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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

PSYCHOPHYSIK IN SCOLE


Scole - psychophysikalische Phänomene


Inhalt

Einführung

Bericht eines skeptischen Zeugen

Drei Beispiele paranormal beeinflusster Filme

Beispiel 1: 'The Poem' Wenn alles vergangen ist

Beispiel 2: Ein alter Stamm mit tausend Ästen

Beispiel 3: Unverständliche Hiroglyphen

Abschließende Bemerkungen

Literaturangaben



Einführung

Im Laufe der Entwicklung des Mediumismus bzw. der Parapsychologie unterteilte man die Phänomene in mentale und psychophysikalische. Zur ersten Gruppe zählte man Äußerungen der Medien in Wort und Schrift, in der zweiten Gruppe ging es um die Beeinflussung materieller Objekte und Vorgänge, z.B. um das 'psychokinetische' Bewegen materieller Gegenstände oder um Veränderungen ihrer Form, wie die durch Uri Geller bekannt gewordenen Biegungen von Metallteilen. Während diese Anomalien von vielen Parapsychologen untersucht wurden, vermieden sie, von wenigen mutigen Forschern abgesehen, sich mit den Materialisationen und Dematerialisationen, d.h. mit der Entstehung und dem Verschwinden von Materie (Apporte) und insbesondere der sogenannten 'Phantome' ernsthaft zu beschäftigen.

Einige 'Informationskettenglieder’ hatten mich (E.S.) auf eine spirituell orientierte Experimentiergruppe in Scole, England, aufmerksam gemacht, über die ich unsere, aus beruflichen Gründen unweit davon in Norwich stationierten, deutschen Freunde Karin und Walter Schnittger in Kenntnis  setzte. Die von Robin und Sandra Foy gegründete Gruppe bestand aus bis zu sechs Personen. Karin und Walter nahmen in der folgenden Zeit häufig aktiv an den medialen Sitzungen im Keller des alten Farmhauses teil, in denen unbenannte verstorbene Wissenschaftler eine Fülle psychophysikalischer Phänomene auslösten. Nach ihren verbal  vermittelten Aussagen bündelten sie dazu ihre eigenen 'psychischen Energien' mit denen der Anwesenden und örtlichen 'Erdenergiefeldern'. Dank der Vermittlung des Ehepaars Schnittger konnten meine Frau Adelheid und ich in zwei Sitzungen  am 01.09.19 95 und 10.05.1996 einige  paranormale Phänomene in Scole miterleben.
 
Neben vielen anderen Erscheinungen beeindruckten uns die im Dunkeln gut sichtbaren, unregelmäßigen Flugbewegungen einer kleinen 'Lichtkugel’ von knapp 1 cm Durchmesser, die uns ein bemerkenswertes Erlebnis bescherte. Meine Frau, unmittelbar rechts neben mir sitzend, hatte  sich - wie sie mir später erklärte - in Gedanken in deutscher Sprache  gewünscht, die Lichtkugel möge auf ihre Hand kommen. Ihr Wunsch erfüllte sich, indem die Kugel, einer unruhigen Wespe vergleichbar,  auf uns zuflog und sich auf einen Finger von Adelheids linker Hand setzte, die von ihr beleuchtet wurde. Sie verharrte dort einen Moment und kam dann auf einen Finger meiner rechten Hand, bevor sie uns verließ und ihre Flugkünste im Raum fortsetzte.
Ich betone, dass Adelheid die Kugel  in deutscher Sprache zu sich wünschte, und dass die Medien keine Deutschkenntnisse besaßen. Es handelt sich auch nicht um ein vereinzeltes zufälliges Ereignis, wie aus dem Bericht des uns unbekannten skeptischen  Zeugen Denzil Fairbairn hervorgeht, der einige weitere Beobachtungen enthält. Übersetzter Ausschnitt aus der September Ausgabe 1996 des von Robin Foy herausgegebenen Mitteilungsblattes 'The Spiritual Scientist':


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Bericht eines skeptischen Zeugen


'Ich (D.F.) möchte nun versuchen, das Licht zu beschreiben. Die kleine Energiekugel hatte ein sehr lebendiges, intensiv-helles Grün, so hell, dass es in der Mitte nahezu weiß war. Sie besaß eine runde Form von etwa 5-7 mm Durchmesser. Sie wurde von einer äußeren Intelligenz gesteuert, da sie verschiedene Aktivitäten ausführte, die von den Anwesenden verlangt wurden. Das Licht ging mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch den in der Mitte des Raumes stehenden Tisch hindurch, sowohl still als auch mit einem kleinen Klopfgeräusch an der Auftreffstelle. Bei einem Dutzend Gelegenheiten fühlte ich seine Berührung oder sein Hindurchgehen durch das Material meines Hosenbeins. Ich möchte die Empfindung mit dem zarten Antippen eines Fingers vergleichen, das leicht wahrzunehmen ist. Die Kugel landete zweimal sanft auf meiner ausgestreckten Hand und das Licht, das von ihr ausging, beleuchtete meine beiden Hände und einen Teil meiner Bekleidung innerhalb eines Bereiches von etwa 23 cm Durchmesser. Dies ermöglichte mir, die Struktur des Lichtes näher zu beobachten, und ich kann es nur als eine Miniaturausgabe des Planeten Jupiter oder Uranus beschreiben, mit etwas, das als äußere Oberfläche aus turbulenten Wolken erschien. Ich fühlte, wie es meine Finger berührte, ob aber diese Empfindung auf das Gewicht oder auf die ausgestrahlte Energie zurückzuführen war, kann ich nicht sagen. Aber ich fühlte es.' (Textquelle: ZSTK, Vol. III, No. 1/2, 1996, S. 91f.)


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Drei Beispiele paranormal beeinflusster Filme

Im Rahmen unserer Webseite ist es unmöglich, die Fülle von kontrollierten Beobachtungen wiederzugeben, die während vieler Jahre in Scole durchgeführt wurden und insgesamt die Beobachtungen in anderen spiritistischen Gruppen bestätigten. Rolf-Dietmar Ehrhardt hat dankenswerter Weise eine Reihe von Ausgaben des '
The Spiritual Scientist' auf seine Website übernommen, darunter sind einige in deutscher Sprache. Wenn wir im Folgenden drei spektakuläre Ereignisse in Scole und die Bemühungen zu ihrer Einordnung in Kürze aufgreifen, stützen wir uns auf persönliche Mitteilungen der Schnittgers, sowie auf ihre Darstellungen im Claudius-Portal und vier, leider nur in englischer Sprache erhältliche Publikationen, welche auch die  Details der Filmexperimente einschließlich einiger Zeugenberichte beschreiben. Bei den von uns ausgewählten drei Fällen handelt es sich um Schriften und Zeichen, die sich nach der Entwicklung originalverpackter, lichtdicht verschlossener 35 mm Filme unter scharf kontrollierten Bedingungen  vorfanden.
Medialität und Kreativität-Genialität sind eng verwandt oder im Kern identisch. Die Künstler erscheinen dann als speziell begabte Medien, die Impulse aus den Transbereichen oder dem alles umfassenden außerraumzeitlichen 'Informationsfeld' in unserer Raumzeit verwirklichen. Vielfach sind aber auch im klassischen Mediumismus Gedichte mit spirituellen Inhalten aufgetreten.  klassischen Mediumismus sind mehrfach Gedichte mit spirituellen Inhalten aufgetreten. Wir übernehmen zwei 1996 aufgetretene Gedichte (Freie Übersetzung des ersten Gedichtes: E.S.)


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Beispiel 1: 'The Poem' Wenn alles vergangen ist

Das Gedicht in englischer Sprache auf nahezu der gesamten Länge eines Filmstreifens enthielt den Satz Nur der erste Schritt zählt in französischer Sprache und das Wort Diotima als Schüssel.  Das Scole-Team fand heraus, dass der Literat und Poet
Frederic Myers, Mitgründer der Society for Psychical Research, dieses Gedicht 1901 veröffentlicht hatte. Im seinerzeitigen medialen Umfeld spielte die Diotima der griechischen Überlieferung eine wichtige Rolle. Der Inhalt des Gedichtes, das die Unsterblichkeit der Seele anspricht, bereitet keine Verständnisschwierigkeiten, (angelehnte Übersetzung E.S.).

 


Filmstreifen-Bilder als PDF  

When all will have gone

Diotima. Ce n'est que le premier pas qui coûte
(It’s but the first step that’s hard)
That hour may come when Earth no more can keep
Tireless her year-long voyage thru' the deep;
Nay, when all planets, sucked and swept in one,
Feed their rekindled solitary sun; -
Nay, when all suns that shine, together hurled,
Crash in one infinite and lifeless world: -
Yet hold thou still, what worlds soe'er may roll
Naught bear they with them master of the soul;
In all the eternal whirl, the cosmic stir;
All the eternal is akin to her;
She shall endure, and quicken, and live at last,
When all save souls has perished in the past.


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Wenn alles vergangen ist

Wenn die Stunde schlägt, da die Erde
ihre jahrmillionenlange rastlose Reise
durch die Tiefen des Alls
nicht mehr fortsetzen kann,
wenn die Planetenscharen,
aufgesogen und in eins gerissen,
ihre einsam-erlöschenden Sonnen
neu entflammend speisen,
und sich die strahlenden Sterne
schleudernd ins Leblos-Unendliche stürzen,
dann halte ein:

Wieviele Spiegelwelten auf immer entschwinden,
nichts, was der Seele teuer ist,
vermögen sie mit sich zu reißen
in des kosmischen Aufruhrs grundlosen Wirbel.

Die ganze Ewigkeit ist der Seele verwandt.
Sie wird wachsen im Leid
und am Ende noch sein,
wenn alles, außer ihr selbst,
der Vernichtung anheimgefallen ist.

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Beispiel 2: Ein alter Stamm mit tausend Ästen

Dieses Gedicht erschien in deutscher Sprache ohne Titel ebenfalls auf einem originalverschlossenen Filmstreifen, und wehrte sich erfolgreich gegen die aufwendigen Versuche von Walter Schnittger,
Manfred Poser und einiger Literaturwissenschaftler, den Namen seines Verfassers ausfindig zu machen. Schlussendlich wurde der Text entdeckt: abgedruckt in einem Band der 1821 in Mainz erschienenen berühmten sechsbändigen 'Zauber-Bibliothek' von Georg Conrad Horst. Der einzige Hinweis auf den Autor: blieb bis zum heutigen Tage 'Ein geschätzter vaterländischer Dichter'.

Wir übernehmen das Titelblatt der 'Zauber-Bibliothek' altdeutscher Schrift. Der Text der Seiten 40 - 42 wurde von Gesa Dröge umgeschrieben. Er vermittelt einen Einblick in Überlegungen, die bereits  vor knapp 200 Jahren angestellt wurden und als Vorläufer unserer derzeitigen epochalen Veränderungen angesehen werden können.



'Zauber-Bibliothek', Textausschnitt Seite 40, 41
Seite 40ff als PDF
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Filmstreifen-Bilder als PDF

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Ein alter Stamm mit tausend Aesten,
Die Wurzeln in der Ewigkeit,
Neigt sich von Osten hin nach Westen
In mancher Bildung weit und breit.
Kein Baum kann blüthenreicher werden,
Und keine Frucht kann edler sein,
Doch auch das »Dunkelste« auf Erden
Es reift auf seinem Zweig allein.


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Beispiel 3: Unverständliche Hieroglyphen

Unverständliche Zeichen und der unvollständige deutsche Satz Wie der Staub im Wind... standen auf einem anderen Film, der ebenfalls unter Bedingungen paranormal beeinflusst wurde, die eine Manipulation ausschlossen. Ein zufällig eingeschalteter Fernsehbericht über die Osterinseln führte später an Hand von Ähnlichkeiten der Scole-Zeichen mit den Zeichen auf einer dortigen Schrifttafel zur Vermutung eines Zusammenhangs. Die Entschlüsselung  eines eventuell in den Scole-Zeichen  verborgenen Inhalts ist bisher ebenso wenig gelungen, wie eine eindeutige Sinnfindung der Osterinsel-Zeichen überhaupt. Interessant ist  das Auftreten einiger ähnlicher Symbole im Rahmen einer Sitzung des Felix-Circles die ebenfalls noch der Deutung harren.

 

Filmstreifen-Bilder als PDF

 

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Abschließende Bemerkungen

Die mit feundlichem Einverständnis von Robin Foy hier
weitergegebenen Beispiele wurden im Hinblick auf die Überlegungen im Abschnitt 'Das Gießkannenprinzip' gewählt, da sie verschiedene Qualitäten der Übermittlung verkörpern. Am einfachsten ist das erste Bespiel strukturiert: Der Name Diotima führt als versteckter Hinweis geradeswegs auf den längst verstorbenen Autor des Gedichtes Frederick Myers und beschreibt die Unsterblichkeit der Seele jenseits alles Materiellen. Das zweite Beispiel, überraschender Weise in deutscher Sprache im englischen Umfeld, liefert ein jahrhundertealtes Gedicht, dessen Autor im Dunkel bleibt. Zumindest der Inhalt lässt sich nachvollziehen - verschiedene Vorstellungen fügen sich zusammen und deuten eine  geschichtliche Entwicklung an. Dagegen erweisen sich die der Osterinsel zuschreibbaren Symbole als sinnleer und berechtigen zur Frage, wozu das denn gut sein soll, außer es handelt sich um ein Paraphänomen. Allenfalls kann man den Halbsatz bedenken - die Kultur jener Völker ist vergangen wie der vom Wind verwehte Staub - nur unverständliche Teile sind uns zur Erinnerung geblieben. Als besonders verwirrend muss der Abbruch der 6-jährigenScole-Experimente empfunden werden, der im Heft Vol. II, nr.6 des Spiritual Scientist ausführlich in englischer Sprache nachzulesen ist. Danach hatte  eine Gruppe von Experimentatoren aus unserer  Zukunft bei ihren zeitübergreifenden Experimenten die laufenden Kontakte in Scole so sehr gestört, dass sie von den jenseitigen Scole-Partnern abgebrochen werden mussten.

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Literaturangaben


Montague Keen, Arthur Ellison, David Fontana -
'The Scole Report'

SPR Proceedings - Volume 58 - Part 220 November 1999

Grant & Jane Solomon - 'The Scole Experiment' 1999/2006

Robin Foy : 'In Pursuit Physical Mediumship' -  und hier 1996
 
Robin Foy:  'Witnessing the Impossible' 2008



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