeitig aber saß sie im Aufenthaltsraum auf einem Stuhl. Die Bewegungen der Blumenpflückerin wurden während der Manifestation schlaffer. Später befragt, sagte Emilie, sie habe gesehen, dass die Aufsicht führende Lehrerin ihren Platz verlassen habe und sich darüber Gedanken gemacht. Man könnte vermuten, diese Sorge habe die Aussendung des Doppels bewirkt. Zwei Schülerinnen, die das Phantom berührten, sagten aus, sie hätten einen leichten Widerstand verspürt; eine Schülerin behauptete, sie sei, ohne dass dies die Erscheinung zu beeindrucken schien, mit der Hand durch das Phantom gefahren. Nach über einem Jahr wurde der Pädagogin gekündigt, da die Vorkommnisse dem Renommee des Hauses schadeten. Daraufhin gestand sie, dass sie aufgrund ähnlicher Vorfälle bereits 18 Stellungen verloren hatte.'

Man fragt sich, wie die Struktur des Doppels einzuordnen ist, wenn es einmal imstande war, Blumen zu pflücken, ein anderes Mal aber 'halb-materiell' gefühlt wurde. Es scheint sich jedenfalls nicht nur um Halluzinationen der Betrachter  gehandelt haben, sondern um Projektionen unterschiedlicher (materieller) Dichte.

Der Apotheker von Bad Kreuznach

Dieser Artikel des Apothekers Alex Müller, Bad Kreuznach, wurde in der 'Bad Kreuznacher Tageszeitung', Nr. 60/1922 veröffentlicht, und in der Zeitschrift "Wegbegleiter" vom Mai / Juni 1999, Nr. 3, IV Jg., S. 178, wiedergegeben. Wir übernehem ihn an dieser Stelle, obwohl er auch Psychokinese und Levitation betrifft. Alex Müller berichtet:
'Meine eigene Frau, die mich sehr liebte, hatte ständig Angst vor mir. Ich erschien ihr rätselhaft und unheimlich. Oft sah sie mich an Plätzen, wo ich gar nicht gewesen war, und oft stand sie sprachlos da, wenn sie glaubte, mich im Wohnzimmer verlassen zu haben, während ich ihr auf der Treppe des Hauses - das sie verlassen wollte entgegenkam. Zahlreiche Freunde und Bekannte erlebten dasselbe mit mir. Lag dies nun an ihnen selbst oder an mir, waren es geistige Spiegelbilder empfindlicher Leute, oder waren es astrale Erscheinungen, die von meinem Körper ausgingen? Ich weiß es nicht, es blieb ihnen und mir stets ein Rätsel.

Einstmals fiel es mir als jungem Gymnasiasten auf, als ich mich an den Tisch meiner Schulkameraden setzte, dass dieser Tisch, ohne dass ich ihn auch nur berührt hatte, ein Stück nach vorne rutschte, so dass ich auf den Gedanken kam, es müsse von meinem Körper eine unsichtbare Kraft ausgehen, die befähigt sei, Stöße auf Gegenstände auszuüben, die sich in meiner unmittelbaren Nähe befinden. Auch beim Ringkampf mit Kameraden hatte ich stets großes Glück. Von mir ausgehende Strahlen mussten lähmend auf den Gegner wirken.

Ein andermal, es war bei einem Sommerausflug des Metzer Gymnasiums, lagerte ich mit meinem Klassenlehrer Dr. Rauscher im Walde auf den Höhen von Vaux, als ich urplötzlich einen halben Meter in die Höhe gehoben und einen Meter weit wieder zu Boden gesetzt wurde! Mir war dieser Vorgang ganz unheimlich, während mein Lehrer laut auflachte und sagte: 'Du bist der reinste Akrobat! Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass du zarter Bursche eine solche Muskelanspannung und Schnellung ausüben könntest.' Als ich ihm versicherte, dass ich nicht den geringsten Kraftaufwand unternommen hätte, war er starr. Ich erklärte ihm damals, ich hätte das Gefühl, es müsse irgendetwas aus dem Boden herausgeschossen sein, das mich in die Höhe geschleudert habe.' [ Alex M., Bad Kreuznach ]
(Anm. d. Red.: Im Mittelalter wäre er als Hexenmeister verbrannt worden)

Nachgedanken

Tatsächlich stehen wir auch bei der Bilokation vor einem Rätsel, das den  einseitigen Wikipedia-Erklärungsversuch verständlich macht, der da lautet:
'Bilokation kann auf verschiedene Weisen, so durch falsche Interpretation von Ereignissen (falsche Zeitangaben), Halluzinationen, oder ganz einfach Legendenbildung rund um berühmte Persönlichkeiten erklärt werden.'

Der Begriff  'Gleichzeitigkeit' mag problematisch sein, aber  die Sachlage als solche ist nicht so 'ganz einfach', weil die Verlässlichkeit einer großen Zahl vernünftiger Zeugenaussagen pauschal abgewertet wird. Man könnte sich - wenn ein lebender Mensch eine materialisierte geistige Projektion sein sollte - leicht vorstellen, dass die Zweiterscheinung das  mehr oder weniger handgreifliche Ergebnis einer 'Doppelprojektion' wäre. Der auch von Lotte Ingrisch benutzte Begriff 'Parallelwelt' ist so unscharf, dass er alles oder nichts besagt. Es ließe sich beispielsweise behaupten, jeder Mensch lebe in seiner je eigenen Welt 'parallel' zu denen der anderen. 'Parallelwelten' werden hypothetisch in mehr-dimensionalen Hyperräumen angesiedelt,  aber derartige  Vorstellungen sind kaum mehr als spekulative Phantasieprodukte, die nicht unbedingt als 'Lebensräume' in unserem Sinn geeignet wären. Die Problematik wird noch verwirrender, wenn man die Zeit in diese Beschreibungsversuche einbezieht, da wir zwar unseren Tagesablauf in der Gemeinschaft synchronisieren, aber letztlich jeder in seiner 'Eigenzeit' lebt

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