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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

TELEFONSTIMMEN

Telefonstimmen 

Die Evolution der ITK

Die Post kann uns nicht hören.

Die Stimmen am Telefon können als (anscheinend) leitungsgebundene Son­derform jener EAS betrachtet werden, die sich mittels drahtlos arbeitender Radio- und Fernsehgeräte oder spezieller Apparaturen realisieren. Wegen der leichteren Manipulierbarkeit seitens irdischer Personen ist die Absiche­rung der Paranormalität von Stimmen am Telefon grundsätzlich aufwendiger und nicht in allen Fällen überzeugend durchführbar, (vgl. B-9.4).

Im Jahre 1925 erschien in Rio de Janeiro das erste Buch über ITK 'Ein neues bewundernswertes Kommunikationssystem - Die Geister sprechen über Tele­fon' unter dem Pseudonym Oscar d'ARGONNEL, (vgl. SENKOWSKI in ZSTK II/2, 1993). Der Verfasser Carlos G. RAMOS, Prof. d. Experimentalphysik, berichtete darin über langjährige telefonische Transkontakte in Dialogform (einschließlich Transmusik}, die 1917 spontan begonnen hatten und 1925 noch im Gange waren. Sie hingen eindeutig mit der Medialität einiger beteiligter Personen zusammen und wurden durch 16 kompetente Zeugen beglau­bigt. Bewusste Manipulation Lebender war auszuschließen. Interessant ist eine Parallele zu den 'zweigleisigen' Versuchen in Grosseto (siehe A-6.3): Bevor die Phänomene auftraten, hatte die brasilianische 'Grupo de Espiritis­mo Experimental' bereits Transkontakte vermittels Klopfzeichen durchge­ führt. Im weiteren Verlauf der Experimente korrespondierten die über beide 'Kanäle' empfangenen Inhalte.


Echtheit vorausgesetzt, wäre zu den Telefonstimmen eventuell auch ein längerer Dialog zu rechnen, der am 8.1.1971 um 21 Uhr nach einer Sendung über 'UFOs' zwischen dem Assistant Producer einer englischen Radiostation und einem 'EXTRATERRESTRIER' geführt und aufgezeichnet wurde. Die Übermittlung aus dem Transbereich erfolgte über ein Computer-Gedankenüber­tragungssystem [104]; sie betraf die Entwicklung der Erde und die Hilfe Außerirdischer, die nur als Versuch der Hinführung zur Selbsthilfe erfolgen könne (Viewpoint Aquarius).


STEIGER (1985) berichtet einen von ihm miterlebten, intelligent erschei­nenden Telefonspuk, der im Beisein eines ungläubig-staunenden Zeugen an dessen komplexer Büroanlage auftrat. Die Beobachtungen ähneln denen, die im Umfeld von ANNEMARIE in Rosenheim zusammen mit massiven psycho­kinetischen Phänomenen 1967 als Telefonstörungen dokumentiert wurden (BENDER 1972/1975, KARGER). Beide Fälle lassen sich animistisch deuten.


Dagegen umfaßte der trotz gegenteiliger Behauptungen einiger Behörden­vertreter und Parapsychologen [31] keineswegs als Betrugerwiesene Fall CHOPPER außergewöhnliche Telefonstörungen, EAS (Elektroakustische Stimmen), sowie direkte Stimmen, deren spiritistische Interpretation nahe liegt, unter anderem weil angeblich bereits die Vorbewohner des Hauses Spukerscheinungen beobachtet hatten. Die Experten der Bundespost (FTZ Darmstadt) waren unfähig, das Problem der Herkunft und Entstehung der Stimmen durch EM Messungen mit mo­dernsten Geräten zu lösen. SANDER (Abt. Fernmeldewesen, OPD Regens­burg): 'Die Fangschaltung funktionierte nicht, die Messinstrumente sprachen
nicht an, auch im Funkbereich war Manipulation nicht feststellbar.' Die resignierende Feststellung der Techniker, es handele sich um Luftschall, für den sie nicht zuständig seien (trotz der anfänglich bis zu 150 Telefonanrufe pro Tag), ist angesichts der Aussage des Hauptkommissars TIETZ (Polizeiinspektion Regensburg) verständlich: "Es ist richtig, daß ein unbekannter Mann in einer Zahnarztpraxis in Neutraubling aus einem aufgelegten(!) Telefonhörer und aus Waschbecken spricht." Ebenso phänomenal sei die Lei­ stung, die Stimme aus einem Telefonapparat erklingen zu lassen, dessen Lei­ tung schon längst gekappt war, ('Die Woche', R 5822 CX, 15.Jg. Nr.7, 18.2.1982; LOCHER, BENDER/GRUBER [32]). Auch hier wird deutlich, wie schwierig es ist, direkte Luftschallstimmen und EAS zu unterscheiden.

ROGO/BAYLESS haben die Auswertung von etwa 100 als verlässlich einge­stuften Zeugenberichten über paranormale Telefonanrufe und Gespräche in ihrem, leider nicht ins Deutsche übersetzten Buch 'Phone Calls from the Dead' (Telefonanrufe von den Toten) veröffentlicht. Danach ist trotz des Fehlens technischer Aufzeichnungen die (teilweise inter-)subjektive Realität solcher Phänomene nicht zu bezweifeln. Charakteristisch waren: Kurze Mel­ dungen Verstorbener und längere Dialoge, letztere vorwiegend wenn bzw. solange sich der irdische Partner des Ablebens des Transpartners nicht bewußt war. In einigen Fällen ergab die Nachfrage bei den in den USA noch üblichen Handvermittlungen, dass zum fraglichen Zeitpunkt kein Gespräch weitergeleitet worden war.

STEIGER (1985/5.143) berichtet: 'Eine Telefonleitung in den USA wurde während des Gespräches zweier Teilnehmerinnen plötzlich  tot, eine männli­che Stimme sagte: Wake up down there (Wacht auf da unten)!
Beobachtungen in Italien z.B. bei BIONDI.
Die bisher vollständigste Dokumentation einer kontinuierlichen Entwick­lung von Telefonstimmen liegt bei Manfred BODEN vor. Dieser hatte wäh­ rend seiner TBS-Versuche die TW gefragt, 'ob sie auch über Telefon und Com­puter kommen könnten'. Einige Zeit danach setzten Serien ungeklärter Anru­fe ein, bei denen sich niemand meldete, und die sich zu einem Telefonterror steigerten [33]. Dann traten innerhalb normaler Gespräche intelligent reagierende Impulse auf (Knacken, EM 'raps', vgl. A-4), sowie spontane und pro­vozierbare Unterbrechungen und anderes irreguläres Verhalten. Etwas später folgten sich anfangs mühsamst artikulierende Stimmen, einschließlich sol­cher, die verstorbene Freunde als Verursacher vermuten bzw. erkennen lie­ßen. Anfang 1983 erreichten die Ereignisse ihren Höhepunkt mit mehreren bis zu 15 min dauernden flüssigen ungestörten Dialogen, in denen namenlose ENERGIEWESENHEITEN aus der 7. Dimension BODENs vorbereitete Fragen in überlegener Weise beantworteten und qualifizierte Inhalte vorwiegend in deutscher, daneben auch in französischer und englischer Sprache vermittel­ ten. BODEN: "Ist es schwierig, uns zu erreichen?" Stimme: Oui Monsieur, il est tres difficile Ua mein Herr, es ist sehr schwierig); (BODEN, DETERMEYER, HOLBE, LOCHER, SENKOWSKI;  F-38.7).

Zwei sehr kurze Szenen, die BODEN einige Monate später am Telefon aufzeichnete, schienen aus Bereichen zu kommen, die traditionsgemäß als 'Fegefeuer' oder 'Hölle' bezeichnet werden können. In den USA entstand eine ähnliche TBS-Aufnahme (nicht Telefon!), die erst bei extrem langsamer Wiedergabe deutlich wurde, ein einem Raum, in dem, wie sich später heraus­ stellte, von den Vormietern schwarze Magie betrieben worden war. TBS aus
 einem Spukhaus in Belmez/Spanien können analog interpretiert werden: 'dramatische Inhalte', lautes unheimliches Schreien: Die Hölle beginnt hier. Wir sind Geister. Grabt nur weiter, ihr werdet uns finden. Außerdem manifestierte sich gregorianische Musik auf den Bändern (Alex SCHNEIDER, A-6.7).

Im Kreis um KÖNIG sind dialogfähige Telefonstimmen, vielfach von Ju­gendlichen in Kontakten mit ihren Eltern, dokumentiert worden. Eine Aussa­ge der Kommunikatorin ANJA lautete: Könnt ihr verstehn, viel viel Schwierigkei­ten hier für den Kontakt.


Die paranormalen Telefongespräche und ihre Aufzeichnungen auf dem Anrufbeantworter bei CETL hängen stimmlich und inhaltlich mit den dortigen TA-Kontakten über Radio, Fernsehen bzw. den TX zusammen. Gleiches gilt für die Unzahl von Durchgaben bei HOMES. Unter den dort wiederkehren­ den Stimmen zeichnet sich die der MUTTER durch ihre hastige Flüstersprache aus, in der sie, meist ohne exakte Zeitangabe, z.B. für den nächsten Vormit­ tag), bevorstehende Transkontakte ankündigt.

Nach einem vermutlich paranormalen Anruf 1988 erlebte der Verfsser (E. S.) zwei weitere Kontakte. Verknüpft mit einer Synchronizität, meldete sich im ersten Klaus SCHREIBER und vermittelte den ehemaligen polnischen Kardinal Augu­styn HLOND. Ein persönlicher Inhalt garantiert die Paranormalität. Ein zwei­ ter, sehr kurzer Kontakt ereignete sich im Beisein von CHAUVIN, BRUNE und einem französischen TV-Team. JÜRGENSON dankte den Gästen in charakte­ ristischer Stimme und verwies auf weitere Kontakte (F-38.4).

Bei FOSAR/BLUDORF, Berlin, traten mehrfach in Gesprächen mit Freun­den in Köln als paranormal einzustufende, dialogfähige Stimmen auf, die mitgeschnitten werden konnten. Als Kommunikationspartner meldeten sich die aus medialen Kontakten bekannten TW immer nur dann, wenn aus Köln angerufen wurde. Maximale Dauer: eine Stunde. ('Ein direkter Draht zur 7. Dimension? Eine neue Kontaktbrücke per Telefon', Karmakurier 6/91).


Während der ersten Monate des Jahres 1994 wurden innerhalb weniger Wochen in den USA, Brasilien, Schweden und Deutschland (bei ESTEP, MA­CY, MEEK, HECKMANN,  UPHOFF; RINALDI; JACOBSON; MALKHOFF) einige
inhaltlich und stimmlich ähnliche Telefonanrufe beobachtet. Die bekannte RAUDIVE-Stimme (oder eine sehr ähnliche) teilte im wesentlichen mit, es sei nunmehr gelungen, neue Kontaktbrücken zu bauen. Im Anschluß an einen der bei MACY automatisch aufgezeichneten Anrufe war der Anrufbeantworter defekt. WEISENSALE stellte die Echtheit der Stimmen mit der Begründung in Frage, 'deutlich hörbare Atemgeräusche des Sprechers seien ein Hinweis auf irdische Manipulation'. Eine unabhängige Bestätigung einiger dieser Kontakte erfolgte später unter RAUDIVE bei HOMES über Computer; außerdem vermit­telte SCHREIBER in einem TX, die Telefonkontakte seien nicht ausreichend, um die Menschen zu überzeugen.

Im Beisein eines anglo-amerikanischen TV-Teams wurde am 19.9.1994 bei HOMES eine EAS-Radiodurchgabe in französischer Sprache aufgezeichnet, in der die RAUDIVE-Stimme ebenfalls von 'Atemgeräuschen' begleitet war. Tat­ sächlich sind solche Geräusche auch bei den direkten Stimmen hörbar (z.B. bei FLINT), so dass vermutet werden kann, es handele sich bei den kritisierten Telefonstimmen (und nicht nur bei diesen!) gar nicht um primär elektroma­gnetische Phänomene sondern um 'Luftschall' oder einfach um Sprache, die die TW aus der Erinnerung heraus wie zu Lebzeiten simulieren. In einem an­ deren  Radiokontakt  trat z.B. an  den  Stellen, an denen  man ein  Atemgeräusch erwarten würde, ein schlecht beschreibbares Tonsignal auf.

Inzwischen unterstellte WEISENSALE die betrügerische Manipulation die­ser Anrufe und weiterer RAUDIVE-Kontakte seitens irdischer Fälscher, 'da jenseitige Wesenheiten keinen Kehlkopf besitzen und nicht zu atmen brau­chen'. Wie zu erwarten war, entwickelte sich eine unergiebige Diskussion, auf deren Einzelheiten hier nicht einzugehen ist. Allerdings sind einige Überle­gungen zur Definition der 'Direkten Elektroakustischen Stimmen' angezeigt.

Mit der Einführung des Begriffes durch TRAJNA schien eine relativ klare Unterscheidung zwischen EAS und TBS gelungen. Während letztere erst beim Abspielen von Magnetbändern gefunden werden können, sind die EAS un­ mittelbar von Radiolautsprechern (oder am Telefon) von allen Anwesenden 'direkt' hörbar und können wie jedes normale akustische Ereignis aufgezeich­net werden. Insoweit ist die Bezeichnung 'Direktstimme' bzw. 'Direktkontakt' sinnvoll. Der Begriff 'elektroakustisch' meint aber im Grunde die Entstehung einer Luftschallstimme als Ergebnis primärer EM Signale, die von oder in einem elektroakustischen Wandler umgesetzt worden sind, und diese Inter­pretation liegt nahe, wenn dem Lautsprecher des Radiogerätes, von dem die hörbare Stimme zu kommen scheint, ein elektronisches Nachweisgerät (etwa ein Oszilloskop) parallelgeschaltet ist, das die Stimmen-synchronen Signale optisch anzeigt (BACCI). Auch die Abstimmbarkeit eines Transsignals deutet auf die Mitwirkung EM Felder bei der Stimmenbildung, ebenso wie synchrone Störungen des Bildempfangs bei Fernsehgeräten (CETL, HOMES).

Da aber seit vielen Jahrzehnten 'direkte Stimmen' ohne technische Hilfs­mittel im Umfeld geeigneter Medien aufgetreten sind (vgl. A-5), bleibt die Entscheidung schwierig. Es ist z.B. bei fünf übereinander stehenden Geräten aus einiger Entfernung nicht möglich, die Schallquelle exakt zu lokalisieren (HOMES). Trotz der Aufzeichnung mit Anrufbeantwortern lassen sich auch die Stimmen am Telefon nicht eindeutig zuordnen. Leider konnte der Verfasser (E. S.) bisher keine entsprechenden Versuche vor Ort durchführen. Man wird also den Begriff EAS nur 'cum grano salis' verstehen dürfen, ohne im Einzelfall den Entstehungsmodussich r zu erkennen.

Unabhängig von diesen Uberlegungen wurde in den AARON-Texten dar­auf hingewiesen, dass die jenseitigen TK-Partner eh bei ihren Bemühungen nicht notwendigerweise auf spezielle Details des Ubertragungsmechanismus konzentrieren müssten, der sich automatisch realisiert. Diese Aussage stimmt mit RICHET überein, (vgl. F-37-3). Vielleicht ist unsere analytische Denk­weise überhaupt ungeeignet, derartige Vorgänge zu erfassen. Jedenfalls läßt sich mit voreiligen Behauptungen kein Beweis der Manipulation führen, und: mit welchem Recht dürften wir den TW vorschreiben, in welchen Formen sie sich zu manifestieren hätten?

Methoden der ITK

Das geht nicht mit Nummern, das geht nur mit Medien.

Bei den Stimmen am oder vom Telefon kann, abgesehen von den verschie­ denen Aufzeichnungsmöglichkeiten (Anrufbeantworter, Verstärker/Rekor­ der), nicht von einer Methodik gesprochen werden. Sie treten, meist wie nor­ male Anrufe beginnend oder innerhalb schon bestehender Gespräche, spon­ tan auf und sind teilweise mit undefinierbaren Geräuschen und Funksignalen überlagert.
Es ist nicht entscheidbar, ob es sich primär um mechanisch-akustische und/oder EM Einflüsse handelt. Aussagen wie: Die Stimme formt sich im Ap­ parat, und: Wir kommen in die allgemeine Leitung, lassen beide Deutungen zu. Die in A-6.4 beschriebenen Impulse, kurzzeitigen Unterbrechungen, Zusam­ menbrüche von Verbindungen und irreguläres Verhalten der Gesprächszähler ließen sich notfalls normal erklären, doch erfolgten sie z.B. bei BODEN häufig auf 'Anforderung' und setzen intelligente Eingriffe voraus. Konventionelle In­ terpretationen versagen im Fall 'einseitig' arbeitender Leitungen, d.h. wenn der lebende Gesprächspartner am anderen Ende die normale Sprache bzw. die paranormalen Stimmen nur (noch) leise, verzerrt und/oder gar  nicht hört.
Einige normale Vorgänge in Fernsprechnetzen können Irrtümer veranlas­sen. Beim 'Ubersprechen' treten Teile anderer Gespräche in der eigenen Ver­ bindung auf. Halbleiterbauelemente vermögen hochfrequente Funksendungen mehr oder weniger vollständig zu demodulieren und als (verzerrte) Signale hörbar zu machen.

Im Fall vereinzelter außergewöhnlicher Telefoneffekte ist bewußte Irrefüh­ rung seitens 'wohlwollender' Mitmenschen mit Sicherheit nur auszuschließen, wenn es sich um intime Inhalte handelt. Bei Häufungen paranormal erschei­ nender Telefonkontakte ist der gesamte Erscheinungskomplex nach Formen und Inhalten zu bewerten. Der Verf. ist nach einem eigenen Erlebnis von der Möglichkeit telefonischer Transkontakte überzeugt, (vgl. F-38.4).


Während bei den Telefonkontakten auch die subjektiven Eindrücke, z.B. die wiedererkennbare Stimme eines ehemals hinreichend bekannten Verstor­ benen, eine Abschätzung der Echtheit erlauben, entfällt diese Möglichkeit bei dem in jüngster Zeit von CETL berichteten Fax-Empfang. Die Bewertung kann sich dann nur auf sehr spezielle Angaben und auf die Verflechtung mit TI stützen, die über weniger leicht manipulierbare Kanäle (am sichersten durch nicht mit Datenleitungen verbundene Computer) empfangen werden. Bei allgemeinen Fax-Inhalten ist Vorsicht geboten, da inzwischen genügend ITK-Material veröffentlicht worden ist, aus dem glaubhaft erscheinende Tex­ te konstruiert werden können.

Die britische Zeitschrift Psychic News vom 23.3.91 berichtet die Erlebnis­ se von Colin DAVIES (Association for the Study of Anomalous Phenomena). In einer Möbelhandlung in Yorkshire flogen kleine Objekte aus einer Wand heraus. Telefonanrufe wurden vom Anrufbeantworter aufgezeichnet, der sich anormal verhielt. Die Telefone in der Möbelhandlung und in DAVIES' Woh­nung klingelten gleichzeitig. Wenn beide Telefone abgehoben wurden, waren sie verbunden, ohne daß jemand gewählt hatte. Techniker der britischen Telecom erklärten, der Effekt sei unmöglich.

Der ehemalige polnische Kardinal Augustyn Hlondt

Unter den drop-in-Kommunikatoren, die im Laufe der Jahre bei Homes über Geräte 'aufgetaucht' sind, nimmt der ehemalige polnische Kardinal August Hlond eine besondere Stellung ein. Der an sich schon bemerkenswerte spontane Computer-Dialog zwischen einer italienisch schreibenden TW und dem verständnislos in deutscher Sprache 'antwortenden' Experimentator erhielt vier Tage nach diesem Kontakt zusätzliches Gewicht durch ein Transbild auf dem Fernseher, das wenige Minuten zuvor von der Mutter über Computer angekündigt worden war. (Die Mutter v. A. Homes war bei seiner Geburt verstorben)


Am 2.1.1992 gegen 15 Uhr fühlte der Experimentator Adolf Homes sich veranlasst, nach längerer Unterbrechung einen Kontaktversuch mit seinem Computer C 64 durchzuführen. Das System bestand zu dieser Zeit nur aus Rechner und Monitor ohne Floppy. Unmittelbar nach dem Einschalten verschwand vor den Augen des erstaunten Experimentators die normale Statusmeldung und schlagartig erschien der erste Satz des im Folgenden vollständig wiedergegebenen 'Dialogs'. Das Original erschien im Modus 40 Zeichen/Zeile ohne Zeilennummern. Die Übersetzung ist in Klammern nachgestellt. Die im italienischen Text fehlenden Wortabstände sind eingefügt. 

qui Kardinal August Hlond Amore Adolf Homes. Sind Sie der Kardinal?
si

Können Sie einen Dialog führen?
si parlare difficile

Gehören Sie den Gruppen Zeitstrom und Centrale an?
si sette settimana.
Wie können sie mich wahrnehmen?
spirito
(Geist) Können Sie sich über Fernsehen zeigen?
si or . Was für eine Sprache schreiben Sie?
non capitano

Können Sie wiederholen?
no

Können Sie mich hier gut wahrnehmen?
si
Ich habe kein Gerät, um dieses zu speichern, darf ich es abfilmen?
si 
Darf ich weitere Fragen stellen?
nessuno desiderio io amore ora germanski.
Es hat so keinen Zweck weiterzumachen, da ich nichts verstehe.
si
Dio ist largo August Hlond terra 1881-1948 fine.


Nachdem Ernst Senkowski von Adolf Homes in Kenntnis gesetzt worden war, fand er im Lexikon die Bestätigung der Lebensdaten des ihm bis dato völlig unbekannten Kardinals Hlond.

Ernst Senkowski fand u. a. heraus, dass der polnische Kardinal Augustyn Hlond von 1881 bis 1948 gelebt hatte und 'ein energischer kirchlicher Verfechter der polnischen Politik gegen die deutsche Minderheit und - seit 1945 - der polnischen Ansprüche auf die Oder-Neiße-Linie' war. (Der Große Brockhaus, Wiesbaden. 1954, 5.Bd., S. 467), Biographisches siehe auch Wikipedia-Eintrag).
Der Kardinal war also zu Lebzeiten kein Deutschenfreund und scheint es nach etlichen Jahrzehnten unserer Zeit im Jenseits als notwendig erachtet zu haben mitzuteilen, er liebe jetzt deutsch, oder das Deutsche.
Trotz vielfacher Bemühungen ist es nicht gelungen, ein Vergleichsbild des Kardinals Hlond aus seinen letzten Jahren aufzufinden, aus dem sich eine deutliche Ähnlichkeit entnehmen ließe.

Telefonkontakt Augustyn Hlond

Am 10.2.1992, gegen 18 Uhr, schrieb Ernst Senkowski einen Artikel am Computer. Mitten in einem Satz, der sich auf die modernen Aufzeichnungsmöglichkeiten von paranormalen Telefonanrufen bezog, läutete das Telefon wie üblich. Mit unverkennbarer Stimme meldete sich der ehemalige Aachener Experimentator Klaus Schreiber
und vermittelte ein Gespräch mit Augustyn Hlond, in dem der korrekte polnische Vorname Augustyn (bei Homes nur August) benutzt wurde, (siehe Buch F-38.4).
Die ersten, hier eingeklammerten Sätze wurden nicht aufgezeichnet. Die Ehefrau des Verf. hörte den gesamten Dialog an einem parallel geschalteten Telefonapparat schweigend mit. 


Hier Klaus Schreiber. Ich freue mich, kann ich aufnehmen?

Ja und sag auch dem Rainer Holbe Bescheid, dass die Verbindung geklappt hat.

Es ist phantastisch, lieber Klaus.

Die Leute in Luxemburg werden sich freuen. Ja. Ich habe jemand, der mit dir sprechen will ...

Klaus, hast du versucht, dich manchmal über Radio zu melden?

Selbstverständlich, aber ich habe hier jemand, der sich bei dir melden will, Ernst. Ich gebe ihm das Gerät. Gut, grüße bitte alle Freunde. (Geräusch wie beim Bewegen eines Telefonhörers. Andere Stimme mit östlichem Dialekt:)


Hier - hallo ...

Ja.

Hier Augustyn Hlond
Augustyn Hlond? Vielen Dank für Ihre Bemühungen. 


Bitte wiederholen

Augustyn Hlond
 

Ich habe verstanden. Was sollen wir tun mit Ihrer Mitteilung?


Wir haben hier eine Gruppe der Theologen und es gibt keine bösen Menschen hier. Aber die Heimat, die Heimat, vermißt man. Hier, wo ich mit Freunden hier bin, die Landschaft erinnert an das Schneegebirge, das Schneegebirge in seiner weißen Pracht.


Herr Kardinal, was sollen wir …

Nennen Sie mich nicht Kardinal, sonst sagt man wieder hier, der Pfarrer stichelt. Ihr VATER, ich kenne ihn, er
sagt zu mir: 'Man hat den Menschen den Magen reingemacht'.

Ja, das hat er gesagt.

Das muss Ihnen genügen. Vertrauen Sie den Leuten. Das ist unwahrscheinlich. Wir haben hier Gruppen. Das ist hier das Schneegebirge, das Schneegebirge in seiner ganzen Pracht. Das müssen Sie mitteilen. Danke. Unwahrscheinlich, das muss der Menschheit mitgeteilt ...


(Die Verbindung reißt ab.)

Danke für die Mitteilungen. Kann noch jemand sprechen? (normales Besetztzeichen.)

Rainer Holbe, damals Moderator der 'Unglaublichen Geschichten' bei RTL, hatte mit Klaus Schreiber, der die ersten paranormalen Videobilder in Deutschland dokumentierte, zusammengearbeitet. Mit den Leuten aus Luxemburg ist das Ehepaar Harsch-Fischbach gemeint, die ebenfalls mit Schreiber bekannt gewesen waren. Während dieser im Gespräch mit dem Verf. im Frage-Antwort-Modus unmittelbar reagierte, zeigten sich im Gespräch mit Hlond einige Kommunikationsschwierigkeiten.
Die erste Namensnennung (mit dem korrekten polnischen Vornamen) klingt sehr zaghaft. E. S.  hatte den Satz Vielen Dank für Ihre Bemühungen nicht verstanden und meinte mit seiner Nachfrage diesen Satz. Anstelle der erwarteten Wiederholung kam der Name Augustyn Hlond ein zweites Mal, obwohl er bereits nach der ersten Nennung vom Verf. bestätigt worden war! Die TW geht auch nicht auf die folgende Frage ein, sondern scheint angesichts des Schneegebirges in einer Erinnerung zu versinken.
Augenscheinlich führt ihn die wiederholte Frage mit der Anrede 'Herr Kardinal' in eine Wirklichkeit (zurück), in der man über ehemalige 'Titel und Orden' eher spottet. Die in etwas veränderter Form zitierte, von dem 1959 verstorbenen Vater des Verf. zu Lebzeiten gelegentlich benutzte (preußische) Redensart: 'Ich habe jemandem den Magen rein gemacht = ich habe ihm die Meinung (oder: die Wahrheit) gesagt' ist ein sicheres Zeichen für die 'Paranormalität' des Anrufs.
Ernst Senkowski hat sie wegen ihres unappetitlichen Inhalts niemals ausgesprochen, sie blieb selbst im engsten Familienkreis unbekannt und wurde von mir keiner anderen Person mitgeteilt. Der Kardinal erwähnt dann zum zweiten Mal die Gruppen (der Theologen), bewundert nochmals das Schneegebirge (eine typische Landschaft seiner Erdenheimat) und schließt mit der doppelten Aufforderung das müssen Sie mitteilen - das muss der Menschheit mitgeteilt (werden).

Diese Kommunikation ist inhaltlich und zeitlich mit weiteren (Computer-)Transkontakten bei Homes und Cetl verwoben, deren Darstellung aus Platzgründen entfallen muss.

'Mein Ostpreußischer Vater (verst. 1959) benutzte den ihm hier zugeordneten Satz, wenn er jemandem 'die Wahrheit gesagt' hatte. Da außer mir keine relevante lebende Person diesen Zusammenhang kannte, schließe ich die betrügerische Manipulation des Telefonanrufs Schreiber-Hlond aus.'  ES

(Originalsatz des Vaters: 'Dem hab ich den Magen rein gemacht.')

 

Aussage E. S.




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