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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

TK UND PARAPSYCHOLOGIE PSI

Transkommunikation TK und Parapsychologie PSI

Thomas Huxley
Dean Radin
Walter A. Frank - Von der Physik zur Psychik
Mentale Erscheinungen
Psychophysik



Thomas Huxley

'Setzte dich vor einer Tatsache nieder wie ein kleines Kind, sei darauf vorbereitet, jede Voreingenommenheit aufzugeben, folge demütig allem und zu welchen Lektionen, auch immer die Natur dich führt, oder du wirst nichts lernen.'Die Transkommunikation als Gruppe außergewöhnlicher Erfahrungen gehört in das breit gefächerte Arbeitsgebiet, das Max Dessoir 1880 als Parapsychologie, ('neben oder über der Seelenkunde') bezeichnet hat. Ab 1942 wurde dafür auch der griechische Buchstabe PSI benutzt. Derzeit spricht man von 'Anomalistik' und von 'Transpersonaler_Psychologie'. Der ältere  unscharfe Sammelbegriff Okkultismus (das Verborgene) hat sich bis heute erhalten.
Nach Wikipedia versteht sich die Parapsychologie selbst als wissenschaftlicher Forschungszweig, der angebliche psychische Fähigkeiten und ihre Ursachen sowie ein mögliches Leben nach dem Tod untersucht. Die Mehrheit der Wissenschaftler sieht die Existenz solcher Phänomene als unbewiesen an und bezeichnet daher die Parapsychologie als eine 'Pseudowissenschaft'.
In dieser Erklärung spiegeln die Wörter 'angeblich'  und 'unbewiesen' die  Abwertung der unerwünschten Phänomene in einem Wissenschaftsmodell, das sich seit Galilei  auf reproduzierbare Messergebnisse stützt, die man als beweiskräftige Daten ansieht. Die  Verknüpfungen dieser Daten nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip gelten als Naturgesetze, die das Leben 'beherrschen' und die Planung zukünftiger Ereignissee ermöglichen.
Die außergewöhnlichen Erlebnisse treten spontan auf. Sie sind bestenfalls eingeschränkt  reproduzierbar und haben die Tendenz, sich der beliebigen Verwirklichung  und der technischen Dokumentation zu entziehen. Parapsychologen kennen den Ausfall von Mess- und Aufzeichnungsgeräten, wenn ein außergewöhnliches Ereignis stattfindet. Prof. Bender sprach von einem 'affektiven Feld', in dem es zu Durchbrüchen von Raum und Zeit kommt.
Die  Paraphänomene -  fallen allein schon wegen dieser Eigenschaften  ohne Hinsehen durch das Netz der sanktionierten  Methodik. Prof. Dr. Dr. Andreas Resch, Gründer und Leiter des 'Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft', IGW in Innsbruck hat 1969 vorgeschlagen, den Begriff 'Parapsychologie' durch 'Paranormologie' zu ersetzen, um zu betonen, dass es sich lediglich um Verstöße gegen Normen handelt, die  von Menschen aufgestellt worden sind. Er hat außerdem empfohlen. zur Untersuchung  der Phänomene diese  nicht dem gängigen Methoden zu unterwerfen, sondern die Methoden den Phänomenen anzupassen. Die Konstruktivisten sind überzeugt, davon, dass die uns so erscheinende 'reale Welt' eine menschliche Schöpfung oder Erfindung ist. 
Die Parapsychologen gliedern die Phänomene in mentale, etwa 'Fernwahrnehmung' über Raum und Zeit hinweg und psychophysikalische 'pychokinetische' Eingriffe in materielle Strukturen. Entgegen der oben zitierten Definition von Wikipedia scheuen die wenigen professionellen Parapsychologen  in der BRD die  Erforschung des Lebens nach dem Tod und der Jenseitskontakte wie der Teufel das Weihwasser. Lediglich Hans Bender, weiland 'Spukprofessor' aus Freiburg, beschäftigte sich vorübergehend mit den Tonbandstimmen und hielt in einem Interview  ihre Entdeckung für  wichtiger als die der Kernphysik.
Dogmatische  Wissenschaftler mit verschlossenen Augen und Ohren verwerfen  zehntausende verlässlicher Berichte aus allen Ländern und Zeiten ebenso wie die  vielerorts unter kontrollierten Laborbedingungen zustande gekommenen Verstöße  gegen die 'ehernen Naturgesetze' der klassischen Physik, die beispielsweise William A. Tiller nachgewiesen hat.
Die Transkommunikation hat In diesem Umfeld einen schweren Stand und dürfte die ihr zukommende Bedeutung erst gewinnen, wenn ein allgemeiner Bewusstseinswandel das materialistische Weltbild abgelöst hat.  Einstweilen können wir bestenfalls versuchen,  den Wandel zu fördern, indem wir - wie Rupert Sheldrake sagen würde - das morphogenetische Feld durch unsere Aktivitäten verstärken.  Wir hoffen außerdem, dass die  berechtigte Überzeugung von einem  bewussten Leben nach dem Tod  in der Hospizarbeit und  Sterbebegleitung berücksichtigt, wird, um die Angst vor der endgültigen Vernichtung und die Trostlosigkeit der Hinterbliebenen .zu  überwinden oder wenigstens zu verringern.

Anhang

Aus der Fülle der Literatur möchten wir  an dieser Stelle sechs aufschlussreiche Werke vorstellen.

Fanny Moser
'
Das große Buch des Okkultismus - Täuschungen und Tatsachen' 1935/1974. Die Autorin hat nicht nur mit ihrem knapp 1000 Seiten umfassenden Werk ein Kompendium der  Parapsychologie geschaffen, sie hat auch mit einer Stiftung das von Prof. Bender geleitete Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg maßgeblich gefördert.

George N. M. Tyrrell,
Kommunikationstechniker und ehemaliger Präsident der englischen '
Society_for_Psychical_Research', veröffentlichte 1947 'The Personaliy of Man'. Die deutsche Übersetzung erschien 1979 (!) als 'Mensch und Welt in der Parapsychologie' mit einem 20 Seiten langen Nachwort von Hans  Bender. Tyrrell  gibt auf 300 Seiten im Taschenbuchformat eine klar  gegliederte Übersicht über den seinerzeitigen Stand der Parapsychologie einschließlich der Überlebensproblematik.

Alois Wiesinger
brachte 1948 in Graz das Buch '
Okkulte Phänomene im Lichte der Theologie'  heraus. Mit dem Verfasser hat es eine eigene Bewandtnis, da seine Nachtodaktivitäten nicht nur ein Beispiel  für die enge Verknüpfung von ITK und MTK in der Person des Experimentators Klaus Schreiber sind , sondern auch  ein Lehrstück für die Unfähigkeit und Reaktionsverweigerung von  Parapsychologen, die nicht imstande oder willens sind, mit massiven Zeichen jenseitigen  Lebens angemessen umzugehen. Wir schildern die Vorgänge im Abschnitt Beispiele unserer Webseite an Hand von Senkowskis Buch ITK und verweisen -> hier auf den vollen Text.
Siehe auch: 'Bilder aus dem Reich der Toten' von Rainer Holbe.

Thomas S. Kuhn
'
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen', USA 1962, D 1967.
Kuhns These lautet: Fortschritt in der Wissenschaft vollzieht ich nicht durch kontinuierliche Veränderung, sondern durch revolutionäre Prozesse; ein bisher geltendes Erklärungsmodell wird verworfen und durch ein anderes ersetzt. Diesen Vorgang bezeichnet sein berühmt gewordener Terminus 'Paradigmenwechsel' (Klappentext).
Mit seinen wissenschaftsgeschichtlichen Betrachtungen gehört Kuhn zu den Vorreitern des Bewusstseinswandels.

Der Begriff Paradigma steht für die epochal akzeptierten, kaum hinterfragten Grundlagen einer immer unvollständigen  Beschreibung der Welt, die unbedacht mit ihr identifiziert wird.

Edgar D. Mitchell
'Psychic Exploration-A Challenge For Science',  1974, ('PSI-Forschung - Eine Herausforderung für die Wissenschaft') ist leider nicht ins Deutsche übersetzt. Mitchell war bekanntlich einer der US- Astronauten, die den Mond besuchten. Später gründete er das Institute_of_Noetic_Sciences, das sich mit Bewusstseinsveränderungen befasst.

Dieses für der englischen Sprache kundige Leser/innen empfehlenswerte 700-seitige Sammelwerk enthält etwa 30 Beiträge der wichtigsen Protagonisten der PSI- und Bewusstseinsforschung. Der Abschnitt 17 ist mit 27 Seiten der Überlebensfrage gewidmet.

Elmar R. Gruber,
Schüler von
Prof. Hans Bender, veröffentlichte 1998 'Die 'PSI-Protokolle'. Ernst Senkowskis damalige kurze Besprechung lautete:
'Dieses ist ein rundum empfehlenswertes Buch, das insbesondere jenen Lesern Stoff zum Nachdenken vorlegt, die der Parapsychologie überkritisch gegenüberstehen... Allzu viele Titel schmücken sich heute mit der Bezeichnung 'Sachbuch'. Grubers Werk ist eines der wenigen, das ihn zu recht trägt. Niemand, der künftig ernsthaft über PSI mitreden will, sollte an ihm vorübergehen.
'
Gruber hat die  Nachtodthematik  ausgespart, wie denn überhaupt die Parapsychologie in verschiedenen Ländern von verschiedenen Autoren nicht einheitlich  definiert wird. Aus  den 'PSI-Protokollen'  kann vermutet werden, dass die Suche nach militärischen und politischen Anwendungsmöglichkeiten zu Ergebnissen geführt hat, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Hier eine sehr ausführliche
Besprechung des Buches.

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Dean Radin

Wir möchten an dieser Stelle einen Hinweis auf 'Genzwissenschaft-aktuell' aufgreifen, der unter dem Stichwort 'Zeigen Sie mir die Beweise' eine jüngste Arbeit des hervorragende amerikanische Psi- und Bewusstseinsforschers Dean Radin nennt. Dieser hat unter 'Selected Peer-Reviewed Journal Publications on Psi-Research' eine lange, nach Themen gegliederte Liste 'beweiskräftiger' grenzwissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt.
Unter der Überschrift '
Sceptical Investigations' erklärt Radin zusätzlich, warum die Skeptiker nicht aufgeben.
Außerdem gibt es Von Radin unter 'Psi Phänomene - Telepathie & Co. eine 'außergewöhnliche Behauptung?' eine  'Abrechnung' mit den Kritikern der Telepathie und Fernwahrnehmung, in der er die Diskussion zwischen Befürwortern und Skeptikern um die wissenschaftliche Anerkennung der PSI-Phänomene ausführlich darstellt.
Eine wichtige Rolle spielt darin der Beweisbegriff. E.S. hat sich in seinem Buch ITK den Konstruktivisten angeschlossen, nach denen weder etwas bewiesen noch beweisbar sei. Es gäbe ausschließlich Argumente für und wider.
Eine ausführliche Besprechung des Radinschen Buches 'The Conscious Universe' von E.S.  erschien bereits im Voll. III, No 4, 1998 der Zeitschrift 'Transkommunikation'.
Es mag sein, dass viele unserer Leser und Leserinnen wenig Gefallen an dem endlosen Gelehrtenstreit finden, obwohl er im allgemeinen Interesse bedeutungsvoll sein kann. Wie man sieht, vesuchen die Psi-befürworter, die Skeptiker mit deren eigener wissenschaftlicher Statistiwunderwaffe zu schlagen. Aber das alles ist für den normalen Menschen, der seine Erlebnisse bewusst erfahren hat,  kaum von Bedeutung. Er könnte sich - trotz aller 'Erfolge' der hochgelobten Wissenschaft, an das philosiphische enfant terrible Paul Feyerabend halten, der nach 'Der Enzyklopädie der Unwissenheit' vorschlägt, ' den Respekt vor dem allgemeinen Gerede über Wissenschaftlichkeit auf sein gebührendes Maß, d.h. auf Nichts, zu reduzieren'.
Die spirituelle Deutung der TK erfreut sich auch in der  'wissenschaftlichen' Parapsychologie  keiner hinreichenden Beachtung.


Siehe auch:
Dean Radin - 'The Conscious Universe' ('Das bewusste Universum')

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Walter A. Frank - Von der Physik zur Psychik

Einführung

Ich bin bisher keinem Menschen begegnet, der ein bewegteres, um nicht zu sagen abenteuerlicheres Leben geführt hat, als, der mir seit vielen Jahren vertraute Dr. phil. Walter A. Frank. 1927 geboren, als Waisenkind aufgewachsen und als Hilfsarbeiter ins Berufsleben gestartet, entwickelte er sich zu einem Ethnologen,  dessen Schritte im irdischen-geografischen Raum ihn über die folkloristischen Studien und Veröffentlichungen in mindestens acht Sprachen hinaus zu einem überzeugten Vertreter   des 'Weltbildes im Wandel' und des Themas Psychophysik werden ließen. 2010 stellte er seine umfangreiche Sammlung von Kunst- und Kulturgegenständen dem 'Museum der spirituellen Kulturen der Welt' im Schloss Lichtenwalde zur Verfügung.
Unsere Leserinnen und Leser finden die vollständige Vita in der VTF-Post P 83, Heft 2/96, die an die unsere verkürzte Darstellung angelehnt  ist.
Walters Vortrag wurde in leicht gekürzter Form von E.S. aus dem Englischen übersetzt und erschien in der Zeitschrift 'Transkommunikation', VoI. No. 4, 1992, S. 35 ff.
Hier eine
Übersicht.

Walter Frank:
Das 19. Jahrhundert stand unter dem Zeichen der Naturwissenschaft und Industrialisierung. Beide erreichten ihren Höhepunkt innerhalb dieses sehr kurzen Augenblicks der Geschichte der Menschheit, und von beiden dachte man, sie seien die letzten Lösungen im menschlichen Streben nach umfassendem Wissen und allgemeiner Wohlfahrt.
Die grundlegende Wissenschaft, die das alles hervorgebracht hatte, war die Physik - eine Physik, gegründet auf der Descartes'schen Logik und der Newton'schen Mechanik. Doch bewirkte eben diese Physik am Ende dieses Jahrhunderts und in der Morgendämmerung eines neuen das Ende des Newton'schen Zeitalters. Max Planck entdeckte das Energiequantum und Albert Einstein die Relativität aller Bewegungen im Universum, außer der Geschwindigkeit des Lichtes.
Beide Entdeckungen erschienen auf den ersten Blick ziemlich theoretisch, aber sie erwiesen sich als grundlegende Eigenschaften der physikalischen Wirklichkeit. Sie brachten nahezu alles zum Einsturz, was man bisher in der Physik geglaubt hatte und reduzierten die Gesetze Newtons, die man für universell gültig erachtet hatte, zu speziellen Regeln, die nur unter besonderen Bedingungen innerhalb eines mittleren Dimensionsbereichs, nämlich in der Welt unserer begrenzten Sinne, zuverlässig sind.
Etwa zur gleichen Zeit wurde in der psychischen Forschung eine neue Klasse von Erscheinungen entdeckt, oder besser wiederentdeckt. Sie wurden jedoch vom wissenschaftlichen Establishment einfach ignoriert, da sie auf keine Weise in das herrschende mechanistische Paradigma passten.
Obgleich diese Phänomene geeignet sind, uns eine tiefere Bedeutung der neuen Entdeckungen und Theorien auf dem Gebiet der Physik zu vermitteln, mussten drei Viertel des  20. Jahrhunderts vergehen, bevor dies von einigen Physikern bemerkt wurde, die einen Ausweg aus ihren theoretischen Sackgassen suchten. Sie entdeckten außerdem die Tatsache, dass östliche Systeme der Logik und des Denkens sich besser zur Deutung ihrer experimentellen und theoretischen Ergebnisse eigneten als die dualistische Logik und das mechanistische Paradigma der Descartes-Newton'schen Weltsicht und ihrer materialistischen Konsequenzen.
Obwohl immer noch extrem erfolgreich im technologischen und ökonomischen Sinn, beinhalteten die theoretischen Aspekte der experimentellen Ergebnisse philosophische Konsequenzen, von denen man in den Naturwissenschaften niemals etwas geträumt hatte. Galileis Behauptung, 'Wissenschaft sei, das Messbare zu messen und das noch nicht Messbare messbar zu machen', bedeutete eine Einschränkung, die eine merkliche Zahl von Fakten der Wirklichkeit ausschloss, zum Beispiel alle Eigenschaften des Bewusstseins.
Aber gerade dieses Bewusstsein zog nun durch die Hintertür in die Physik ein durch die Entdeckung des 'Beobachtereffekts' in der Quantenphysik. Der Begriff Wahrscheinlichkeit gewann im Ursache-Wirkungs-Zusammenhang eine solche Bedeutung, dass es nicht länger möglich war, von 'Gesetzen' in der Natur zu sprechen, sondern nur noch von Regeln in Abhängigkeit vom Zusammenbrechen von Wahrscheinlichkeitswellen - ein Zusammenbrechen, augenscheinlich als Reaktion auf Bewusstseinsfaktoren des Experimentators oder Beobachters.
Dies bedeutete nichts anderes, als dass das Bewusstsein des Beobachters immer ein untrennbarer Teil des Experimentes oder der Beobachtung war und ist. Genau das aber war seit Jahrhunderten die Behauptung östlicher Weiser, über die die westliche 'Wissenschaft' bisher gelächelt hatte. Es war keineswegs überraschend, dass nunmehr einige Spitzenwissenschaftler begannen, mit etwas mehr Interesse auf die östliche Philosophie zu schauen, insbesondere da inzwischen indische und chinesische Kollegen Seite an Seite mit ihnen arbeiteten.
Noch verweilt der Großteil der westlichen Physiker auf den ausgetretenen alten Pfaden und jagt nach 'Quarks', um ihre mechanistische Weltanschauung zu retten, in der 'Dinge' wie das unmessbare Bewusstsein keinen Platz haben, obwohl sie naturgemäß ihr Bewusstsein dauernd benutzen müssen, um entlang dieser Pfade überhaupt denken zu können!
Und sie ignorieren einfach, was einige ihrer Kollegen, wie Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Chew, Finkelstein, Capra, Charon, Mattuck, Heim, Walker, Hasted, Rauscher, Bohm und andere, inzwischen entdeckt und veröffentlicht haben.

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Wie im vergangenen Jahrhundert behaupten sie wieder, die letzte Erkenntnis über die grundlegende Struktur des Universums erlangt zu haben oder diese wenigstens in wenigen weiteren winzigen Schritten erreichen zu können, solange bis sie herausfinden werden, dass unterhalb ihrer 'elementaren' Grundlagen eine andere, noch elementarere sein könnte, und noch eine, wiederum elementarer als alle vorhergehenden und so weiter - wie David Bohm in seinem Buch 'Die implizite Ordnung' klar zum Ausdruck bringt.
Herwig Schopper, Direktor des CERN, ist bereits etwas weiter: 'Vielleicht ist Materie nichts als eine andere Form des Geistes'. Er müsste es wissen, denn in seinem Institut, dem Europäischen Kernforschungszentrum, werden viele derartige Experimente durchgeführt.
Als die Revolution der Physik zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit den Relativitätstheorien und der Quantentheorie einsetzte, war sie nur für wenige innere Kreise an der vordersten Front der Theorie von Bedeutung. Diese stille, 'esoterische' Bewegung der Insider gewann nach dem 2. Weltkrieg durch einige Jüngere, wie Capra, Zukav und Bentov, an Publizität, als sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Stand der Dinge richteten und eine allgemeine Revision des herrschenden wissenschaftlichen Paradigmas forderten, das auf der linearen, dualistischen Logik formaler Prinzipien von Aristoteles und Descartes gegründet ist.
Aber so wie schon Aristoteles sein Paradox der 'lügenden Kreter' hatte [2], so fanden die Physiker in der Zwischenzeit ihr Einstein-Podolsky-Rosen-Paradox der 'telepathisch' verbundenen atomaren Teilchen. Nach David Bohm muss es eine Miteinanderverbundenheit von Zwillings-Teilchen geben, die jedem von ihnen zu jeder Zeit den Zustand des anderen 'mitteilt'.
Viele  Jahre später fand der irische Mathematiker J. S. Bell, Mitarbeiter bei CERN, einen mathematischen Beweis dieses Prinzips. Sein Theorem revolutionierte tatsächlich das Denken in der Physik. Der Physiker Henry Stapp formulierte: 'Bell's Theorem ist die profundeste Entdeckung der Wissenschaft! ... Das Wichtigste dabei ist, dass es das Dilemma der Quantenphysik in den Bereich der makroskopischen Erscheinungen hineinträgt und zeigt, dass unsere üblichen Vorstellungen von der Welt selbst im makroskopischen Bereich mangelhaft und unvollständig sind.
Es gibt also 'hinter' der alltäglichen Wirklichkeit unserer Sinne und ihren kümmerlichen drei Dimensionen eine andere Wirklichkeit. Richtig: eine vierte Dimension, die Zeit, wurde schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Einstein eingeführt. Neuere Theorien, z.B. 5 (Kaluza), 6 (Heim), oder sogar 11 Supergravitationstheorie, von denen 7 'verborgen' sind, die an die 'verborgenen Variablen' Einsteins, Bohms und anderer erinnern.
Bohm bezeichnet sich als Anhänger der Lehre des indischen Weisen Jiddu Krishnamurti. Von allen Physikern hatte er den engsten Kontakt mit asiatischer Logik und asiatischem Denken. Das Ergebnis war ein theoretisches Modell für ein neues Denken in der Physik: 'Ganzheit und eingefaltete Ordnung' aller Realität. Bohm glaubt nicht mehr an die mechanistisch-reduktionistische Analyse der Wirklichkeit, in der man sie in Teile zerlegt und diese dann wieder zusammensetzt. Er sieht stattdessen die Realität als untrennbares Ganzes, das aus kleineren Ganzheiten besteht, die wiederum aus kleineren Ganzheiten bestehen, und so weiter, und die alle miteinander in der Gesamtheit der Raumzeit vorhanden sind, in der die Teile des Ganzen eingefaltet sind. Was wir als 'Realität' erfahren, ist nur der Teil des Ganzen, der 'ausgefaltet' ist und dadurch explizit, das heißt. wahrnehmbar für unsere Sinnesorgane und unser Bewusstsein wird. In anderen Worten: es existiert für uns nichts, wenn es nicht irgendwie unser Bewusstsein erreicht hat.
Wenn dem aber so ist, dann sind die physische und die psychische Welt die gleiche Realität, grundsätzlich untrennbar, wie all die anderen Untergesamtheiten innerhalb des letzten, alles umfassenden Gesamtuniversums. Fließen und ganzheitliche (Holo-)Bewegung, die Schlüsselworte in Bohms Theorie, bringen zum Ausdruck, dass es nicht nur etwas wie ein getrenntes Objekt nicht gibt sondern auch keinen statischen Zustand.
Alles ist vielmehr in dauerndem Fluss und in Wechselwirkung mit allem anderen. 'Das Messbare und das Unendliche sind dann in Harmonie, und man erkennt tatsächlich, dass sie nichts als verschiedene Weisen sind, das eine ungeteilte Ganze zu betrachten, ...
Völlig neue Ordnungen, die nicht auf die raumzeitliche (3+1)-dimensionale Ordnung zurückführbar sind, können dann bedeutsam werden'.
Obgleich alle Eigenschaften und Begriffe der Quantentheorie auf eine dynamische Interpretation der Wirklichkeit nach Art der Vor-Sokratiker hinweisen, nannten ihre Väter sie 'Quantenmechanik'. Entgegen aller realistischen Logik benutzen sie eine lineare zweiwertige Algebra für ihre mathematischen Formulierungen, so als ob es 'da draußen' eine objektive Realität unabhängig vom Bewusstsein gäbe.
Die Konsequenzen ihrer Entdeckungen fordern eine Weltsicht, nach der alles in dauerndem Fluss ist, das heißt,  einen Prozess von Prozessen von Prozessen usf., aber ihre Formeln und Berechnungen liefern definierte, endliche Ergebnisse, so als ob der Fluss der Wirklichkeit wie ein Videoband gestoppt werden könnte. Und obgleich sie als Ergebnis ihrer mathematischen Manipulation nur ein 'Standbild' erzeugt haben, halten die meisten von ihnen dieses für die Wirklichkeit als solche, womit sie natürlich wieder auf dem festen mechanistischen Grund stehen, den ihre großen Lehrer bereits in den 20er und 30er Jahren verlassen hatten.
Da dies aber eine Funktion ihres Bewusstseins ist, das unwillig ist, die ausgetretenen Pfade des Denkens zu verlassen, sind wir wieder beim Bewusstsein angekommen, das selbst das mechanistische Weltbild formt.
Die Physik, die 'Königin' der Naturwissenschaften, ist nicht als einzige auf dem Wege. Schon in den frühen Jahren dieses Jahrhunderts wurden in der Biologie Fakten gefunden, die in das damals herrschende darwinistische Paradigma nicht hineinpassten. Hans Driesch entdeckte während seiner Versuche mit Seeigeleiern die 'Entelechie', und William McDougall, eigentlich Sozialpsychologe, fand einen sehr seltsamen 'Mechanismus des erblichen Gedächtnisses', der Alexander Gurwitsch 1922 zur ersten Formulierung der hypothetischen 'morphogenetischen Felder' veranlasste.
Aber wie gewöhnlich in der Wissenschaft: jene Entdeckungen, die das allgemein akzeptierte Paradigma zu sehr verletzen, verschwand auch diese Annäherung an gewisse innere Probleme der Bildungsursachen (biologischer Strukturen) schnell in den untersten Schreibtischschubladen. Die Zeit war damals noch nicht reif für eine ernsthafte Veränderung im biologischen Denken. Doch die Idee war nur 'klinisch' tot und überdauerte bis zu ihrer Wiederbelebung im letzten Viertel des Jahrhunderts durch Rupert Sheldrake. Gegenwärtig ist sie das heißeste Eisen in der Diskussion der Grenzen der Biologie.
Die morphogenetischen Felder sind tatsächlich ein harter Brocken insbesondere für die mechanistischen Neo-Darwinisten. Die Hypothese beinhaltet die Existenz nicht-materieller, nicht-energetischer 'Felder', ähnlich den elektrischen oder magnetischen Feldern hinsichtlich ihrer Wirkung, jedoch nicht ihrer Natur nach. Diese Felder sind in spezifischer Weise für jede biologische Art formbildend für die physischen und Verhaltensstrukturen aller lebenden Organismen.

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Mit anderen Begriffen könnte man sie als das kollektive Bewusstsein jeder Art beschreiben bis zu den Zellen innerhalb des Organismus. Wie in der modernsten Physik begegnen wir hier wieder einer Vorstellung von der Wirklichkeit des Lebens, die sehr eng mit Bohms Fließen und der ganzheitlichen Bewegung korrespondiert und ebenso mit einigen grundlegenden Aussagen in Burkhard Heim's Einheitlicher Metronenfeldtheorie, denn diese Felder sind nicht in mechanischer Weise fixiert, sondern sie befinden sich in dauerndem Fluss und in Veränderung.
Wenn eine hinreichende Zahl von Einzelwesen einer Art eine neue Fähigkeit erwirbt, wird die Formfeldresonanz diese auf alle anderen Individuen dieser Art erdweit verbreiten. Eine ganze Reihe von Phänomenen, die bisher von der klassischen Wissenschaft noch nicht verstanden sind, könnten auf diese Weise erklärt werden.
Ende der 70er Jahre hat Fritz A. Popp einen extrem geringen Energietransfer zwischen den Zellen eines Organismus nachgewiesen, teilweise auf dem Niveau einzelner Photonen, obgleich das in physikalischer Sicht keinen Sinn hat, da ein einzelnes Photon keine Information übertragen kann. Die biologischen Eigenschwingungen/-Wellen besitzen eine besondere Art, Information zu vermitteln: eine Infrarotwelle trägt eine ultraviolette Modulation.
Bereits in den 50er Jahren hatte Cleve Backster eine Art Telepathie der Pflanzen und sogar 'Präkognition' entdeckt, tatsächlich handelte es sich um eine Wiederentdeckung dessen, was der indische Botaniker Bose bereits zu Beginn des Jahrhunderts behauptet hatte, der dafür von der wissenschaftlichen Gemeinde ausgelacht wurde! Und um den Teich der 'erledigten Fragen' der Biologie weiter aufzurühren, fand der Molekularchemiker Georg Vollmert in Karlsruhe zu seiner eigenen Überraschung, dass der bisher angenommene Mechanismus der Evolution des Lebens in der Ursuppe nicht gewirkt haben kann, wie behauptet worden war.
Trotz heftigster Angriffe der Stoßtrupps des mechanistischen Establishments gelang es bisher nicht, die Unrichtigkeit von Vollmerts Behauptungen überzeugend darzustellen. Es geht darum, dass organische Moleküle bei weitem zu komplex sind und zuviel 'Bedeutung' tragen, um als Ergebnis zufälliger Verknüpfungen von Atomen und anorganischen Molekülen oder sogar Aminosäuren erklärbar zu sein. Selbst die letzteren sind relativ einfach gebaut im Vergleich zu 'echten' organischen Molekülen wie Zellulose oder gar Proteinen.
Um das Rätsel noch aufregender zu machen, haben der Astronom Fred Hoyle, Nobelpreisträger, und der Mathematiker Wickramasinghe Zellulosemoleküle in interstellaren Wolken entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Leben auf der Erde sich in einem sehr komplexen Prozess 'von allein' entwickelt haben solle, verringerte sich auf 1:1040000, eine wahrhaft astronomische Unwahrscheinlichkeit der 'Zufallssuppen-Hypothese', wenn nicht Mutter Erde schon komplexe Saat aus dem Kosmos empfangen haben sollte. Vollmert kam zum gleichen Wert.
Noch tödlichere Schläge erhielt das mechanistische Weltbild von der neuerlich untersuchten Numinologie oder Die atemberaubenden, seit Beginn des Jahrhunderts beobachteten mediumistischen Phänomene: Materialisationen, direkte Stimmen, und so weiter, waren von der wissenschaftlichen Gemeinschaft einfach ignoriert worden, da sie alles ihr bisher über die 'Realität' Bekannte grundsätzlich verletzten.
Aber Dinge zu ignorieren, macht ignorant. So kamen dann die Phänomene während der 60er und 70er Jahre in 'wissenschaftlich verdaulicheren' Formen zurück: Ein Uri Geller verbog Löffel, Gabeln und Brieföffner und schaltete elektronische Geräte durch Schnippen seiner Finger aus; ein LKW-Fahrer erzeugte Bilder vorgegebener Objekte auf Polaroidfilm.
Andere wiederholten diese Phänomene, zum Beispiel der japanische junge Masuaki Kiyota. Einige Physiker waren nun wirklich erstaunt, aber auch eine Phalanx von 'Entlarvern' schoss wie Pilze aus der Erde. Sie machten eilends einen Bühnenmagier, James Randi, 'den Erstaunlichen', aus, um ihn 'beweisen' zu lassen, dass alles einfach Betrug sei. Betrug waren natürlich auch all die sensationellen 'chirurgischen Eingriffe' der philippinischen und brasilianischen 'Heiler', obgleich sie jahrelang fortfuhren, ihre Praktiken bis heute mit dem Ergebnis abertausender glücklich geheilter Patienten auszuüben, unter denen sich aufgegebene Krebsfälle und Herzinfarkte, Opfer der Chirurgie, verkrüppelte Verunglückte und Virusinfizierte befanden.
Um all jene professionellen Skeptiker der Lächerlichkeit preiszugeben, griffen westliche  Menschen eine jahrhundertealte Praxis, das Feuerlaufen, auf, das von Tausenden in Wochenendseminaren erlernt und ausgeführt wurde. Und Ironie des Schicksals: einer der besten Lehrer solcher Seminare ist eine ehemalige Physikerin der Moskauer Akademie der Wissenschaften, Larissa Vilenskaya.
Tatsächlich entzieht sich dieses Phänomen allen Versuchen, es mit 'normalen', d.h. mechanistischen Argumenten weg zu erklären: lebendes Gewebe stirbt bei 60oC, sei es trocken oder feucht. Daher müsste Larissas weiche feine Haut zu Kohle gebraten zu werden, sobald sie die glühende Holzkohle bei 700o berührt!
Doch das geschieht nicht bei ihr und auch nicht bei nahezu allen Teilnehmern, die ihr über den heißen Teppich folgen. Und dieses Experiment ist vielfach wiederholbar! Zur tiefen Verlegenheit hartnäckiger Skeptiker verbrennen sich einige Leute ihre Füße, wenn ihr Bewusstsein nicht im richtigen Zustand ist, während sie gehen oder nachdem sie von dem Kohlenteppich heruntergegangen sind und nicht mehr daran denken!
Der Augenschein kann also nicht wegdiskutiert werden, dass dabei in der Tat eine Wechselwirkung des Geistes, des lebenden Gewebes und der heißen Materie existiert, die durch die klassische Physik nicht erklärbar ist. Es ist hier wie mit dem 'Gesetz', dass alle Krähen schwarz sind. Die Entdeckung einer einzigen weißen Krähe genügt, um es außer Kraft zu setzen.
Bedeutet das nun, dass alle 'physikalischen Gesetze' Müll sind? Sicher nicht, wir sollten das Baby nicht mit dem Bade ausschütten. Sie bleiben nützlich, solange wir sie als Regeln unter alltäglichen Bedingungen ansehen. Aber es sind nicht mehr die unter allen Bedingungen absolut gültigen Gesetze. Ihre Gültigkeit ist nicht total, wie man bisher glaubte, sie ist relativ und damit abhängig von anderen Faktoren einer gegebenen Situation. Wir wissen spätestens seit Bohm, dass das Bewusstsein, der Geist (engl. mind), ein sehr bedeutsamer Faktor ist. Wir könnten auch sagen, der 'spirit', wie Jean Charon den Mut hat, es zu benennen. Auch er ist Physiker.

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Nun finden wir uns in einer Art Dilemma. Wir haben Materie und Energie und den physikalischen Kosmos, und wir haben ein Etwas, genannt 'Bewusstsein' oder 'Geist', und das ist augenscheinlich etwas völlig anderes. Es sei denn, wir folgen den Empfehlungen der östlichen Lehren, die uns sagen, dass tatsächlich alles 'Geist' ist, und was wir als Materie wahrnehmen, wäre nur ein spezielles Schwingungsniveau innerhalb eines breiten Bereiches von 'Wellenlängen' der kosmischen Gesamtheit der vibrierenden Leere.
Wir können die Leere des Buddhismus als 'Raumzeit' bezeichnen. Und wie unsere Sinne nur imstande sind, ein schmales Band innerhalb des weiten Spektrums der elektromagnetischen Wellen zu empfangen, ist die physikalische Realität nichts als ein Teil aller Schwingungsniveaus der Gesamtwirklichkeit. Wie aber steht es mit dem Bewusstsein?
Augenscheinlich ist das Bewusstsein der psychische Teil der Wirklichkeit. Können wir dann noch irgendeinen grundlegenden Unterschied zwischen Materie, Energie und Bewusstsein voraussetzen? Oder ist das Bewusstsein, das Psychische, von der Materie und Energie her gesehen, vielleicht nur das nächst feinere Niveau? Wenn selbst hartgesottene Physiker, wie Schopper, die Materie als 'andere Form des Geistes' bezeichnen, was ist das Bewusstsein dann anderes als eine andere Form des Geistes?
Oder genauer: eine bestimmte Form des Geistes? Und wenn das Bewusstsein zu einem untrennbaren Faktor bei physikalischen Experimenten geworden ist, wo bleibt dann der Unterschied zwischen den physikalischen und psychischen Bereichen der Wirklichkeit? Würde das nicht sehr nahelegen, dass die Physiker künftig einige Begriffe der Psychologie studieren sollten, und die Psychologen einige Begriffe der Physik?
Zum mindesten wäre das recht hilfreich für den weiteren Fortschritt der physikalisch-psychischen und psychisch-physikalischen Forschungen. Mit anderen Worten: wir sind bereits auf dem Wege von der Physik zur Psychik, ohne dies bezüglich der Mangelhaftigkeit unserer Unterrichts- und Ausbildungssysteme zu berücksichtigen, die unser wissenschaftliches Denken immer noch längs der engen Linien der 'Fächer' leiten.
Ein neues Paradigma der Sicht und Wahrnehmung unserer Welt ist im Entstehen. Während im akademischen Establishment die herrschende Meinung nach wie vor die Newtons und Descartes' ist, der diese Welt als riesige Maschine gilt, die nach streng mechanistischen und materialistischen 'Gesetzen' funktioniert, sieht die neue Weltanschauung die Wirklichkeit eher als eine wirbelnde Wolke, in der jeder kleinste Feuchtigkeitstropfen mit allen anderen Tropfen der Feuchtigkeit innerhalb einer gigantischen Wolke verknüpft ist und 'dass das Wetter in Amerika sich ändern kann, wenn ein Schmetterling seine Flügel in Peking regt', wie Hermann Haken, der Vater der Synergetik, es ausgedrückt hat.
Und was ist diese Wolke? Welches sind die gegenseitigen Kommunikationsmittel ihrer 'Teilchen', wie im ERP-Paradox? Es muss eine Art Informationsmittel sein. Information ist Bedeutung. Bedeutung ist Bewusstsein, Bewusstsein ist Geist. Oder Psi. Oder, wie David Bohm sagte: 'Es gibt eine Ähnlichkeit zwischen Denken und Materie. Alle Materie, einschließlich der unsrigen, ist durch 'Information' bestimmt.
'Information' bestimmt Raum und Zeit. Die Raumzeit bestimmt naturgemäß alles andere innerhalb der Wirklichkeit, zum mindesten physikalisch gesehen. Aber mit einer Ausnahme: numinale oder Psi-Phänomene entziehen sich den raumzeitlichen Grenzen. Sie erscheinen als Wirkungen des reinen Bewusstseins.
Wenn aber Materie nur eine andere Form von Bewusstsein ist, ein wenig 'härter' vielleicht für unsere Erfahrung, dann sind beide nur zwei unterschiedliche Aspekte der gleichen Wirklichkeit, was durch Experimente bewiesen werden kann, in denen die direkte Wechselwirkung zwischen Materie und Bewusstsein vorliegt, wie beim Metallbiegen, Feuerlaufen, usw., die augenscheinlich Phänomene psychophysischer Verknüpfungen sind.
Seitdem der Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker nach Indien ging, um meditieren zu lernen und ein besserer Physiker zu werden und von dort als Philosoph zurückkehrte, sind wir alle auf dem rechten Wege von der Physik zur Psychologie.

Literaturverzeichnis

Dianus-Trikont, München 1984
Wie versteht man die Behauptung eines Kreters: 'Alle Kreter sind Lügner'?
Henry Stapp: S-Matrix Interpretation of Quantum Theory', in Phys. Rev., D3, 1971, p. 1303. Erstes Zitat: 'Bell's Theorem and World Process', in Nuovo Cimento, 29 f, 1975, p. 271  

Ergänzung (E. S.)

Es erübrigt sich eigentlich, Walter Franks Rund-um-Schlag noch etwas hinzuzufügen.  Da wir aber sein Thema mit der Transkommunikation verknüpften können, die er nicht explizit angesprochen hat, seien einige Gedanken angefügt.
Ohne Zweifel fügt sic die ITK als objektive psychophysikalische Wechselwirkung nahtlos in die neue Weltsicht ein, deren Entwicklung Walter so ausführlich beschrieben hat. Schon als solche gehört die ITK zu den verdammten Anomalien und erfährt vom Establishment und seinen journalistischen Speichelleckern Leugnung, und Verunglimpfung bis zur Unterdrückung sachlicher Berichterstattung.
Zu dieser Reaktion trägt die unüberhörbare und unübersehbare Behauptung der Existenz des Lebens nach dem Tod bei, das in unserer materialistischen Alltagswelt als Tabuthema gilt. Wenn aber 'Bewusstsein' schon in den uns zugänglichen persönlichen, normalerweise begrenzten Formen kein Erzeugnis des materiellen Gehirns ist, sondern der außerraumzeitliche Urgrund des Alles-was-ist per se, als dann darf man wohl den ungezählten Stimmen Glauben schenken, wenn sie behaupten Wir, die Toten, leben.  Wie ich an anderer Stelle schrieb, wäre unter diesem Aspekt unsere gesamte materielle Welt einschließlich unserer Fließgestalten letztlich eine Projektion geistiger Potenzen, und die Epoche des Dualismus ginge endlich zu Ende.

Mentale Erscheinungen

Psychophysik

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