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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

TK UND THEOLOGEN

TK und Theologen

Wir kommen vom Himmel über freien Kanal.
TBS bei E. S.



Petersdom Vatikan Rom

Inhalt

Einführung
Interview - Dr. Paola Giovetti mit Prof. Dr. Dr. Andreas Resch
Papst Pius XII zur ITK 1952
Papst Johannes Paul II 1998
Inoffizielle Meinungen
Padre Conettis Interview
Benedikt XVI im Dialog mit Johannes Paul II 17.10.2005 (Karol Wojtyla)
Die Kardinäle Ratzinger und Sodano nach Fosar-Bludorf
Die anglikanische Misere
Abschließende Bemerkung E.S. (November 2014)
Ergänzung E.S. (24.02.2015)


Einführung

Wir vermitteln hier einige Teile  des Materials, das im Buch ITK im Abschnitt C-18 unter dem Titel 'Theologie, Esoterik und Spiritualismus' vorliegt. Sie betreffen das Leben nach dem Tod und die Kommunikation mit den Verstorbenen unter christlich-religiösen Aspekten.
Die Uneinheitlichkeit der Stellungnahmen katholischer Kleriker verhindert eine logische Gliederung dieses Beitrages. Wir reihen deswegen die singulären Meinungen aneinander. Die christliche Religion spielt in der westlichen Welt immer noch eine wichtige Rolle. In evangelischen Gruppen haben pluralistische Meinungen einen  Tiefstand erreicht, wenn sie die Ganztodtheorie vertreten. Aus Rom gibt  es immerhin zwei päpstliche Aussagen, sowie ein umfassendes Interview und eine offizielle Verlautbarung zu den Ereignissen in Fatima. Ein besonders 'starkes Stück' hat  sich die anglikanische Kirche geleistet.    --> Seitenanfang

Interview - Dr. Paola Giovetti mit Prof. Dr. Dr. Andreas Resch

Vorwort (E. S. Januar 2015)

Liebe Leserinnen und Leser,
das folgende Interview aus dem Jahr 1999  wurde 2001 in der Zeitschrift 'Transkommunikation' (ZSTK) veröffentlicht. Es besteht im Wesentlichen  aus einem  Einblick in die frühe Entwicklung der paranormologischen Aktivitäten des Redemptoristen-Paters Prof. Dr. Dr. Andreas Resch. Dem folgt ein kurzer geschichtlicher Überblick über historische Beiträge zum 'Okkultismus' vorwiegend aus dem kirchlichen Raum.
Ich lernte Andres Resch 1976 während des Imago Mundi Kongresses 'Paranormale Heilung’ in Augsburg kennen und bewunderte seine Absicht, den Bau einer Brücke zwischen Wissenschaft und (christlicher) Religion aktiv zu fördern. Allerdings glaube ich bis heute (2015), dass ein derartiger Konsens nur möglich sein könnte, wenn beide Seiten gewillt wären, einige dogmatische Federn zu lassen. Prof. Resch – Schüler von Prof. Hans Bender -  hat seine Lehrtätigkeit in Rom inzwischen eingestellt und widmet sich unter anderem der Herausgabe eines umfangreichen 'Lexikons der Paranormologie'. Eine Übersicht über die Imago Mundi Kongresse ist unter diesem Titel über Google verfügbar.
Prof. Resch war an der Instrumentellen Transkommunikation interessiert ohne ihre Bedeutung über zu bewerten. Er nahm an einem erfolgreichen Experiment der Harsch-Fischbach teil (02.05.1987, Kommunikator Sainte Claire Deville).
Wir danken Prof. Resch für sein Einverständnis mit der Übernahme des Interviews in unsere Webseite.    

Vorbemerkung der Redaktion


Die italienische Zeitschrift 'Luce e Ombra' (Licht und Schatten), Organ des 'Archivs zur Dokumentation der Geschichte der psychischen Forschung' an der 'Bibliothek Bozzano - de Boni' in Bologna, veröffentlichte im Band 99, Jan.-März 1999, S. 3-8, ein Interview der bekannten Parapsychologin und Journalistin Dr. Paola Giovetti mit Prof Andreas Resch, das seine Laufbahn und Tätigkeit, sowie einen Einblick in die Geschichte der 'Grenzwissenschaften' beinhaltet.


Einführung

Vor 30 Jahren, 1969, wurde ein junger Priester, Dr. der Theologie und Psychologie, gebürtiger Südtiroler, wohnhaft in Innsbruck, vom Collegio Alfonsiano in Rom, dass ein Teil der Lateran-Universität ist, eingeladen, eine Reihe von Vorlesungen über paranormale Themen zu halten. Man bewertete diesen Kurs als nützlich und baute ihn im Laufe der Zeit zu einem Lehrstuhl der 'Klinischen Psychologie und Paranormologie' aus, dem einzigen dieser Art, der in Italien existiert.
In der Zwischenzeit gründete Pater Resch in Innsbruck das '
Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft
' (IGW) einem herrlich gelegenen Sitz auf dem Gelände des Redemptoristen-Ordens, ausgerüstet mit einer umfassenden Bibliothek und dem Resch-Verlag, der die Zeitschrift GW des Instituts, die Tagesbände der seit vielen Jahren von Pater Resch ausgerichteten Imago Mundi-Kongresse und spezielle Literatur veröffentlicht. Andreas Resch ist seit vielen Jahren eine der aktivsten Personen in Europa auf dem Gebiet der psychiatrischen Forschung. Er hat viele Projekte in Vorbereitung und noch einige in der Schublade. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens seines römischen Lehrstuhls haben wir ihn um ein Interview gebeten, das er uns freundlicherweise gewährte.



Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft - IGW
Prof. Dr. Dr. Andreas Resch


Das Interview

F: Prof. Resch, wie ist der Lehrstuhl am Collegio Alfonsiano entstanden, dessen Amtsinhaber Sie derzeit sind?

R: Der Ruf nach Rom kam durch Prof. P. Roberto Masi vom Collegio Romano in Rom zustande, der seine Sommerferien im Kloster der Redemptoristen in Innsbruck verbrachte. Er kam mit mir in Kontakt und sah meine Tätigkeit auf dem Gebiet des Paranormalen, mit dem ich mich schon seit vielen Jahren beschäftigt hatte. Auf seinen Vorschlag wurde ich 1969 nach Rom zur Accademia Alfonsiana eingeladen, um am Obersten Theologischen Institut einen Vorlesungskurs über dynamische Psychologie zu halten, der bis heute weitergeführt wird. Tatsächlich waren dafür zwei Themen vorgesehen: die klinische Psychologie und das gesamte Gebiet des Okkulten. Die Vorlesungen über die Probleme des Okkulten und des Aberglaubens wurden anfangs im Umfeld der allgemeinen Moraltheologie gehalten. Dann aber legte das 2. Vatikanische Konzil fest, der Gläubige müsse (hinreichend) informiert sein, um frei zu entscheiden, ob er etwas annehme oder nicht. Demzufolge beschloss zunächst Prof. Masi und danach das gesamte Kollegium der Dozenten der Accademia Alfonsiana, einen Lehrstuhl einzurichten, der der Parapsychologie gewidmet sein sollte. Während es zu Beginn vorwiegend um die Klärung dessen ging, was auf dem Feld des Aberglaubens und des Paranormalen erlaubt sei oder nicht, handelt es sich heute darum, zu entscheiden, welche Inhalte zu vermitteln sind, welche Phänomene vorliegen, und was insbesondere als psychische Wissenschaft zu gelten hat, das heißt, in welcher Absicht und in wie weit die Beschäftigung mit dem Paranormalen der Gesundheit des Einzelnen schaden oder sie eventuell fördern kann.

Diese Information soll die Person instandsetzen, ihr eigenes Verhalten autonom zu bewerten und entsprechend zu handeln.

F: An wen wendet sich ihr Lehrauftrag an der Accademia Alfonsiana?

R: Der Unterricht gilt immer den Theologen, die ihr normales Theologiestudium bereits abgeschlossen haben und wünschen, über die fraglichen Themen informiert zu werden. Dementsprechend hatte meine erste Lektion den Titel: 'Einführung in die Wissenschaft der paranormalen Phänomene'. Später wurde der Begriff 'Paranormologie' als Bezeichnung der Wissenschaft vom Paranormalen geschaffen, da der Term 'Parapsychologie' sich als unzureichend erwies, indem er sich (allein) auf die Grenzgebiete der Psychologie erstreckt und damit eine (rein) psychologische Interpretation nahelegt.

F: Welche Themen sind (im Einzelnen) für ihren Kurs vorgesehen?

R: das gesamte Gebiet des Paranormalen und Okkulten - heute würde man von Esoterik sprechen und die Geschichte der psychischen Forschung. Besonders wichtig waren immer die Themen: Leben nach dem Tod, Erscheinung von Phantasmen, Besessenheit, Visionen und mystische Erfahrungen, Spiritismus, Alchemie, später auch New Age und verschiedene damit verbundene Bewegungen. Ich habe dieses Studienfeld seit Beginn in zwei Basissektoren unterteilt:

ein Teil umfasst die Grenzgebiete der Wissenschaft, also alles, was außerhalb der offiziellen Wissenschaft bleibt, und dessen Ursachen wir nicht kennen. Diesen Bereich der Paranormologie habe ich wiederum unterteilt in Paraphysik, Parabiologie, Parapsychologie und Parapneumatologie.
[Mit dem griechischen Begriff 'Pneuma' meint Pater Resch  die geistige Fähigkeit, allgemeine Konzepte zu formulieren:
Reflexion, Intuition, Weisheit und Kreativität. (Anm. des Hrsg.)] Die Einrichtung eines derartigen Unterrichtskurses an einer päpstlichen Universität war etwas völlig Neues. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man tatsächlich den Eindruck, dass die katholische Kirche angesichts dieser Thematik eine Verweigerungshaltung einnahm. Die Studenten waren anfangs stark interessiert, aber vor allem auch skeptisch. Im Laufe der Zeit hat sich diese Einstellung verändert. Die Notwendigkeit solche Lehrgänge im Rahmen der Moraltheologie ist (nun) vollständig anerkannt, und die Zahl der Hörer hat erheblich zugenommen. Es wird beachtet, dass die Studierenden an der Accademia Alfonsiana mehr als 60 Nationalitäten angehören, sodass  auf diese Weise eine weitere Verbreitung der Information gesichert ist.


F: Sie leben seit Jahren vorwiegend in Rom?

R: Nein. Aus verschiedenen Gründen konnte ich die Einladung, mich in Rom niederzulassen, nicht annehmen, die eine
unerlässliche Voraussetzung ist, um ordentlicher Professor zu werden. Daher sind meine Vorlesungen immer die eines Gastdozenten geblieben. Mir war klar, dass ich in Innsbruck die bessere Möglichkeiten haben würde, ein Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft aufzubauen, was in Rom aus Platzgründen nicht möglich gewesen wäre.


F: Welches sind ihre Aktivitäten in Innsbruck?

R: Ich habe viele internationale Kongresse organisiert, die jeweils bestimmten Einzelthemen gewidmet waren. Ich habe eine Reihe von Veröffentlichungen verwirklicht, nebenbei erwähnt, fast ausschließlich in deutscher Sprache, und ich habe auf diese Weise ein Fundament für eine breit angelegte Arbeit geschaffen. Meine Tätigkeit und meinen Lehrauftrag in Rom ergänzend, empfinde ich mich als ein Nachfolger des Kardinals Prospero Lambertini, der in seinem Monomentalwerk über die Selig- und Heiligsprechungen das gesamte außergewöhnliche Material seiner Epoche zusammengefasst und kommentiert hat. Niemand vor und nach ihm hat im Bereich der katholischen Kirche offiziell eine vergleichbare Arbeit geleistet. Heute sind viele Einzelheiten anders zu bewerten als damals, trotzdem bleibt der von ihm anlässlich der Anerkennung der sogenannten Wunderheilungen aufgestellte Grundsatz immerfort gültig: 'Die Heilung muss vollständig, spontan und dauerhaft sein'. ihm ist auch der berühmte Ausspruch zuzuschreiben: 'Glaube alles, glaube nichts', den ich folgendermaßen um formuliert habe: 'Glaube so viel wie unbedingt notwendig, aber so wenig wie möglich'. Allein diese Art der Einstellung erlaubt eine wirkliche Kontrolle im Bereich der Paranormologie.

F: Was wird ihr nächster Kurs in Rom behandeln?

R: Er wird im Wintersemester 1999-2000 das Thema 'Ethik und Paranormologie, Theorien, Phänomene, Filmaufnahmen' gehalten werden. Ich gab die erste Vorlesung im Wintersemester 1969/1970. Seither sind genau 30 Jahre vergangen.


F: Ihre Kurse haben vor allem historischen Charakter, wenn ich nicht irre. Möchten Sie dazu etwas sagen?


R: Sicher. Die historische Analyse ist wichtig, um aufzuzeigen, dass diese Phänomene immer existiert haben, und dass sich im Alten und Neuen Testament reichlich Spuren finden. Ich möchte den großen Einfluss des Judaismus hinzufügen, der Kontakte mit anderen Kulturen beinhaltet, zu Babylonien, Persien, dem hellenistischen Umfeld und zur griechischen Philosophie. Man braucht sich also nicht zu wundern, dass sich auch die Kirchenväter mit paranormalen Problemen beschäftigt haben. Beispielsweise anerkennt der Tertullian (160-220) in seiner Schrift 'De anima' die Existenz prophetischer Träume und Visionen. Er fügt hinzu, dass  in Träumen auch Heilmittel und Arzneien mitgeteilt, Diebstähle aufgeklärt und Verstecke von Schätzen enthüllt werden. In einer anderen seiner Schriften, 'De testimoio animae' schreibt er der Seele das von Gott kommende Vorfühlen zu und die Orakel, die von den Dämonen stammen. Hinsichtlich der Existenz des Astralkörpers meint er, dass eine Seele ohne Körper nicht vorstellbar sei. Andererseits ist Tertullian der Ansicht, dass die Wahrträume ihren Grund in der Seele selbst haben, und dass Totenbefragung und Exorzismus betrug seien.
Das Problem des Paranormalen ist in sehr aufhellender Weise von Aurelius Augustinus 354-430 behandelt worden. In 'De Civitate Dei' (über den Gottesstaat) berichtet er von einem Priester, der imstande war, sich in einen Zustand der Unempfindlichkeit zu versetzen, indem er wie gestorben erschien und nichts und niemanden wahrnahm, weder Verletzungen noch Feuer. In 'De cevitate daemonis' widmet er sich dem Hellsehen und der zeitlichen Vorschau und bestätigt, dass Gott den Dämonen gestatten könnte, etwas Zukünftiges zu erkennen, und dass die Seele die Fähigkeit des Hellsehens besitze. Es spricht über Wahrträume, Ekstase, Visionen und Phantasmen. Er leugnet die Existenz eines ätherischen Körpers der Seele nach dem Tod. Bei der Interpretation der Träume neigt er zu einer animistischen, beim Hellsehen zur dämonologischen Deutung. Sehr bedeutungsvoll ist seine Theorie des Wunders: Er sieht das Außerordentliche in der Art und Weise der Verwirklichung. Der heilige Thomas bestätigt die Erscheinung von Geistern, er lehnt eine  Fernwirkung (Telekinese) ab und negiert die Telepathie. Dem entgegen akzeptieren die Anhänger des Duns Scotus (1270- 1308) die Möglichkeit einer unmittelbaren Telekinese. Der englische Münch Roger Bacon (1214-1294), 'Doktor mirabilis', ein im Mittelalter hochberühmter Naturforscher, ist der Meinung, dass - mit Erlaubnis Gottes - böse Geister aufgrund der Sünden der Menschen erscheinen. Er spricht in unbestimmter Weise auch über den Einfluss seelischer Kräfte auf Kranke und lobt die gute Wirkung diese Einflüsse. Heute sprechen wir von Suggestionen. Albertus Magnus (1193-1280) anerkennt die Existenz des prophetischen Traums, wobei er die skeptische Theorie des Aristoteles zurückweist.
Mit Augustinus und Avicenna ist er der Meinung, böse Engel könnten einen Schlafenden beeinflussen. Sein Schüler, der heilige Thomas von Aquin, behandelt die Magie und führt sie auf böse Geister zurück.
in seinem Hauptwerk 'Summa Theologica' fragt er, ob die menschliche Seele die Fähigkeit der zeitlichen Hellsehens habe. Gleich Plato meint, die Seele, die sich einmal vom Körper befreit hat, trete in Kontakt mit der Welt der Ideen, also mit den allgemeinen Ursachen aller Wirkungen. Eine derartige Erkenntnis käme durch die Vermittlung geistiger Wesenheiten zustande. In späterer Zeit versucht der Dominikanermönch Thomas Campanella (1558-1639) ein vollständiges System der Okkulten aufzustellen. Er unterscheidet göttliche und natürliche Wahrsagerei und Magie.

Wie man aus diesen kurzen Beispielen ersieht, ist das Okkulte seit den ältesten Zeiten der Antike wie auch im religiösen Kontext immer Objekt von Studien und Forschungen gewesen. Am allerwichtigsten ist jedoch das bereits erwähnte, 1729 in Bologna gedruckte Werk des Kardinals Prospero Lambertini, später Papst Benedikt XIV, unter dem Titel 'De servorum Dei beatificatione et canonizatione'. In dieser Arbeit kommt bereits die Überzeugung zum Ausdruck, dass auch bei den Heiligen natürliche Ekstasen auftreten und gewisse Enthüllungen eine natürliche Ursache haben könnten. Lambertinis Werk ist zweifellos das erste Kompendium der Paranormologie.

F: Woran arbeiten sie zurzeit?

R: Seit meiner Berufung an die Accademia Alfonsina 1969 arbeite ich an einer Anpassung dieses historischen Materials an die Moderne. Das Mithineingezogenwerden der katholischen Kirche ins Okkulte wird weitgehend von zwei grundlegenden Motiven bestimmt. Die paranormalen Phänomene betreffen die wichtigsten Probleme des menschlichen Lebens und üben einen beträchtlichen Einfluss auf die Weltanschauung und das Verhalten des Einzelnen Individuums in einer Weise aus, die sich oft von der kirchlichen Sicht der Welt und der Person unterscheidet. Die Kirche wird durch die Erfahrungen ihrer Mitglieder mit den paranormalen Phänomenen konfrontiert, mit Visionen, Erscheinungen, Stigmatisierungen,
Privatoffenbarungen usw., wie auch mit echten Wunderheilungen, Erscheinungen der Madonna, Besessenheit und anderem. Es ist daher gerechtfertigt und verpflichtend, dass die Kirche sich mit diesen Themen  befasst. Ich betrachte es als Aufgabe, meinen Teil beizutragen, damit dies in einer möglichst seriösen, wissenschaftlichen und dokumentierten Weise geschieht.

ZSTK Vol. IV, No. 2/3, 2001 – S. 57-60   
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Papst Pius XII zur ITK 1952

Zur Jenseitskommunikation mit technischen Mitteln liegt seit 1952 eine jahrelang verschwiegene zukunftweisende Aussage des Papstes Pius XII vor, die wir bereits  im Abschnitt '
Erste TBS  in Italienzitiert haben. Angesichts der von den Padres Gemelli und Ernetti magnetisch aufgezeichneten Stimme von  Gemellis Vater sagte der Stellvertreter Petri:
'Diese Erfahrung kann vielleicht den Beginn wissenschaftlicher Studien zur Bestätigung des Glaubens an ein Fortleben auslösen.'
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Papst Johannes Paul II 1998

Papst Johannes Paul II sprach am 30. Oktober 1998 vor Pilgern in Rom über Sterben, Tod und Nachtod. Seine Rede wurde über 'Radio Vatikan' ausgestrahlt und dokumentiert eine offizielle neue Sicht:
'Man sollte nicht meinen, dass das Leben nach dem Tod erst mit dem Jüngsten Gericht beginnt. Es herrschen ganz besondere Bedingungen nach dem natürlichen Tod. Es handelt sich um eine Übergangsphase, in welcher der Körper sich auflöst und das Weiterleben eines spirituellen Elements beginnt. Dieses Element ist ausgestattet mit einem eigenen Bewusstsein und einem eigenen Willen, und zwar so, dass der Mensch existiert, obwohl er keinen Körper mehr besitzt.'    --> Seitenanfang

Inoffizielle Meinungen

Mehr oder weniger verbindliche Stellungnahmen von 'Klerikern der unteren Ränge' sind als positive Beurteilungen und völlige Ablehnungen erschienen. 'Der Bischof von Parma und einige geistig offene Priester haben die Kommunikationen, die von Jenseitswesenheiten ausgehen, das großartigste Phänomen unseres Jahrhunderts genannt'  (Gabriella Alvisi in 'Le voci dei viventi di ieri' 1979 – (Die Stimmen der Lebenden von gestern).
Pater Ernettis Meinung klingt ganz natürlich: 'Warum sollten sich die 'Armen Seelen' und die Angehörigen der 'Gemeinschaft der Heiligen' nicht (auch) über technische Geräte melden?
Am anderen Ende der Skala vernimmt man das Verbot der Beschäftigung mit den 'Blendwerken des Satans' (Georg Siegmund in 'Begegnungen mit Verstorbenen' , privates Manuskript, Fulda, ohne Jahreszahl) nicht nur von evangelischer Seite, wobei die Frage offen bleibt, welches Interesse der 'Teufel' daran haben sollte, das Fortleben nach dem Tode zu demonstrieren.
Jedenfalls duldete 'die Kirche' die langjährigen TBS-Versuche des Schweizer Pfarrers Leo Schmitt und setzte sein Buch 'Wenn die Toten reden' (1976) nicht auf den Index der verbotenen Bücher.    --> Seitenanfang

Padre Concettis Interview

Einführung

Vielleicht hat der (Heilige) Geist den italienischen Franziskanerpater Gino Concetti aus dem Umfeld des vatikanischen Hausblatts 'Osservatore Romano' inspiriert, der Agentur ANSA Ende November 1996, ein, wenn nicht offiziell-vatikanisches so doch geduldetes, Interview zu geben, das in seiner Heimat durch die öffentlichen Medien weit verbreitet und in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
Der italienische Berichterstatter kommentiert. 'Das Interview ist sehr bedeutsam, da es erstmalig neue Tendenzen der Kirche hinsichtlich des Paranormalen aufzeigt, über das die geistliche Behörde bisher durchaus gegensätzliche Meinungen hatte'.
Um unliebsame Missverständnisse zu vermeiden, erklärte die Redaktion des 'Osservatore Romano' auf Anfrage des VTF:
'Osservatore Romano' hat niemals einen Artikel von Padre Gino Concetti über das von Ihnen erwähnte Thema veröffentlicht. Tatsächlich handelt es sich um eine persönliche Aussage, die Padre Concetti im Laufe eines Interwiews an eine italienische Zeitschrift gemacht hat.'

Padre Concetti (C)
C.: 'Nach der modernen Katechese erlaubt Gott unseren lieben Verschwundenen, die im außerirdischen Bereich leben, Botschaften zu senden, um uns in bestimmten Momenten unseres Lebens zu leiten.
Nach neuen Entdeckungen im Bereich der Psychologie des Paranormalen hat die Kirche entschieden, Experimente zum Dialog mit den Verstorbenen nicht mehr zu verbieten, unter der Bedingung, dass sie mit einer seriösen wissenschaftlichen und religiösen Zielsetzung vollzogen werden.'

Frage: 'Vermittelt uns dies nicht eine neue theologische Konzeption über die Kommunikation mit dem Jenseits?'

C.: 'Alles geht von der Vorstellung aus, dass die Kirche ein einziger Organismus mit Jesus-Christus als Oberhaupt ist. Dieser Organismus besteht aus den Lebenden als dem Volk der Gläubigen auf der Erde, aus den Heiligen und Seligen, die im Frieden des Geistes im Paradies sind, sowie aus den Seelen, die im Fegfeuer ihre Sünden abbüßen müssen. Diese drei Dimensionen sind nicht nur mit Jesus sondern - dem Begriff 'Gemeinschaft der Heiligen' entsprechend - auch miteinander verbunden, d.h. eine Kommunikation ist möglich.'


Frage: 'In welcher Weise sind nach der Lehre der Kirche diese Kontakte durchzuführen?'

C.: 'Die Botschaften können nicht nur durch Worte und Töne übermittelt werden, also durch die normalen Kommunikationsmittel des menschlichen Geistes, sondern auch durch verschiedene Zeichen, wie beispielsweise durch Träume, die gelegentlich sogar präkognitiv sein können, oder durch geistige Impulse, die unseren Geist durchdringen. Diese Impulse können sich in Visionen, Bilder und Konzeptionen umsetzen.'

Frage: 'Kann jeder diese Wahrnehmungen machen?'


C.: 'Diejenigen die diese Phänomene häufig wahrnehmen, sind sensitiv, das heißt Personen, die eine hervorragende Empfindlichkeit für die Signale besitzen, die aus der anderen Welt kommen.
Ich spreche von den Medien und Hellsichtigen aber auch von normalen Menschen, die außergewöhnliche Wahrnehmungen haben können, einen besonderen Traum, ein seltsames Zeichen, eine plötzliche Erleuchtung, und denen im Unterschied zu den Sensitiven die Interpretation dessen, was sie empfangen, nur in seltenen Fällen gelingt.'

Frage: 'Erlaubt die Kirche, sich zur Interpretation der Phänomene an diejenigen zu wenden, die man als Sensitive oder Medien bezeichnet?'

C.: 'Ja, die Kirche erlaubt es, sich an diese besonderen Personen zu wenden, jedoch mit großer Vorsicht und unter bestimmten Bedingungen. Die Sensitiven, an die man sich wenden soll, auch wenn sie ihre Experimente unter Benutzung moderner Techniken entwickeln, sollten vom Glauben inspiriert sein.
Unter diesem Aspekt wären Priester vorzuziehen. Die Kirche verbietet alle Kontakte der Gläubigen mit denjenigen, die mit den Jenseitsverbindungen Abgötterei, Beschwörung der Verstorbenen, Nekromantie, Aberglauben und Esoterik, alle diese okkulten Verfahren betreiben, die zur Verneinung Gottes und der Sakramente anregen.'

Frage: 'Welchen Motiven muss ein Gläubiger folgen, um in einen Dialog mit den Toten zu treten?'


C.: 'Es ist notwendig, den Dialog mit den Toten nur in dringenden Fällen anzustreben, wenn zum Beispiel jemand seinen Vater, seine Mutter, seinen Sohn oder Ehegatten unter dramatischen Umständen verloren hat und nicht imstande ist, sich mit der Trennung abzufinden.
Ein Kontakt mit der Seele eines Lieben kann einen Geist beruhigen, der durch ein derartiges tragisches Geschehen erschüttert ist. Auch kann man sich an die Toten wenden, wenn man ein schwieriges existenzielles Problem zu lösen hat. Im allgemeinen helfen uns unsere Vorfahren und senden uns niemals Botschaften, die schädlich sein können.

Frage: 'Welches Verhalten ist während der medialen Kontakte zu vermeiden?'

C.: 'Man soll nicht mit den Seelen der Verstorbenen spielen. Man soll sie nicht aus nichtigen Gründen herbeirufen, zum Beispiel um die Gewinnzahl einer Lotterie zu erhalten. Es ist gleichfalls angemessen, die Zeichen aus dem Jenseits kritisch zu unterscheiden und ihre Bedeutung nicht über zu bewerten. Man würde dadurch in eine zweifelhafte Leichtgläubigkeit verfallen.
Darüber hinaus sollte man sich den Medien und Phänomenen nicht ohne die Kraft des Glaubens nähern. Man würde sonst mit der Gefahr spielen, sein psychisches Gleichgewicht zu verlieren und sogar in dämonische Besessenheit zu versinken. Die Exorzisten berichten immer noch von Tausenden, die infolge ihrer Teilnahme an spiritistischen Sitzungen von Dämonen geplagt werden.'
'Für die katholische Kirche sind Jenseitskontakte möglich, und derjenige, der im Sinn des Glaubens mit der Welt der Verstorbenen kommuniziert, begeht keine Sünde.'

Père Francois Brune fasst zusammen:

'Das Phänomen (ITK) existiert, Kommunikation mit dem Jenseits ist möglich, ihre Durchführung ist legitim, sei es aus wissenschaftlichen Gründen, sei es im Fall von Menschen, die nach dem Verlust eines geliebten Wesens verzweifelt sind oder auch um Ratschläge zu erhalten. Einschränkungen ergeben sich aus der notwendigen Beachtung der Kritikfähigkeit und der Vermeidung nutzloser Motive.'
Gerge W. Meek hatte vor einigen Jahrzehnten zweimal Gelegenheit, hohen Würdenträgern über die Spiricom-Ergebnisse zu berichten. Einer von ihnen erklärte in einem Gesräch, 'es sei eine große Gnade, dass er mit seinen verstorbenen Eltern in Verbindung stehen könne.' (persönliche Mitteilung).
Quelle: ITK-Buch: C-18 Theologie - Esoterik und Spiritualismus

Papst Benedikt XVI im Dialog mit Johannes Paul II 17.10.2005 (Karol Wojtyla)

Papst Benedikt XVI erklärte in seinem ersten großen Interview am 17.10.05  der verszorbene Johannes Paul II. leite ihn weiterhin "Ein Mann, der zum Herrn geht verschwindet nicht." Vorgänger Karol Wojtyla sei ihm durch seine Schriften immer sehr nahe. "Ich höre ihn und ich sehe ihn sprechen. Somit kann ich in einem ständigen Dialog mit ihm stehen.... Ich bin dem Papst (Johannes Paul II.) sehr nahe und nun hilft er mir, dem Herrn nahe zu sein. (...) Es ist ein ständiger Dialog und wir sind nahe beieinander in einer neuen Art, in einer sehr tief gehenden Art.'
Quelle: Ich stehe in ständigem Dialog mit Johannes Paul II    --> Seitenanfang

Die Kardinäle Ratzinger und Sodano

nach
G. Fosar und F. Bludorf:  'Fatima offiziell kommentiert'
KonteXt Nr. 3, Sept. 2000. Seite 14-18 und ZSTK IV, 2-3, Seite 169-170 

Vorbemerkung

Man könnte die im Folgenden zitierten Äußerungen der Kardinäle Ratzinger und Sodano ein Beispiel für den  Satz 'Die Katze aus dem Sack lassen' nennen. Ohne hier näher auf die religiösen Implikationen einzugehen ist zu erkennen, dass sich einige 'Stellvertreter Gottes auf Erden’ der Struktur medialer Prozesse vollständig bewusst sind. Sie verschweigen  aber die Auswirkungen auf die Tragfähigkeit der  medial-prophetischen Grundlagen ihres dogmatischen Systems. Jedenfalls lässt sich die Interaktion jenseitiger 'Informations-Quellen mit irdischen Empfängern kaum besser beschreiben als mit den Ausführungen  dieser beiden Kardinäle. Ungelöst bleibt dabei die Aufgabe, den medialen Mitteilungen definierte Quellen zuzuordnen und ihren 'wahren’ Gehalt von den eingefügten Komponenten des Mediums zu trennen. Jedenfalls stellen diese Schwierigkeiten die Zuverlässigkeit religiöser Dogmen zur Diskussion, die auf medial-prophetischen Auditionen und Visionen beruhen. Diese Schwierigkeiten sind in der gesamten Transkommunikation zu berücksichtigen und daran ändern die gerätetechnischen Phänomene nichts, auch wenn sie als solche intersubjektiv real sind. Hier geht es um die subjektive Interpretation der Inhalte. Wir können bestenfalls im häufigen unabhängigen Auftreten gleicher oder ähnlicher Transmitteilungen einen einheitlichen Hintergrund vermuten.  
Die Autoren Fosar und Bludorf gehen zu Beginn ihres ausführlichen mit Kommentaren versehenen Artikels auf eine Verlautbarung des Vatikans ein und ergänzen diese durch Faksimile-Widergaben der Originalschrift der Schwester Licia dos Santos, die als eines der drei portugiesischen Sehr-Kinder in Fatima am 13. Juli 1917 'Unsere Liebe Frau' visionär wahr genommen und ihr Erlebnis später niedergeschrieben hat.
Nach der am 13. Mai 2000 veröffentlichten Interpretation dieser 'Privatoffenbarung' (im Gegensatz zu den 'öffentlichen Offenbarungen' die als verbindliches  'Wort Gottes'  gelten), wurde darin das Attentat auf den Papst am 13. Mai 1981 präkognitiv geschaut. 

Kardinal  Ratzinger

Die Stellungnahme der Kirche (Rom 26. Juni 2000) ist von Kardinal Ratzinger unterzeichnet. Es heißt darin unter anderem:
'(Es handelt sich) nicht um intellektuelle Mitteilungen, sondern um einen Prozess des Lebens, in dem Gott auf den Menschen zugeht.  Der Prozess richtet sich an den ganzen Menschen und so auch an den Verstand, aber nicht nur an ihn.'
'Diese Offenbarungen fordern vielmehr eine Zustimmung des menschlichen Glaubens gemäß den Regeln der Klugheit, die sie uns als wahrscheinlich und glaubwürdig darstellen.'
'Es ist klar, dass es sich bei den Visionen von Lourdes, Fatima und andernorts nicht um die gewöhnliche Sinneswahrnehmung handelt. Die Bilder und Gestalten, die gesehen werden, stehen nicht äußerlich im Raum da wie etwa ein Baum oder ein Haus da sind. ... zumal nicht alle Anwesenden die Gesichte sahen, sondern eben nur die 'Seher'.
'Ebenso ist deutlich, dass es sich nicht um bildlose intellektuelle 'Schau' handelt, wie sie in den hohen
Stufen der Mystik vorliegt. So geht es um die mittlere Kategorie, das innere Wahrnehmen, das freilich für den Seher eine Gegenwartskraft erhält, die für ihn der äußeren sinnlichen Erscheinung gleichkommt.'

'Schauen von innen bedeutet nicht, dass es sich um Fantasie handelt, die nur Ausdruck subjektiver Einbildung wäre. Vielmehr bedeutet es, dass die Seele vom Impuls realer wenngleich übersinnlicher Wirklichkeit berührt und für das Sehen des Nichtsinnlichen, des nicht den Sinnen Sichtbaren, geöffnet wird - ein Schauen mit den 'inneren Sinnen'. Es handelt sich um echte 'Gegenstände' die die Seele berühren, obwohl sie nicht unserer gewohnten Sinnenwelt zugehören.'
'Schon bei der äußeren Schau ist immer auch der subjektive Faktor beteiligt: Wir sehen nie das reine Objekt, sondern es kommt zu uns durch den Filter unserer Sinne, die einen Übersetzungsvorgang zu leisten haben. Das ist bei der Schau von innen noch deutlicher, vor allem dann, wenn es sich um Wirklichkeiten handelt die an sich unseren Horizont überschreiten. Das Subjekt, der Schauende,  wird noch stärker in Anspruch genommen. Er sieht mit seinen inneren Möglichkeiten, mit den für ihn zugänglichen Weisen des Vorstellens und Erkennens. In der inneren schau liegt noch weit mehr als in der äußeren ein Übersetzungsvorgang vor, sodass das Subjekt an der Bildwerdung dessen, was sich zeigt, wesentlich mitbeteiligt ist. Das Bild kann nur nach seinen Maßen und seinen Möglichkeiten ankommen. Deswegen sind solche Schauungen nie die reine 'Fotografie' des Jenseits, sondern sie tragen auch die Möglichkeiten und Grenzen des wahrnehmenden Subjekts an sich.'
'Die Bilder sind ... sozusagen zusammengesetzt aus dem von oben kommenden Anstoß und aus den dafür vorliegenden Möglichkeiten des wahrnehmenden Subjekts.'
'Typisch für solche Visionen sei es, dass sie meist erst im Rückblick angemessen entschlüsselt werden
können. Nicht jedes Bildelement muss dabei einen konkreten historischen Sinn ergeben.'


Kardinal Sodano

'Sie (die Seherkinder) beschreiben nicht im fotografischen Sinn die Einzelheiten, sondern fassen auf einem gemeinsamen Hintergrund Tatsachen verdichtend zusammen die sich zeitlich in einer nicht präzisierten Abfolge und Dauer erstrecken.'
'Dieser Text (der Schwester Lucia)  stellt eine prophetische Schau dar, die man mit jenen der Heiligen Schrift vergleichen kann.'
'Gott bleibt das unmessbare und all unser Sehen überschreitende Licht ... Das Künftige zeigt sich nur 'in Spiegel und Gleichnis'.
Fosar-Bludorf abschließend :
'Die katholische Kirche erkennt hier offiziell an, dass der Mensch Mitschöpfer seiner Realität ist.'    --> Seitenanfang

Die anglikanische Misere

Die anglikanischen Bischöfe hatten 1937 eine Studie zur Überlebensfrage in Auftrag gegeben, deren 'Ergebnisse' 40 (in Worten: vierzig) Jahre später einer Pseudo-Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Die Majorität der uneinigen Gutachter schloss: 'Es ist unserer Meinung nach wichtig, dass Vertreter der Kirche in Verbindung/Berührung mit Gruppen intelligenter Personen bleiben sollten, die an den Spiritismus glauben.'
'Das Komitee empfiehlt (jedoch) bezüglich dieses Punktes keinerlei Publizität'. Die Minorität wandte sich gegen diese Empfehlung, plädierte aber ihrerseits 'für die intensivere kirchliche Behandlung der Gemeinschaft der Heiligen und der Überlebensfrage' (Archbishop's  'Committee on Spiritualism' 1939). Heinz Hemling ('Unsichtbare Realitäten', S.16) zitiert dazu William Temple, den Erzbischof von York: 'Es ist durchaus unerwünscht, dass das Weiterleben nach dem Tode durch Versuche nachgewiesen wird.' --> Seitenanfang

Abschließende Bemerkungen E. S. (November 2014)

Es ist verständlich, dass angesichts der  Botschaften, die während der letzten 200 Jahre medial und elektronisch verwirklicht worden sind und spiritistisch-spiritualistisch interpretiert werden, die Kirchenglocken Sturm läuten. Klar erkennbar wird nun die historische Relativität der Basis des Christlichen Dogmatik die sich vorwiegend auf mediale Biblische Quellen stützt. Das gegenwärtige hilflos-chaotische Verhalten der kirchlichen Hierarchien lässt sich Summe von Rückzugsgefechten beschreiben und verliert im Alltag mehr und mehr an Glaubwürdigkeit. Hier sei abschließend zitiert, was die Transwesenheit Techniker, der sich eventuell als 'Engel' interpretieren ließe, bei CETL in Luxemburg im Dialog mit Dr. Ralf Determeyer sagte: Die katholische Kirche wird gut beraten sein, wenn sie die ihr jetzt zugänglich gemachte Chance nützt.

Der einzelne Mensch ist aufgerufen,  seinen eigenen Weg zu gehen.    --> Seitenanfang

Ergänzung E. S. (24.02.2015)

Der Experimentator Adolf Homes empfing in einer Botschaft der Transwesenheit Telemach  die kurze, nicht näher erläuterte Botschaft Forschung castelgandolfo negativ. Der Ort ist der Sitz der Vatikanischen Sternwarte.

In der Zwischenzeit wurden Berichte bekannt, zum Beispiel in  'Die Welt' unter 'Warum betreibt der Vatikan eigentlich Astronomie?'
Der  Jesuit  und Physiker, ist Guy Consolmagno ist einer der hervorragenden päpstlichen Astronomen,  und von der Möglichkeit außerirdischen Lebens fasziniert. Seine Überlegungen gelten den vorstellbaren Konsequenzen. denen sich die Kirche durch die Kommunikation und Konfrontation stellen müsste.
Er würde sich nicht scheuen einen Außerirdischen zu rufen, wenn dieser es wünsche. Aus anderen Quellen stammt die Frage, ob die Außerirdischen auch von Christus erlöst worden seien.


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