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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

GEIST PHILIP WIRD ERSCHAFFEN


Eine Gruppe erschafft den Geist Philip


Inhalt

Einführung

Das Experiment

Scole und Toronto - Ein Vergleich

Tulpas

Abschließende Bemerkungen


Einführung

Im folgenden Beitrag stellen wir den eindrucksvollen medial-spirituell ausgerichteten Scole- Experimenten die Versuche kanadischer Forscher gegenüber, die 1972-1974 in Toronto Kontakte mit einer phantasievoll ausgedachten 'Wesenheit' durchführten, die sie Philip genannt hatten. Dieses, 'eines der beeindruckendsten und erfolgreichsten paranormalen Experimente des 20. Jahrhunderts', ist  zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten und sollte nicht losgelöst von den medialen Jenseitskontakten betrachtet werden.

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Das Experiment

Eine Gruppe von 8 nicht-medialen Personen unter der Leitung des Mediziners und Psychologen George Owen erfand die komplexe Biografie einer fiktiven Person, die  im 16. Jahrhundert in England gelebt haben sollte. Sie hatten seinen Lebenslauf mit vielen Details jener Zeit fixiert und mit einer dramatischen Liebesaffäre ausgeschmückt und sich etwa ein Jahr lang in wiederholten Sitzungen vergeblich auf Philips eventuelle Reaktionen konzentriert. 'Er' meldete sich erst, nachdem sie ihr Verhalten auf das in den traditionellen spiritistischen Sitzungen übliche umgestellt hatten, indem sie angeregte Gespräche pflegten und gemeinsamen sangen. Philip erwies sich als aktiver Kommunikationspartner, der mittels Klopfzeichen im Tisch die Fragen der Teilnehmer sinnvoll beantwortete, ohne dabei über jene Details hinauszugehen, die sie seiner Persönlichkeit zugeordnet hatten. Im psychophysikalischen Rahmen  konnte er die Helligkeit des elektrischen Lichtes im Raum auf Wunsch verändern und erstaunliche Tischbewegungen bis zu Levitationen veranstalten. In einem Fall kletterte ein Tisch drei Treppenstufen hoch.
Ich habe keinen Hinweis gefunden, aus welchen Gründen das Experiment nach zwei Jahren abgebrochen wurde. Vielleicht war es den Teilnehmern einfach zu langweilig geworden, Jedenfalls kamen  später ähnliche Versuche von anderen Experimentatoren mit vergleichbaren Ergebnissen zustande. Im Übrigen hatte man durch aufwendige historische Nachforschungen in England ausschließen können,  dass Philip dort gelebt hatte, also eventuell ein 'echter' Verstorbener war.

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Scole und Toronto - Ein Vergleich

Vergleicht man  die Experimente in Scole mit denen in Toronto, so fallen zunächst die verschiedenen Voraussetzungen  und Ziele der Bemühungen ins Auge. Während es in Scole einem Kreis von medial begabten Menschen darum ging, in Transkontakten mit verstorbenen Wissenschaftlern Indizien für ein Leben nach dem Tod zu verwirklichen, beschränkten sich in Toronto normale Menschen auf die Realisierung von Reaktionen einer selbst geschaffenen  Pseudopersönlichkeit.
Erhebliche Unterschiede sind in der Qualität und Quantität der Ergebnisse zu verzeichnen. Während In Scole Transpartner auftraten, deren Aussagen sie als bewusst handelnde Wesen erscheinen ließen, deren Manifestationen nicht nur über die physikalischen Regeln sondern auch über das normal zugängliche Wissen der  Anwesenden weit hinausgingen, bewegten  sich Philips Handlungen  innerhalb eines sehr schmalen Spektrums, ohne neue Ideen einzubringen.Der umfassende Artikel 'Mentalformen und Psychogone'  berichtet über 'Das Toronto-Experiment' im  Abschnitt 4.
Außerdem: '
Ein Geist wird erschaffen - Das 'Philip' Experiment'
Außerdem gibt es in deutscher Sprache das Buch 'Eine Gruppe erzeugt Philip - Das Abenteuer einer kollektiven Geisterbeschwörung - Die psychische Macht der Masse'

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Tulpas

Betrachtet man  im Zusammenhang mit dem Toronto Experiment  die Berichte über die mehr oder weniger reale Existenz mental erschaffender '
Tulpas', z.B. der Forscherin Alexandra David-Néel, so kann man der Anerkennung des  Satzes  'Gedanken und Emotionen sind (Schöpfer-)Kräfte' nicht ausweichen.


Gemeinhin ordnet das Schubladendenken aufeinander folgende Ereignisse dem gewohnten Ursache-Wirkungs-Schema unter, ohne zu beachten, dass wir ihnen damit möglicherweise nicht gerecht werden, da sie durch informatorische Verschränkungen charakterisiert sein könnten, deren raumzeitlos vernetzten  Hintergrund wir nicht wahrnehmen. Wir würden sonst, wie schon an anderer Stelle vermutet, im Vordergrund getrennt erscheinende  Aktivitäten erkennen, die im Hintergrund nicht separierbar sind, und wir brauchten dann auch nicht über den so genannten freien Willen zu diskutieren, den wir als unsere spezifisch menschliche Eigenschaft lobpreisen.
In der Rezension des oben genannten 1979 im Aurum-Verlag, Freiburg i.Br. erschienenen Buches von Iris M. Owen u. M. Sparrowd wird gefragt, ob man angesichts der menschlichen Geschichte nicht auch von einer Art kollektiver Geistererzeugung sprechen dürfte. Können Wunsch-, Ziel-, Angstvorstellungen tatsächlich ein lebendiges geistiges Wesen - einen 'Zeitgeist' - erzeugen, der mehr ist, als ein harmloses Gespenst und eine Art quasi autonomes Eigenleben entwickelt? Gibt es so etwas wie ein Denken der Gruppe, Fühlen der Gruppe, Macht der Gruppe? -> Zum

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Abschließende Bemerkungen

Ich habe schon während des 'Dritten Reiches' und besonders im 2. Weltkrieg vergeblich nach einer halbwegs befriedigenden Erklärung für die unfassbar-unbegrenzte Macht gesucht, die unseren 'heißgeliebten' Führer, seine willfährigen Handlanger und Gegner instand setzte, Millionen von Menschen in den Tod zu hetzen. Bis heute, angesichts der Nachstellungen von Feldzügen und Schlachten aller Zeiten im Fernsehen, blieb die Frage unbeantwortet. Wer verlieh den Imperatoren, Kaisern, Königen Zaren und Päpsten im Westen und den Herrschern weltweit ihre Macht? Greift nicht vielleicht
Gustave le Bons Massenpsychologie zu kurz, und ist es mehr als die Folge gekonnt angewandter Suggestion und  Manipulation?

Werden da vielleicht  im Hintergrund morphische Felder aktiviert, und sind die Handelnden, die sich im 'Besitz' der Macht wähnen, von den synchronisierten Emotionen einer hinreichend großen Masse getriebene 'Geister'?


Ich  habe noch das Geheule in den Ohren, mit dem 'die Masse' den totalen Krieg begrüßte, und ich habe auch nie verstanden, wieso ein General sich einem Halbverrückten unterordnete, als er  den völlig sinnlosen Kampf um Stalingrad bis zum 'tapferen Untergang' einer ganzen Armee nicht mit einer 'ehrenhaften Kapitulation' stoppte. Ich nähere mich damit wieder einmal den Vorstellungen der Konstruktivisten, nach denen wir bis zu einem gewissen Grade bewusst und unbewusst unsere kollektive Realität erschaffen, zu der heutzutage eine Milliarde selbst-bewegliche Auto-Mobile, bald 2 Milliarden Computer und 5 Milliarden Handys als materialisierte Geister gehören.

 


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