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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

GRUNDMUSTER DES LEBENS


KOMMUNIKATION ALS GRUNDMUSTER DES LEBENS
dargestellt in fünf Grenzüberschreitungen

Prof. Dr. Ernst Senkowski

Dieser Artikel ist eine überarbeitete Form eines Vortrages, den ich (E. S.) auf dem letzten Treffen des TBSF-Darmstadt in Dieburg (2008) gehalten habe. Der erste Teil enthält eine kurze Darstellung vier wichtiger Begriffe, der zweite Teil beschreibt die Entwicklung der Kommunikation als Grundmuster des Lebens an Hand von fünf 'Grenzüberschreitungen', die geeignet sind, unser mechanistisches Weltbild umzugestalten.

Inhalt


Teil 1: Vier wichtige Begriffe

1.1       Kommunikation
1.2       Information
1.3       Sprachen
1.4       Bewusstsein

Teil 2: Fünf Grenzüberschreitungen

2          Natürliche Biokommunikation in Raum und Zeit
2.1       Elektromagnetische Telekommunikation
2.2       Paranormologische Kommunikation
2.3       Transrationale Kommunikation
2.4       Transkommunikation
2.5       Postmoderne Physik und Bewusstseinsforschung

Abschließende Bemerkungen



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Teil 1: Vier wichtige Begriffe


1.1       Kommunikation
1.2       Information
1,3       Sprachen
1.4       Bewusstsein


1.1 Kommunikation

Kommunikation ist ein grundlegender, universeller Prozess. Er verbindet Sender und Empfänger von Botschaften in Raum und Zeit. Dieser Vorgang findet sich bei allen Lebewesen und bei allen Dingen. Die Welt besteht aus Kontakten und sonst nichts. Erst die Fähigkeit des Menschen, in dem ständigen, von den Sinnesorganen aufgenommenen Datenstrom Unterscheidungen zu treffen, Muster zu erkennen und sie sich zu merken, das heißt sein Gedächtnis, macht sinnvolle Kommunikation möglich. Der Kommunikationsvorgang zwischen Personen spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen. Er findet in einem notwendigen komplexen sozialen Umfeld statt und trägt zur Entwicklung der gesellschaftlichen Realität bei. Botschaften werden von Einzelnen ausgegeben und von anderen interpretiert. Kreation und Interpretation werden durch Gruppenzugehörigkeiten beeinflusst. Wirklichkeit ist der Grad der von Menschen erreichten Übereinstimmung. Ein Verständnis menschlicher Kommunikation muss sowohl psychologische Phänomene als auch die zwischenmenschliche Interaktion berücksichtigen. Seit der Erfindung des Buchdrucks beruht die Massenkommunikation darauf, dass Texte und Bilder für größere Gruppen von Menschen verfügbar werden. -> Inhalt

1.2 Information

Der Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker und der Mathematiker Norbert Wiener haben erklärt: 'Information ist weder Materie noch Energie'. Der Quantenphysiker Anton Zeilinger äußerte: 'Ich bin überzeugt, dass Information das fundamentale Konzept unserer Welt ist'. Nach dem Informationstechnologen Werner Gitt kann Information als solche nicht übertragen werden. Es handelt sich vielmehr um Signale, die ein 'Ìnformationspotential' besitzen können. In-Form-ation besteht in der Veränderung der Form bzw. Struktur des Empfängers, der die Signale, die ihn erreichen, auf der Basis seiner eigenen Erfahrungen interpretiert. -> Inhalt

1.3 Sprachen

Manche Datenmuster wecken Erinnerungen an vorangegangene. Diese so genannten 'Zeichen' können zu großen, mächtigen Mustern zusammengefasst werden, die als Sprachen bezeichnet werden. Vieles wird in der menschlichen Kommunikation über Sprache transportiert. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein formulierte: 'Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt'. Zeilinger: 'Die gesellschaftlich vereinbarte Realität ist an die Sprache geknüpft'. Der Konstruktivist Paul Watzlawick erklärte: 'Wir konstruieren die Wirklichkeit mit Hilfe von Kommunikationsnetzen'. Martin Luther übersetzte aus der Bibel: 'Am Anfang war das Wort'. -> Inhalt

1.4 Bewusstsein

Einige Wissenschaftler erweitern den subjektiven Begriff 'Bewusstsein' ins Kosmische, etwa der Quantenphysiker Amid Goswami in seinem Buch 'Das bewusste Universum'. Der Theologe Andreas Resch verwies auf den Physiker Menas C. Kafatos: 'Wenn das Universum eine Ganzheit ist, sind auch wir Menschen und unser Bewusstsein ein Teil dieses Ganzen. Man kann folgern, dass das Universum selbst ein Bewusstsein hat'.

                                                                                                                                              -> Inhalt

Teil 2: Fünf Grenzüberschreitungen

Die Entwicklung der menschlichen Kommunikation und ihre Einordnung in umfassendere Zusammenhänge lässt sich als Folge von fünf miteinander verknüpften Grenzüberschreitungen darstellen. Ausgehend von den natürlichen, biologisch vorgegebenen Formen beruhen diese Überschreitungen auf der wachsenden Erkenntnis und Anwendung von Möglichkeiten, die Grenzen von Raum und Zeit zu überwinden.

2          Natürliche Biokommunikation in Raum und Zeit
2.1       Elektromagnetische Telekommunikation
2.2       Paranormologische Kommunikation
2.3       Transrationale Kommunikation
2.4       Transkommunikation
2.5       Postmoderne Physik und Bewusstseinsforschung


2    Natürliche Biokommunikation in Raum und Zeit

Die natürliche Biokommunikation stützt sich auf die Benutzung der körperlichen Sinnes- und motorischen Organe in einer Welt, die mit den Begriffen Raum, Zeit und Materie beschrieben und den wissenschaftlichen Fächern Physik – Chemie – Biologie - Medizin zugeordnet werden kann. Zunehmend komplexe Systeme reichen von den subatomaren Strukturen über die Zellen und Organe zu Gruppen getrennt erscheinender Individuen, und weiter zum alles umfassenden Kosmos. Dabei unterscheidet man im klassischen Weltbild zwischen Innen-imaginär/subjektiv und außen-real/objektiv und fragt nach dem Zusammenhang der beiden Bereiche.
Im üblichen 'monokausal-linearen' Sender-Empfänger-Modell agiert der Sender A einer Nachricht zeitlich vor dem Empfänger, der im Dialog seinerseits zu einem Sender B werden kann.
Die Art dieser Kommunikation ist wesentlich an die 'audiovisuellen' Schall- und Lichtsignale gebunden. Diese erscheinen hörbar verbal als Sprache oder sichtbar als Schrift, sowie in Form nicht-verbaler Gebärden und Bilder. Die Musik nimmt eine Sonderstellung ein. Dabei handelt es sich Immer um Wechselwirkungen mit begrenzter Übertragungsgeschwindigkeit und Reichweite im Nah- und Fernfeld. -> Inhalt

2.1    Erste Grenzüberschreitung: Elektromagnetische Telekommunikation

Elektromagnetische Telekommunikation überwindet die irdischen Distanzen. Nach der Entdeckung der Elektrodynamik durch Michael Faraday 1821, James Clerk Maxwell 1862 und der erstmaligen Erzeugung elektromagnetischer Wellen durch Heinrich Hertz 1886 entwickelte sich die Telekommunikationstechnik zu einer unverzichtbaren Grundlage des modernen menschlichen Lebens. Elektromagnetische energetische Vorgänge können als Datenträger dienen. Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, was im irdischen Bereich einer praktisch momentanen Übertragung gleichkommt. Wie 'nützlich' die Anwendungen sind, lässt sich an der unglaublichen Zahl der weltweit verbreiteten Telefone, Handys, Computer und Internetzugänge ablesen, die bei jeweils einigen Milliarden liegt. Nach George Orwell '1984' wird die Vernetzung über die Kontrolle von Einzelpersonen und Menschengruppen zu einer Versklavung der Erdbevölkerung führen. Tatsächlich erweisen sich die öffentlichen Medien durch die Auswahl der verbreiteten Inhalte und ihre Darstellung, (Weglassen, Hervorheben, Fälschen, Betonen, Musik), als weltweite gebetsmühlenartige Manipulationsmaschine. Der 'Ketzer der Informatik' Joseph Weizenbaum hat sehr vornehm formuliert: 'Es wird verschwiegen oder verdrängt, dass die 'Bildschirmwahrheit’ eine hergestellte Wahrheit ist, die bestimmten Zwecken dient'. Eventuelle Gesundheitschäden durch elektromagnetische Felder werden immer noch heftig diskutiert, obwohl sie durch theoretische Ableitungen und praktische Beobachtungen gestützt werden. -> Inhalt

2.2    Zweite Grenzüberschreitung: Paranormologische Kommunikation


Nicht-energetische nicht-lokale Anomalien überschreiten die räumlichen und zeitlichen Distanzen und beeinflussen die Materie. In dem solide erscheinenden naturwissenschaftlich-technischen, rundum einigermaßen zuverlässig funktionierenden System treten störende Ereignisse ('Anomalien') auf, die von mehr oder weniger seriösen Forschern untersucht werden. Man spricht von Parapsychologie, korrekter – nach Andreas Resch – von Paranormologie. Die Forschung wurde und wird immer noch vorwiegend auf der materialistisch–reduktionistischen Basis mit den ungeeigneten klassischen Methoden betrieben. Die Chinesen sprechen von 'außerordentlichen Funktionen des menschlichen Körpers’. In einer Transmitteilung hieß es Warum sucht ihr materielle Beweise für etwas, was immateriell ist?
Unter den etwa 30 Gruppen von Anomalien ist die außersinnliche (Fern-)Wahrnehmung (Telepathie, Hellsehen, Vorschau) am bekanntesten. Sie tritt häufig 'transpersonal' zwischen intim verbundenen Menschen auf. Besonders in Notfällen werden korrekte Daten vermittelt. Die Autorin Aglaja Heintschel-Heinegg hat in ihrem Buch 'Kontakte mit Unsichtbaren' schon vor Jahrzehnten von einem alles verbindenden 'inneren Kommunikationsnetz' gesprochen. Auch Psychokinese, Spuk und Fernheilung lassen sich als kommunikative Wechselwirkungen beschreiben.
Nachdem trotz aller Bemühungen für diese Erscheinungen kein energetischer Träger gefunden werden konnte, dämmert langsam die Vermutung, dass (einstweilen nicht messbare) psychische Komponenten eine wesentliche Rolle bei ihrer Verwirklichung spielen.
Die offizielle Wissenschaft hat sich dieser Problematik bisher nicht gestellt. Stattdessen haben die Vertreter der öffentlichen Medien freie Hand, den gesamten Erfahrungsbereich zu tabuisieren oder zu verunglimpfen, indem sie ihn als bedeutungslose subjektive Erlebnisse oder auch als Zufälle behaupten und in verwirrenden Shows darstellen. Dabei wird geflissentlich unterschlagen, daß seriöse Forschungsergebnisse die Existenz der Phänomene seit Jahrzehnten bewiesen haben, nicht zuletzt die PEAR-Gruppe in Princeton unter Robert Jahn und Brenda Dunne.  Der oft zitierte 'Zufall' erscheint nicht als sinnvolle Erklärung. Eher könnte man nach C.G. Jung und Wolfgang Pauli von Synchronizität sprechen. Jedenfalls sind derartige Korrespondenzen nicht weg zu leugnen, und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich immer mehr mutige, offiziell anerkannte Forscher ihrer Einordnung in ein erweitertes Menschen- und Weltbild widmen. -> Inhalt

2.3    Dritte Grenzüberschreitung: Transrationale Kommunikation.

Die Quelle der Inspiration ist nicht bekannt. Trotz gewisser Schwierigkeiten lassen sich die paranormologischen Effekte im üblichen terrestrischen Kommunikationsmodell darstellen, solange lebende Personen als Nachrichtenquellen und andere Personen und Objekte als Empfänger erscheinen.
Dagegen bedeuten die so genannten transrationalen Effekte eine weitere Grenzüberschreitung, da sich – abgesehen vom unvermeidlichen lebenden Menschen – keine Informationsquelle nachweisen lässt, und die Entstehung genialer Werke gehirntechnisch nicht geklärt ist.
Die gängigen Begriffe Genialität, Kreativität und Schöpferkraft in bildender Kunst, Poesie, Literatur, Musik, Wissenschaft und Religion kennzeichnen diesen Erlebnisraum. Kein Gehirnforscher macht plausibel, wie sinnvolle Einfälle, Eingebungen, Konzeptionen, Intuitionen oder Inspirationen zustande kommen. Man kann sie nicht als statistisches Geschehen erklären, etwa 'aus Chaos (im Gehirn) bildet sich spontan Ordnung', wenn man nicht die materialistische Systemtheorie mit der von Ilya Prigogine aufgegriffenen 'Selbstorganisation' zugrundelegt. Zur Beschreibung wurde auch der Begriff 'Emergenz' erfunden, der nichts anderes bedeutet, als dass etwas 'auftaucht', was vorher in unserem System nicht vorhanden war. Tatsächlich legen einige Beispiele übergeordnete Quellen oder Strukturresonanzen nahe, wenn z.B. in verschiedenen Ländern ein Patent praktisch gleichzeitig angemeldet wird, ohne dass die Erfinder von einander wussten. Dagegen haben viele Künstler ihre Werke als aus unbekannten geistigen Quellen stammend empfunden, die sich im klassischen System nicht nachweisen lassen. ->Inhalt

2.4.   Vierte Grenzüberschreitung: Transkommunikation

Verstorbene Menschen und Fremdwesen stellen sich als Verursacher jenseitiger Mitteilungen dar. Während die transrationalen Phänomene gewissermaßen aus dem Nichts auftauchen, benennen sich in der Nachtodkommunikation verstorbene Menschen als Verursacher von Mitteilungen aus dem Jenseits.
Die somatisch geäußerten medialen Nachtodkontakte lassen sich als Schamanismus bis in die menschliche Frühzeit zurückverfolgen. Sie werden seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts in der instrumentelle Transkommunikation durch Anomalien elektronischer Geräte existenziell und inhaltlich bestätigt. Es handelt sich dabei vorwiegend um kurze, spontan auftretende außergewöhnliche Stimmen auf Tonbändern und Bilder auf Sichtgeräten. Darüber hinaus verwirklicht sich Zweiwegkommunikation in Form von akustischen oder Computer-Dialogen.
Obwohl sich die Verstorbenen häufig wiedererkennen lassen, gibt es im Gegensatz zu vielen voreiligen Behauptungen im üblichen Wortsinn keine 'Beweise' für ihre unabhängige Existenz. Aus der Phänomenologie lassen sich allenfalls indirekte (Werner Schiebeler: Erfahrungsbeweise) Schlüsse ziehen oder persönliche Überzeugungen vertreten. Überhaupt nicht kontrollierbar sind die Aussagen einer Fülle unterschiedlich erscheinender Fremdwesenheiten, auch wenn sie die Experimentatoren direkt ansprechen und über korrekte irdische Daten verfügen.
Die Akzeptanz aller Transmitteilungen wird durch ihre vielfach beobachtete Bruchstückhaftigkeit und durch widersprüchliche Aussagen der Medien und der technisch verwirklichten Inhalte erschwert. Häufig erklären die Transpartner, erhebliche Unterschiede zwischen unseren und den jenseitigen Bewusstseinszuständen würden die eindeutige Übersetzung in unsere sprachlichen Formen erschweren oder verhindern, worauf der Theoretiker Burkhard Heim bereits vor Jahrzehnten hingewiesen hat. Setzt man die Existenz von uns unabhängiger autonomer Transwesenheiten voraus, so erscheint die Verwirklichung der Kontakte vielfach als Gemeinschaftswerk der diesseitigen und jenseitigen Partner, deren Beiträge sich kaum voneinander trennen lassen. Als Adolf Homes' Transpartner George Jeffries (Doc) Müller in einem Kontakt Grüße an uns aussprach, fügte er hinzu Eigentlich müsste ich jetzt sagen, ich grüße mich.
Der ungarische Autor Ervin Laszló beschäftigt sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, mit dem Sein und dem Bewusstsein und betrachtet sich als Vertreter der Systemtheorie, der Allgemeinen Evolutionstheorie, des Integralen Denkens, der Philosophie, der Futurologie und der Ästhetik. Bereits um 2000 hat er in seinem Buch 'Das fünfte Feld' die 'Verbundenheit' in poetischer Form zum Ausdruck gebracht. (Die hier wiedergegebene Übersetzung aus dem Englischen stammt von mir und weicht von der Veröffentlichung ab.)

Komm und segle mit mir
über verborgene Meere.
Winzige Boote sind wir,
zwischen verschleierten Küsten
den stillen Spiegel verwirrend.
Boote des Meeres,
innig mit ihm in den Tiefen vereint.

Das Wasser bewahrt unsere Wege.
Du, der du ich bist, und ich, der ich du bin,
wir gleiten über die See, die auch wir ist.
Hinter uns streben die Kielwasserwellen
zu nebelverhangenen Grenzen.
Die Spuren formen das Muster
deiner und meiner Bewegung,

so wie sich die Wellen anderer segelnder Boote,
die wir sind, entfalten.

Und das Wasser erinnert in Welle auf Welle
und Muster auf Muster jede Bewegung
als Spur unseres Seins.

Von dir hin zu mir, und von mir hin zu dir
wirken die Spuren, die wir hinterlassen,
wie von uns zu all denen,
die mit auf dem Meer sind.
Wir, jeder der andre, bewirken einander
und jeden vereinzelten Segler der See.

Illusion der Getrenntseins:
Wir sind die verwobenen Teile
bewegten Erinnerungsmeeres.
und mehr noch ist wirklich als du oder ich,
und als alle Boote der See
und alle ersegelten Meere.

Inzwischen hat eine überzeugende transkommunikative Erfahrung Laszlo ver­anlasst, einen bemerkenswerten, bisher nur in englischer Sprache vorliegenden Artikel zu veröffentlichen: 'An Unexplored Domain of Nonlocality: Toward a Scientific Explanation of Instrumental Transcommunication' [Ein unerforschter Bereich der Nicht-Lokalität: (Ein Ansatz) zu einer wissenschaftlichen Erklärung der Instrumentellen Transkommunikation].                                                                                                                                -> Inhalt

2.5    Fünfte Grenzüberschreitung: Postmoderne Physik und Bewusstsein

Nachdem die Relativitäts- und Quantentheorien seit Beginn des vorigen Jahrhunderts die Unvollständigkeit des klassischen Weltbildes zeigten, haben sorgfältig kontrollierte Forschungsergebnisse während der letzten Jahrzehnte die Gültigkeit des materialistischen Weltbildes weiter relativiert. Materie erscheint nun als Ergebnis eines speziellen Bewusstseinszustandes, der die Existenz anderer, eventuell sehr fremdartiger Bewusstseinswelten nicht ausschließt, in denen alles mit allem ganzheitlich verbunden ist. Die Vorstellung einer geistigen Vernetzung wurde bereits 1901 von Richard Bucke in 'Kosmisches Bewusstsein – Zur Evolution des menschlichen Geistes` konzipiert. Danach ist es dem Menschen möglich, dieses Bewusstsein zu erleben. Heute kann sich die Annahme der Existenz eines alles umfassenden kosmischen Bewusstseins auf die Verallgemeinerung der experimentell nachgewiesenen zeit- und ortsunabhängigen (nicht-lokalen) Verschränkung der Zustände atomarer Zwillinge stützen. Von Dean Radin seien hier zwei Werke (nur englisch) erwähnt: 'The Conscious Universe' (1997) [Das bewu0te Universum] und 'Entangled Minds: 'Extrasensory Experiences in a Quantum Reality' (2006) [Verschränkte Psychen: Aussersinnliche Erfahrungen in einer Quantenwirklichkeit]. -> Inhalt

Abschließende Bemerkungen

Liebe Leser und Leserinnen,
ich habe in den vorstehenden Betrachtungen versucht, die Kommunikation in ihren verschiedenen Formen als Grundlage des diesseitigen materiellen und jenseitigen geistigen Lebens aufzuzeigen. Ich hoffe. dass es mir gelungen ist, die Vordergründigkeit und Oberflächlichkeit dieser veralteten Unterscheidung hinreichend zu verdeutlichen.
Vor einiger Zeit führte mich ein erinnerter Traumrest über das Internet zu einem griechischen Fischerlied, gesungen beim rhythmischen Aufziehen der Segel nach der Nacht auf dem Meer. Es kann uns ein metaphorisches Bild unserer Situation vermitteln.

Wir segeln in die aufgehende Sonne,
stark bläst der Wind.
Ich weiß, dass ich bald daheim sein werde,
dort, wohin mein Herz gehört.
Wir segeln in die aufgehende Sonne.
Es gibt keinen Ort, an dem ich lieber wäre.
Ich weiß, dass ich bald daheim sein werde,
sie wartet dort auf mich.
Zum ersten wegen allem, was ich liebe.
Zum zweiten wegen allem, was ich brauche.
Zum dritten wegen allem, was ich will.

Sollten wir nicht auf dem chaotischen Meer der materiellen Welt unsere Segel zur Heimfahrt hissen, auf dass die Kommunikation der getrennt erscheinenden Teile am Ende in eine Kommunion einmünde? Auch wenn es keine Gewissheit gibt, bleibt uns die Hoffnung.

Burkhard Heim empfing die Transmitteilung:
Das Wichtigste ist, dass das Bewusstsein in der Materie wirksam wird und einen lebendigen charaktervollen Menschen entwickelt.

Ein kleiner Bub prägte einst das kürzeste Liebesgedicht der Welt:
'Ich möchte Du sein'.

Paulo Coelho schrieb in seinem Werk 'Zahir': 'Die Liebe hebt die Naturgesetze auf.'

                                                                                                                              -> Inhalt

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Anm. G.D.: in die Website eingefügt am
13. April 2020.





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