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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

BELMEZ

Belmez

Inhaltsübersicht

Die Phänomene
Zwei ältere Quellen
Die  Gesichter
Die Stimmen
Marias Mitwirkung
Argumosa 1976: 'Der heutige Stand der Untersuchungen'
Zusammenfassung

Die Phänomene

Trotz mancher Gemeinsamkeiten erweist sich jeder paranormologische Fall als einzigartig. In besonderer Weise gilt das für die außergewöhnlichen Ereignisse,  die sich ab 1971 in dem kleinen andalusischen Ort Belmez de la Moraleda abgespielt haben und in ihrer Grundstruktur mindestens bis 2004 andauerten.

Die Hausfrau Maria Gomez Pereira (verheiratet, ein erwachsener Sohn) erschrak  eines Tages beim Anblick eines menschlichen Gesichts  auf dem Zementboden der Küche, das sich mit normalen Mitteln nicht beseitigen ließ. Dieser ersten Erscheinung folgten  im Laufe von 30 Jahren unzählige andere Gesichter, die sich vielfach verändernden, und  weltweites Interesse weckten, nicht zuletzt auch wegen ihrer  engen Verknüpfung mit sinnvollen Tonbandstimmen. Daneben wurden kleinere Spukerscheinungen beobachtet. (Ausfall normaler Fotoapparate, 'Lichtbänder' auf Fotomaterial). 

Der spanische Philosoph und Parapsychologe Prof.  Germán Argumosa, hat  zur Absicherung und  Dokumentation der Ereignisse  wesentlich beigetragen, deren Paranormalität  von den 'Kritikern' mit unzureichenden Argumenten geleugnet wurde, ohne dass sie stichhaltige Beweise für ihre unsinnigen Behauptungen lieferten. Argumosa wurde bei seinen Arbeiten von internationalen Fachleuten und Behördenvertretern unterstützt.


Germán Argumosa


Beispiel eines Gesichtes

Zwei ältere Quellen

Prof. Dr. Dr. Andreas Resch, Gründer und Leiter des Innsbrucker 'Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft' IGW hat uns freundlicherweise zwei umfangreiche Originalarbeiten zur Verfügung gestellt, die  vor längerer Zeit in der dort herausgegebenen Zeitschrift GW erschienen sind.

Der ältere Artikel in 25-1976 - 2, Seite 318 - 340, mit dem Titel 'Conceptographie' - ein neuer Fall in Belmez' stammt aus der Feder des Schweizer Physikers und Parapsychologen Alex Schneider (1927 -2012).

Der andere Beitrag (GW 58 - 2009 - 2,  Seite 135 - 170)  enthält die Biografie 'Zum Gedenken an Germán Argumosa'. Er wurde  von Maria Pilar Ramiro de Pano, einer mit ihm und seiner Familie befreundeten Mitarbeiterin, verfasst.

Die Gesichter: 'Conceptographie'

ALex Schneider beginnt seine Ausführungen mit dem Auftreten und der Untersuchung  der Erscheinungen in Belmez und ordnet sie vergleichsweise in  den umfassenden Rahmen der Conceptographie ein, die  nach Resch die Verwirklichung von Ideen in Form von Bildern und Schriften beschreibt. Der analoge Begriff 'Conceptophonie'  bezieht sich gleichsinnig auf akustische Signale. ('Konzept' aus con- = 'zusammen' und capere = 'fassen', 'nehmen' beinhaltet mit 'Konzeption' auch die Bedeutung  'empfangen'.) Wir beabsichtigen, dieses Thema im Abschnitt  'Bewusstsein' ausführlicher zu behandeln.

Die Stimmen: 'Conceptophonie'

Germán Argumosa hatte bereits ab 1970 in Zusammenarbeit u.a. mit Konstantin Raudive, Hans Bender, Alex Schneider und Pfarrer Leo Schmid auf dem Gebiet der TBS (Tonbandstimmen) gearbeitet. Die von der Gruppe mit empfindlichen Mikrofonen in Belmez vor Ort durchgeführten Tonbandaufzeichnungen bestanden aus  Motiven Gregorianischer Musik und einer Fülle von  Geräuschen, unartikulierten Schreien und voll verständlichen Stimmen, die vorwiegend negative Eindrücke vermittelten. Sie enthielten Äußerungen, die sich einer Bordell-Sphäre zuordnen ließen.

Nach den vergeblichen Versuchen, die Gesichter durch Neuzementierung der Bodenoberfläche am Wiedererscheinen zu hindern, erlangten folgende Aussagen eine unerwartete Bedeutung: Die Hölle beginnt hier - Wir sind Geister - Grabt nur weiter, ihr werdet uns finden.

Tatsächlich stieß man in einem 3 m tiefen Schacht auf zwei kopflose menschliche Skelette und weitere Knochen, die geborgen und rituell beigesetzt  wurden. Historische Forschungen ergaben, dass das Spukhaus auf einem etwa eintausend Jahre alten Friedhof errichtet worden war. Abhilfe wurde mit all dem  nicht geschaffen, Gesichter traten nach dem Auffüllen der Grube weiterhin auf.

Marias Mitwirkung

Relativ früh deutete sich bei den Untersuchungen der Gesichter und Stimmen in Belmez  eine psychische Mitbeteiligung oder Eingebundenheit der Hausfrau Maria an, deren  persönliche Stimmung sich im  variablen Ausdruck der Gesichter spiegeln konnte; ihre Fragen wurden von den Tonbandstimmen beantwortet. Allerdings blieb der Umfang ihrer eventuellen Mitwirkung  unbestimmt,  und wider Erwarten endeten  die Erscheinungen nicht mit ihrem Tod. Man kann also zu ihren Lebzeiten von einer Kombination ortsgebundenen und personengebundenen Spuks ausgehen.

Argumosa: 'Der heutige Stand der Untersuchungen:

Argumosa hat seine Überzeugung zum Fall Belmez bereits am  01.07.1976 an die Zeitschrift  'Grenzgebiete der   Wissenschaft' mitgeteilt. (GW 25 - 1976 - 2, Seite 140):

"Die Echtheit dieses Phänomens wurde vom 23. August 1971, wo es sich zum ersten Mal ereignete, zwei Jahre hindurch voll und konstant erhärtet. Zwei Plombierungen, eine des Bodens mit offiziellen Akten, und eine der Wohnung mit notariellen Akten, geben keinen Anlass zum geringsten Verdacht eines Betruges. Ebenso ist die von der Polizei durch Inspektoren der Sicherheits-General-Direktion von Madrid durchgeführte Untersuchung eine Handlung mehr, die ein Denken an irgendwelche Manipulationen unhaltbar macht. Man kann sagen, dass es sich (bei der Kritik) um Motivationen außerwissenschaftlicher Personen von sehr geringer Bedeutung im Bereich der Parapsychologie handelt, ja dass ihre Namen nur aufgrund ihrer Position, die sie damals einnahmen, langsam bekannt wurden.

Dies ist in einer geschlossenen Form das letzte Ergebnis, das ich in Bezug auf die Untersuchungen des Phänomens kundtun kann, die uns die letzten zwei Jahre hindurch beschäftigt haben."

Zusammenfassung

In Belmez entstanden ab 1971 bis mindestens 2004 menschliche Gesichter in wechselnden Formen auf dem Zementboden der Küche eines einfachen Bauernhauses. Parallel  dazu verwirklichten sich Tonbandaufzeichnungen, die einen Skelettfund im Untergrund auslösten und zum Nachweis eines historischen Friedhofs führten. Die vermutete psychische  Mitwirkung der Hausfrau Maria war keine notwendige Bedingung für das Zustandekommen der Phänomene. Betrug konnte ausgeschlossen werden.

Links:

Kurzer unvollständiger Artikel in 'Die Welt des Paranormalen'

Ausführlichen Bericht
'Faces of Fear' von Dr. Abner Mality

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