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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

POLTERGEIST IN ENFIELD

Poltergeist in Enfield

Man kennt das schon: normale Menschen berichten über ihre Erfahrungen vor Ort. Technische Dokumente sind vorhanden, Polizisten und Amtsträger zeigen sich ebenso ratlos wie die (Para-)Psychologen, die ein elfjähriges Mädchen als 'Fokusperson' ausmachen. Schließlich gehört es zum Handwerk der Journalisten, etliche Bruchstücke so zusammen zu basteln, dass den Skeptikern das letzte Wort verbleibt. Danach dreht sich die Welt weiter, als wäre nichts gewesen

Warum sollte das im Enfield 'Poltergeist-Fall' anders sein, in dem selbst nach etlichen Dekaden die Diskussion des 'Ob-überhaupt' und 'Wenn ja- wie?' nicht zum Stillstand gekommen ist. Im Übrigen gibt es noch die den Freiburger Parapsychologen bekannte 'Erosion der Evidenz', Dank der die Beobachter ihre eigenen schriftlichen Zeugenaussagen nach einiger Zeit in Frage stellen. (E. S. hat dieses Verhalten von Freunden bewundert, die ihr Erlebnis sparanormaler Metallverformungen später nicht mehr akzeptieren wollten.)

Da lebte also in Enfield/London eine allein stehende Mutter mit 2 Buben und 2 Mädchen. Im Umfeld der elfjährigen Janet, die ihr Zimmer mit der ein Jahr älteren Schwester teilte, begann der Spuk im August 1971 mit Klopfzeichen und Schlurfgeräuschen unbekannter Ursache und entwickelte sich innerhalb 11 Monaten zu einem formenreichen Paradefall mit 1500 Aktivitäten, von denen ein Teil, von Guy Lyon Playfair und Maurice Grosse als Vertretern der englischen  Society for Psychical Research als paranormal eingestuft wurde. Die außergewöhnlichen Ereignisse  lassen  sich an Hand der verschiedenen Veröffentlichungen im Net einigermaßen vollständig nachvollziehen. Sie  endeten im September 1978 ohne bekannt  gewordenen Grund.

Neben vielen weniger spektakulären 'Anomalien' (kleine Feuerchen, die von selbst entflammten und verlöschten, Wasserpfützen, aus dem Nichts) wurden  unerklärliche Bewegungen schwerer Möbelstücke beobachtet sowie das 'Schweben' des Mädchens Janet. Leider lassen die zugänglichen Fotos nicht erkennen, ob es sich dabei um 'echte' 'Levitationen' (und Website unter 'Schweben - Levitation') gehandelt hat oder um sportliche Luftsprünge. Allerdings hat der Physiker Prof. John  Hasted im Birkbeck College London bei der ruhenden Janet unerklärliche kurzzeitige Gewichtabnahmen  gemessen.

Wichtiger erscheint, dass das Mädchen mehrfach in besessenheitsähnliche Zustände verfiel, in denen sie nicht nur extreme körperliche Kräfte entwickelte, sondern auch mit einer barschen Männerstimme sprach. Der 'Geist' nannte sich Bill und beschrieb sich  als ehemals im Haus wohnender und verstorbener 72-jähriger, dessen Angaben sich später bestätigten. Janet konnte diese Daten kaum wissen, da ihre Familie erst nach Bills  Ableben in das Haus eingezogen war.  

(E.S. sieht einige Ähnlichkeiten mit dem Fall 'Chopper', ohne  dass dort ein Hinweis auf einen bestimmen Verstorbenen bekannt geworden ist.)

In den meisten Berichten wird die  Episode mit Bill nicht erwähnt, dagegen wird darauf hingewiesen, dass die beiden Mädchen zugaben, einige Effekte getrickst zu haben, die aber von den Experten als solche erkannt wurden.

Nur selten wird erwähnt, dass ein Versuch, Bill's Stimme aufzuzeichnen, scheiterte, weil Bänder  gelöscht worden waren und  sich Teile im Gerät verbogen hatten.

Es ist nicht leicht, aus dem Angebot im Net einige einigermaßen informative Artikel heraus zu fischen. Generell machen die englischen Beiträge einen 'solideren' Eindruck als die deutschen.

Wir führen einige Beispiele an.

In deutscher Sprache: Kurzer Bericht in 'Die Welt des Paranormalen'

In englischer Sprache: A new age of trance-physica-lmediumship - Enfield Revisited

Text- und Bildbericht (Haunted Mansions)

Einigermaßen ausführlich in Wikipedia: Enfield Poltergeist 

Der beste Artikel, auf den ich bei meiner Suche gestoßen bin, erwähnt unter dem etwas irreführenden Titel 'The Questionable Case of the Enfield Poltergeist' im Gegensatz zu anderen den Fall  Bill.

 

Aus dem vorwiegend negativen Artikel der Medizinerin Anita Gregory möchte ich ein paar Aussagen  zitieren, über die man nur den Kopf schütteln kann.

Die Autorin läßt nach  ihrem eigenen  Augenschein an den Ergebnissen von Grosse und Playfair und an dessen Buch 'This House is Haunted' keinen guten Faden. Ihr letzter Absatz enthält zwei einander widersprechender Statements:

"Im Fall von Playfairs Buch schrieb ich, dass es durchaus Beweise für die paranormale Bewegung von Objekten enthält vor allem im frühen Stadium des Falles - Beweise, die ich als überzeugend ansehe und einige, die man für ausreichend halten kann …

… Ich bin davon überzeugt, dass es stichhaltige Beweise für die Existenz von physischen Phänomenen gibt, aber nicht im Fall Enfield."
Das verstehe, wer kann, es sei denn, es handele sich um Übersetzungsfehler.


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