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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

MEIN WEG ZUR ITK

Mein Weg zur ITK

1922 von katholischen Eltern in Hamburg geboren, blieb ich ihr einziges Kind, das ohne viele Spielgefährten aufwuchs und viel Zeit für seine eigenen Interessen hatte, die der Elektrizität galten. Anfang der 30er Jahre baute ich eine  verbotene Telefonanlage entlang der Außenwände  unseres Wohnblocks, die drei Stationen verband. Dem folgte ein Detektor-Gerätchen, mit dem sich der Hamburger Mittelwellensender im Kopfhörer empfangen ließ.

1936 stieß  ich  zu den Kurzwellenamateuren und lernte die Grundlagen der Hochfrequenztechnik, die ich nach dem Abitur 1941 als Praktikant im Labor der Schiffsfunkgesellschaft DEBEG anwenden konnte, bis ich zur Nachrichtentruppe eingezogen wurde und als Funker, Fernsprecher und Fernschreiber den Krieg  in der Ukraine überstand.


Ernst Senkowski am Fernfeldschreiber, Ukraine 1943


Ernst Senkowski bei der Bearbeitung von Videomaterial,  Mainz, 2009

Nach der Entlassung aus amerikanischer Gefangenschaft  studierte ich - entgegen meiner ursprünglichen Absicht, Ingenieur zu werden - Experimentalphysik an der Hamburger Universität. 1954 folgte ich meinem Chef Prof. Dr.-Ing. R. Kollath nach Mainz, wo ich 1958 promovierte. Nach 15 Monaten in Kairo für die UNESCO wechselte ich zur Ingenieurschule Bingen (später  Fachhochschule).
1961 hatte ich geheiratet, und bis 1972 brachte meine Frau 5 Kinder zur Welt.
Mit den aus Hamburg verlagerten Geräten betrieb ich in unserem Reihenhaus in Mainz meine Funkstation. Das Hobby unserer Familie war das Mineraliensammeln, vorzugsweise im Ferienland Südtirol.
Meine Berufstätigkeit endete 1988 mit der Pensionierung.

In der Zwischenzeit hatte ich 1974 zufällig eine kontroverse Diskussion im ZDF gesehen, in der ein Schwede namens Friedrich Jürgenson behauptete, er habe in normalen Tonbandaufnahmen  außergewöhnliche Stimmen entdeckt, als deren Urheber sich verstorbene Menschen bezeichnet hätten. Meine eigenen  Bemühungen richteten sich ab Ende1976  auf den Versuch, die Existenz derartiger paranormaler Stimmen oder sie als subjektive Täuschungen zu erkennen. Die Praxis zeigte neben  vielen Fehldeutungsmöglichkeiten einen messtechnisch erfassbaren 'harter Kern', der sich nicht leugnen ließ. Als mich Mitte Januar 1977 ungerufen eine ostpreußisch klingende Stimme, ähnlich der meines 1959 verstorbenen Vaters, mit meinen Vornamen und Kosenamen anredete  und Anfang Februar eine unbekannte Stimme direkt  vom Radiolautsprecher ein familiäres Ereignis in Berlin beschrieb, das dort erst eine Stunde später stattfand, brach mein physikalisches Weltbild endgültig zusammen, und ich  beschloss das Phänomen intensiv zu untersuchen. Meine unvorsichtigen  Versuche, Stimmen im oder aus dem Rauschen zu hören, leiteten eine - wie ich später lernte - 'mediumistische_Psychose' ein, während der ich rund um die Uhr innere Stimmen hörte, bis ich sie nach einigen belastenden Wochen zum Schweigen brachte. Der Begriff wurde von Hans Bender vertreten.

In der folgenden Zeit studierte ich die einschlägige Literatur, und konnte mehrere Experimentatoren bei ihren Aktivitäten begleiten. Auf Einladung nahm ich 1982 an der von George W. Meek  organisierten Pressekonferenz in Washington D.C. teil, auf der die Ergebnisse des Spiricom-Verfahrens präsentiert wurden. Einige Zeit später bat mich Sarah W. Estep, Gründerin der AA-EVP (American Association Electronic Voice Phenomena) ein Seminar zu halten. Das dafür zusammengestellte Material wurde zur Grundlage meines 1989 erschienenen Buches  'Instrumentelle TransKommunikation', zu dessen Herausgabe mich Dr. med Vladimir Delavre † angeregt hatte. Wir gaben dann zwischen 1989 und 2001 die Zeitschrift 'TransKommunikation' (ZSTK) heraus, die nach dem Tod meiner Frau (2000) im Jahre 2002 eingestellt wurde.

Die instrumentell gestützten Jenseitskontakte  vermitteln  in meiner heutigen Sicht nicht nur positive Indizien für das Leben nach dem Tod, sie sind durch ihre Existenz und ihre Inhalte auch Teile einer im Gang befindlichen Erweiterung unseres Weltbildes im Sinne der Wahrnehmung einer kommunikativen vernetzten geistigen Welt. 
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