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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

APORTE - DURCHDRINGUNGEN

Apporte, Durchdringungen, De- und Rematerialisation   -----

Einführung    

Eine wichtige Rolle, nicht nur im ausgesprochen spiritistischen Umfeld professioneller Medien, spielen die Transport-, Transfer- oder Materialisationsphänomene, die historisch bedingt als Apporte und Durchdringungen bezeichnet werden. Dem Begriff 'Apporte' liegt die Vorstellung  zu Grunde, die 'Geister' würden ohne unser Zutun andernorts vorhandene irdische Objekte gleich braven Hunden herbeischaffen. Die materiellen Objekte  müßten dazu - wenn sie in  rundum heschlossenen Räumen auftauchen oder aus ihnen verschwinden - die materiellen Wände durchdringen. Meist handelt es sich um kleinere unbelebte Gegenstände, wie Münzen, Schmuckstücke, Kristalle, seltener um (taufrische) Blumen und noch seltener um die raumzeitliche Versetzung von Lebewesen oder sogar von Medien, die nachweislich nirgendwoher kommen. In heutiger Sicht beschreibt man diese Phänomene wohl zutreffender als De- und Rematerialisation, das heißt, das betreffende Objekt würde an seinem angestammten Ort in einem ersten Schritt dematerialisiert - also möglicherweise auf sein außerraumzeitliches Muster reduziert und in einem zweiten Schritt am neuen Ort  wieder materiell verwirklicht. Derartige Apporte treten auch in 'gewöhnlichen' Spukfällen auf, unter anderem in Form von Steinhagel,  und sind auch von  einigen ITK-Experimentatoren beobachtet worden.

Von diesen Fällen  sind jene  zu unterscheiden, die sich als Kopien irdischer Objekte herausstellen oder als echte 'Neuschöpfungen' erweisen, wie etwa unbekannte Mineralien oder als  Wachs-/Paraffinkugeln von einigen cm Durchmesser, die im Sitzungszimmer in der Luft erscheinen und einen Papierstreifen mit der Unterschrift eines Verstorbenen enthalten können. Ein detailliertes Zeugnis des Schweizer Parapsychologen Lucius Werthmüller über sein Erlebnis findet sich im Felix-Circle.

Paola Giovetti berichtet

Eine sehr spezielle seltene Beobachtung berichtete mir die italienische Autorin und Parapsychologin Dr. Paola Giovetti. In bläulichem Licht einer leuchtenden Hand gut sichtbar, bildete sich in der offenen Handfläche eines Mediums zunächst eine verformbare plastische Masse, die sich in der Endphase zu einem permanenten Schmuckstück verfestigte und Dr. Giovetti als Geschenk übergeben wurde.

Ein Schlüssel verschwindet und taucht wieder auf

Ein hier ausführlich darzustellendes eigenes 'Schlüsselerlebnis' im doppelten Sinn vermittelt einen Eindruck der Verwirrung, die in Fällen von anscheinender De-/Rematerialisation unvermeidlich ist.
Im Rahmen der Basler PSI-Tage 2002, Sa 23. bis Mo 25.11., erlebten die mir bekannte Susanne Hochwälder und ich das rätselhafte vorübergehende Verschwinden eines Schlüssels.
Nach dem Beziehen des Hotelzimmers hatten wir unsere Wertsachen im eingebauten Safe deponiert. Obwohl Susanne den Schlüssel in ihrer Handtasche aufbewahren wollte, steckte ich ihn in meine linke Hosentasche und sicherte ihn gegen Herausfallen durch ein zusammengelegtes Taschentuch. Während des folgenden Tages überzeugte ich mich immer wieder von seinem Vorhandensein.
In der Nacht vom Samstag zum Sonntag hatte ich ein nicht näher definierbares Gefühl, das mit den Schlüssel zusammenhing. Tatsächlich befand er sich am Sonntagmorgen nicht mehr in der Hosentasche. Sorgfältigstes Suchen in allen Kleidungsstücken, im Schrank und im Zimmer blieb ergebnislos, so dass wir uns gezwungen sahen, den Verlust bei der Rezeption zu melden. Man erklärte, auf einen Ersatzschlüssel bis zum Montag warten zu müssen.
Während des Sonntags meldete ich den Verlust bei der Verwaltung der Psi-Tage und bat um Prüfung eines eventuellen Fundes. Das Ergebnis war negativ. Auch die Nachfrage in einem italienischen Lokal, das wir am Samstagabend besucht hatten, blieb ergebnislos.

Am Sonntagabend, nach Tagungsschluß, besuchten wir eben dieses Lokal ein zweites Mal. Susanne begab sich vor mir zurück ins Hotel, und ich folgte ihr nach einer angeregten Unterhaltung mit einem Tagungsteilnehmer. Im Hotelzimmer legte ich Hose und Pullover beim Schein der Nachttischlampe über die Lehne eines Sessels. Als ich aus dem Bad kam, überfiel mich Susanne, die sich schlafend gestellt hatte, mit dem Vorwurf, ich hätte die Sachen auf den Teppich geworfen. Tatsächlich waren sie von der Sessellehne heruntergerutscht. Die Ordnungsliebende lehrte alle Taschen, und legte den Inhalt auf den Tisch. Der Schlüssel war nicht dabei. Sie hängte die Hose auf einem Bügel in den Kleiderschrank.

Während der Nacht bat  ich in einer Art Traumbewusstsein die 'jenseitigen Freunde', uns weiteren Ärger zu ersparen und den Schlüssel - wenn sie ihn denn  'dematerialisiert' hätten - wieder zurückzubringen. Am Montagmorgen fand er sich nach dem Herausnehmen der Hose aus dem Schrank in der linken Hosentasche. Wir meldeten den Fund an der Rezeption und tranken noch vor dem Frühstück zwei doppelte Klare. Da ich noch einmal zur Tagungsleitung mußte, erzählte ich meiner Ansprechpartnerin das erstaunliche Erlebnis. Sie 'tröstete' mich mit der Bemerkung, während der vergangenen Tage hätten mehrere Teilnehmer ähnliche Vorfälle berichtet.

Wie lassen sich dieser und ähnliche unerklärliche Fälle heutzutage ansatzweise  einem gewissen Verständnis näher bringen? Wenn gewöhnliche Sinnestäuschungen ausgeschlossen werden können, sehe ich drei Möglichkeiten:  

1. Es kann sich um eine parapsychologische De- und Rematerialisierung handeln, das hießt, das materielle Objekt würde - auf seine Informationsstruktur im (hypothetischen) außerraumzeitlichen morphischen Feld zurückgeführt oder die beständige Projektion aus diesem Feld wurde  vorübergehend zurückgezogen.

2. Das Objekt wurde in eine (ebenfalls hypothetische) Parallelwelt versetzt, die zeitlich und/oder räumlich von unserer Wirklichkeit getrennt ist.

3. Es könnte sich um eine selektive Blockierung der Wahrnehmungsfähigkeit handeln, wie sie beispielsweise mit
(post-)hypnotischen Suggestionen (Posthypnotische Suggestionen wirken hingegen erst nach der Hypnose, meist auf einen vorher festgelegten Hinweisreiz (z. B. ein Wort oder eine Geste) erreichbar ist. Hier wären allerdings zwei Personen synchron betroffen.

Die Angelegenheit hatte ein fröhliches Nachspiel, als ich meine verstorbene Frau über das Medium Karin Schnittger befragen konnte. Die, für ihre Mentalität zu Lebzeiten charakteristisch klingende Antwort lautete:

Man soll eben keine Schlüssel in der Hosentasche aufbewahren. Es sei ihre Idee gewesen, uns einen Streich zu spielen, dessen Durchführung einer gewissen Automatik unterläge.


Als erstaunliche Duplizität wurde wenig später in der Zeitschrift 'Le Messager' ein ähnlicher Fall aus Frankreich berichtet. Dabei ging es um den zur Besichtigung eines zu verkaufenden  Hauses erforderlichen Schlüssel, den der Besitzer im letzten Moment vor dem anstehenden Termin in der Tasche der Hose wieder fand, aus der er eine Zeitlang verschwunden gewesen war.

Friedrich Zöllner und Henry Slade - 4. Dimension?

Um 1877/78 experimentierte der akademisch anerkannte Astrophysiker Friedrich Zöllner mit dem amerikanischen Medium Henry Slade in der Absicht, mittels der Durchdringungsphänomene seine Hypothese von der Existenz einer 4. räumlichen Dimension zu bestätigen, in der sie zwanglos möglich wären. Er hatte den Mut, seine Ergebnisse in den 'Wissenschaftlichen Abhandlungen' zu veröffentlichen und wurde flugs für geisteskrank erklärt.

Anmerkung: Der hier konzipierte vierdimensionale Raum ist nicht mit der vierdimensionalen Raumzeit zu verwechseln, in der drei räumliche Koordinaten mit der Zeit zusammengefasst werden. Tatsächlich machen seine Versuchsbeschreibungen auch heute noch einen durchaus 'vernünftigen' Eindruck, auch wenn die Dokumentation dem modernen parapsychologischen Standard nicht genügen mag. Jedenfalls haben  spätere Berichter, wie beispielsweise Roland W.  Weitzenböck ('Der vierdimensionale Raum´ 1956) und Fanny Moser ('Das Große Buch des Okkultismus' 1974) Zöllners Arbeiten ernst genug genommen, um sie in ihre Betrachtungen einzubeziehen. Weitzenböck beschreibt  an Hand der Zöllnerschen  Überlegungen die vorstellbaren Komplikationen einer 4. Dimension; Moser geht ausführlicher auf Zöllners Experimente ein (Seite 95 ff.), R. E. von Vestenbrugg diskutiert in seinem Buch "Eingriffe aus dem Kosmos"  (Hermann Bauer Verlag KG - Freiburg i.  3. Auflage 1977) die Existenz der 4. Dimension und ihre möglichen Folgen.

Abgesehen von Slades medialen Äußerungen und Schriften der 'Geister' mittels kleiner Griffelstücke zwischen zwei aufeinander liegenden Schiefertafeln,  handelt  es sich bei den von Zöllner beschriebenen Durchdringungen um das Einfügen und Lösen von Knoten in geschlossene  Schleifen. Die Ergebnisse von zwei weitergehenden Experimenten gelten als  besonders bemerkenswert:
Im einen Fall wurden Münzen, die sich in einem verschlossenen Kästchen befanden, mit Griffelstückchen vertauscht, die zwischen zwei Tafeln eingesperrt waren; im anderen Fall wurden zwei unversehrte Holzringe, die sich auf einer Endlosschleife befanden, auf die hölzerne Säule eines dreifüßigen Blumentisches transferiert, der etwa 2 m entfern stand, wozu Zöllner berichtet: 
'Die beiden Holzringe sind nicht (wie von mir gewünscht) in einander gekettet worden, sondern stattdessen sind diese Ringe innerhalb 5 Minuten von der versiegelten Darmsaite auf den Fuß des runden, aus Birkenholz verfertigten Tisches transportiert worden. 

 
Friedrich Zöllner                 Bildquelle:  Spiegel Online                      Henry Slade                                                   

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Da hierbei weder das Siegel gelöst, noch die auch jetzt noch stark befestigte Tischplatte niemals entfernt worden war, so musste, vom Standpunkte unserer gegenwärtigen Raumanschauung, jeder der beiden Holzringe erstens die Darmsaite und dann das Birkenholz des Tischfußes durchdringen. Frage ich mich nun aber, ob in den Augen eines Skeptikers das von mir gewünschte oder das wirklich gelungene Experiment einen größeren und überzeugenderen Eindruck zu machen im Stande sei, so wird sich bei näherer Erwägung ein Jeder zu Gunsten des letzteren entscheiden.' Zöllner hinterfragt dann die Glaubwürdigkeit und Beweiskraft seiner eigenen Aussagen und zitiert Goethe, nach dem 'der Unglaube als ein umgekehrter Aberglaube zum Wahnsinn unserer Zeit geworden ist'. (Seite 149)

Ein Bericht chinesischer Wissenschaftler

Zöllners Experimente fordern auch nach mehr als einem Jahrhundert unseren guten Glauben heraus, vor 30 Jahren veröffentlichte Ergebnisse chinesischer Wissenschaftler dürfen einen höheren Grad an Glaubwürdigkeit beanspruchen. Eine Gruppe von Kernphysikern und Medizinern experimentierte unter anderem mit zwei  'Jugendlichen mit besonderen Eigenschaften des menschlichen Körpers', die sich in getrennten Räumen befanden und einen Transistorsender vom einen zum anderen teleponierten. Während der Transferphase verschwand nicht nur das Gerät selbst sondern auch das von ihm gesendete Signal, das nach starker Fluktuation erst wieder nachgewiesen werden konnte, nachdem das Gerät bei der zweiten Versuchsperson 'aufgetaucht' war.

Die Forscher formulierten:
'Das Objekt wechselt von Existenz zu Nicht-Existenz und zurück. Wir sind jedoch der Meinung, dass es sich zwischenzeitlich in einem Zustand befindet, in dem es von unseren Sinnesorganen und unseren Messinstrumenten nicht wahrgenommen werden kann.'
Der Ausfall des Signals sei entweder auf seine Nichtübertragbarkeit zurückzuführen oder auf das Versagen der elektrischen Energieversorgung, da nach dem Transfervorgang die überhitzte Stromquelle stärker entladen war, als bei gleichlangem Normalbetrieb. Bei anderen Versuchen traten während des  Transfers elektronischer Uhren mehrfach Zeitverluste auf.

(Quellennachweis im Buch ITK im Literaturverzeichnis unter  den Verfassernamen Yun-Je Zhao)


Die Erde als Teleportations-Spielplatz?

Aber was wäre, wenn wir diese Transferphänomene jederzeit 'objektiv' verwirklichen könnten, nachdem, wie bei spiritistischen Sitzungen beobachtet, sogar lebende Menschen unversehrt von A nach B versetzt worden sind? Keine Sorge, die Welt würde nicht aus den Fugen geraten, wohl aber ein gewohntes Weltbild - die Erde wäre nicht wie ehemals  eine flache Scheibe, von deren Rand man ins Nichts stürzt, sie wäre auich keine Kugel mehr, um die man in wenigen Stunden herumfliegen musste, sondern ein Spielplatz, auf dem sich fröhliche Teleportierende in Nullzeit austoben könnten.

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