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Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

MENSCHEN OHNE GEHIRN

Menschen ohne Gehirn?

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben die in der Literatur vielfach benutzte Überschrift mit einem Fragezeichen versehen, um Ihren berechtigten Zweifeln entgegen zu kommen. Bei genauerem Hinsehen  zeigt sich nämlich, dass der Neurologe John Lorber eine englisch-humorvolle Herausforderung geprägt hat.

Tatsächlich haben in seltenen Fällen Menschen mit zerstörten Teilen des Gehirns ein normales Leben geführt, was die  Neurologen  auf die Übernahme der Funktionen durch die unversehrten Teile erklären.

Menschen mit einem 'Wasserkopf' (Hydrocephalus) leiden an Überdruck im Gehirn mit mehr oder weniger starken Behinderungen.  Ihr Anteil an der Bevölkerung der BRD und USA dürfte unter 0,1 % liegen. Merkwürdigerweise gab es einen extrem geringen Bruchteil der Erkrankten, die nachweislich, ohne das etwa 1400 g schwere Gehirn unauffällig gelebt haben. Ihr Schädel war mit Wasser gefüllt, und bei der Obduktion wurde lediglich eine  mm-dünne Schicht von Gehirnzellen auf der Innenseite des Schädels gefunden. Sie lebten also, streng genommen, keineswegs 'ohne Gehirn' sondern mit einigen Prozent der normalen Gehirnmasse.

Die Ergebnisse der zeitgenössischen Gehirnforschung werden durch diese Beobachtungen relativiert und verlieren insbesondere an Überzeugungskraft der zu Grunde liegenden materialistischen  Hypothese, das Gehirn erzeuge das Bewusstsein. Dementsprechend konnte der berühmte New Yorker Neuropsychiater Dr. Russell G. MacRobert bereits Im Mai 1950 das  Mysterium mit der Aussage kommentieren:

'Der Chirurg, der große Hirnteile wegoperiert, zerstört damit nicht nur Gewebe, sondern unvermeidlicher Weise auch unsere gegenwärtige Vorstellung von Geist und Bewusstsein.' (Quelle: NET-Journal 

Joseph Banks Rhine, einer der frühen Erforscher der Außersinnlichen Wahrnehmung ASW und Psychokinese PK, hat eine ausführliche Zusammenstellung veröffentlicht, deren deutscher Titel 'Wir brauchen unser Gehirn gar nicht' ebenso irreführend ist, wie der von Lorber. (Jedenfalls wäre der Satz 'Wir brauchen unser normales Gehirn nicht' eher zutreffend.

Die jüngeren Entdeckungen  der Gehirnanomalien und ihre Veröffentlichung sind dem  englischen Neurologen Dr. John Lorber zu verdanken. In Kanada hat sich Dr. Wilder Penfield, Direktor des Neurologischen Institutes der McGill-Universität in Montreal, und einer der führenden Gehirnchirurgen der Welt, der Erforschung dieses irritierenden Rätsels jahrzehntelang verschrieben. Schon früher hatten die bekannten deutschen Mediziner Christoph Wilhelm von Hufeland und Carl Ludwig Schleich das unverständliche Phänomen der 'Gehirnlosigkeit' dokumentiert. Schleich beschrieb zwanzig Fälle schwerster Verluste von vitalem Hirngewebe ohne jegliche geistige Behinderung der Betroffenen.

Das Beobachtungsmaterial beweist also, dass die Behauptungen, ein weitgehend intaktes Gehirn sei zum normalen Leben unerlässlich und das Bewusstsein sei ein Produkt des Gehirns, nicht zutreffen. Das Gehirn erscheint eher als Empfänger und Umsetzer (technisch als Transducer) von geistigen Informationen aus der Nichtraumzeit.
Rhine schreibt:

'Was lässt sich aus alldem schließen? Schwer zu sagen. Der nackte Materialismus erweist sich jedenfalls als ungenügend. und das Bewusstsein  treibt sich als reiner Geist in der Gegend herum oder entfaltet sich selbst dann, wenn es keinen 'Sitz' im Körper hat. Auch wenn die meisten Neurologen nach wie vor an der Vorstellung festhalten, Bewusstsein sei eine Folge der Anatomie der Großhirnrinde, so müssen sie dennoch zähneknirschend zugeben, dass niemand eine wirkliche Vorstellung davon hat, wie Bewusstsein hervorgebracht wird, beziehungsweise, wie das Gehirn diesen Prozess bewerkstelligt, für den es ja verantwortlich sein soll.' (Quelle: NET-Journal

Ein einfaches Bild (E.S.) kann die Situation verdeutlichen:
Angesichts eines gewöhnlichen Klaviers würde  kein vernünftiger Mensch behaupten, die Melodien seien darin gespeichert oder sie entstünden 'von allein'. Tatsächlich bedarf es zu ihrer hörbaren Verwirklichung eines begabten Pianisten, der nicht im Instrument sitzt. Manipulation oder Zerstörung von Saiten machen das Instrument teilweise oder gänzlich unbrauchbar, schließen das Spielen klassischer Melodien aus und erlaubten bestenfalls die Produktion anderer. Dieses Modell wird nicht durch programmgesteuerte Automaten in Frage gestellt, denn schließlich stammt das Programm in zur Steuerung eines Pianola von einem lebenden Komponisten, nach dessen Konzeptionen die Mechanik oder Elektronik programmiert wurde.

Am 08.09.2013 fügte E.S. diese Überlegungen zu einem kleinen, nicht gänzlich humorlosen Gedicht zusammen:


Das Klavier

Die Weisen stecken nicht im Kasten

und auch der Spieler sitzt nicht drin.
Er wirkt von außen auf die Tasten
und gibt dem Ganzen seinen Sinn.

Verändert man den Zug der Saiten,

wird Jeder, der ein Lied dann hört,
es  mit dem rechtem Wort begleiten,
die Harmonie sei stark gestört.

Nimmt  man zuletzt die Saiten raus,

verharrt der Kasten still und stumm.
Der Spieler zieht ins All hinaus
und kümmert sich nicht mehr darum.

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Die vorstehenden Ausführungen seien mit einem wohltuend tröstlichen Zitat der Psychologin Brenda Dunne abgeschlossen, die gemeinsam mit  Robert Jahn im
Princeton Anomalies Research Laboratory Pear in 20-jähriger Forschungsarbeit die gezielte mentale Beeinflussung eines computerisierten elektronischen Systems statistisch erfasst hat. Sie erklärte am Ende: 'Alles, was ist, ist im Bewusstsein' und 'Ohne Bewusstsein ist alles nichts'. Auch im traumlosen Tiefschlaf ist die Welt nur virtuell als Möglichkeit  vorhanden.
Ich erlaube mir eine zugegebenermaßen saloppe Charakterisierung:
Reduktionistische Gehirnforscher sind Menschen, die 'versuchen, mit dem Rest des Geistes, der ihnen verblieben ist, zu beweisen, dass sie keinen haben, und dass es überhaupt keinen gibt'.

Ein Musterbeispiel für die Starrheit, die dem unbegründbaren dogmatischen materialistischen System  innewohnt, ist die permanente Weigerung seiner Vertreter, die Augen und Ohren vor den Forschungsergebnissen der Parapsychologie, ebenso wie für die AKE (außerkörperlichre Erfahrungen) und NTE (Nahtoderfahrungen) zu öffnen und die Existenz des vom Gehirn unabhängigen Bewusstseins anzuerkennen. Man fühlt sich an die bedauernswerten Katzen erinnert, die in Käfigen aus vertikalen Stäben aufwuchsen und sich später in horizontalen Stäben die Köpfe einrannten, weil sie sie nicht wahrnahmen.

Greg Stone contra Susan Blackmore


Der folgende Beitrag  vermittelt einen Einblick in das unwissenschaftliche Verhalten einer amerikanischen Psychologin.

Es gibt immer noch keine einheitliche Antwort auf die Frage, ob das Gehirn ein Bewusstsein erzeugt, das mit ihm stirbt, oder ob dem Bewusstsein die Priorität zukommt, und ob nicht das Gehirn eine materiell erscheinende Bewusstseinsstruktur ist.

Einen Einblick in die Diskussion vermittelt die  Veröffentlichung 'A Critique of Susan Blackmore's Dying Brain Hypothesis' (Hypothese des sterbenden Gehirns) des amerikanische Physikers und Psychologen Greg Stone.
Der Autor  zeigt  überdeutlich,  in welcher Weise die Autorin auf der Basis des materialistischen  Weltbildes in ihrem Buch 'Dying to Live' ('Sterben um zu leben') die Existenz der Paraphänomene und die intersubjektive Bedeutung der Außerkörperlichen und Nahtoderfahrungen AKE und NTE  im Hinblick auf das Fortleben leugnet.

Nach Stone präsentiert sich die Angehörige der Spektikerorganisation CSIOP  /  CSI mit ihrer 'Hypothese vom sterbenden Gehirn' (das die AKE und NTE halluzinatorisch erzeugt)  als kompetente Sprecherin 'der Wissenschaft'. Er schreibt: 'She (Blackmore) contends there is no spirit, thus no reason to consider the Afterlife Hypothesis. Research data is replaced with personal bias and opinion'. (Sie behauptet: Es gibt keinen Geist und damit keinen Grund, die Hypothese des Fortlebens in Betracht zu. Forschungsergebnisse werden durch persönliche Voreingenommenheit und Meinung ersetzt. Quelle: Greg Stone's NDE Research)

Angesichts dieser und ähnlicher Machwerke mag man fragen, ob die Existenz der Skeptiker-Organisationen (in der BRD 
GWU) als Zeichen der Rückzugsgefechte der Vertreter des  Menschen und Welt zerstörenden Materialismus zu werten ist, die bereits mit dem Rücken zur Wand stehen. Man wünschte sich, sie würden ihren eignen Skeptizismus kritisch hinterfragen.  Nach 200 Jahren erstaunlicher 'Fortschritte' ist eine schnelle Revolution  des Systems nicht zu erwarten, dem eine unglaubliche Trägheit eigentümlich ist. Derweilen können die punktuellen Veränderungen des Weltbildes auch an der zunehmenden Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen deutlich genug wahrgenommen werden. Der Wissenschaftshistoriker Thomas S. Kuhn hat das das bereits 1962 in 'Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen' (deutsch 1967) und in  'Die Entstehung des Neuen' 1977 aufgezeigt.

Eine völlig andere Meinung als Susan Blackmore vertritt John C. Eccles in seinem Buch 'Wie das Selbst sein Gehirn steuert' (Piper 1994).

Klappentext: Der Gehirnforscher und Nobelpreisträger John C. Eccles vollzieht in diesem Buch den lange vorbereiteten folgenreichen letzten Schritt  in seiner Arbeit am Gehirn-Geist-Problem. Während die materialistisch orientierten Naturwissenschaften zum Dogma erheben, dass das Gehirn uneingeschränkter Herrscher über den Geist sei, führt Eccles hier zum ersten Mal den neurophysiologischen Nachweis: Es gibt ein Selbst (ein Bewusstsein, einen Geist, eine Seele), das nicht identisch ist mit der Materie der Gehirnmasse, das - frei und unabhängig - über das Gehirn verfügt..

Jill Bolte Taylor: Schlagartige Einsicht


Rezension

Liebe Leserinnen und Leser!
Mit den folgenden Ausführungen möchten wir Sie auf einen Vortrag der amerikanischen Neurowissenschaftlerin Jill Bolte Taylor aufmerksam machen, der von Petra Mecklenburg ins Deutsche übersetzt wurde und im Original unter  Jill Bolte Taylor - Schlagartige Einsicht zugänglich ist.
Bei genauerem Hinsehen erweist sich der Titel 'Schlagartige Einsicht' sls doppeldeutig: Jill Taylor erlitt nicht nur durch eine Gehirnblutung einen 'umwerfenden' Schlaganfall, sondern sie erlebte auch das verwirrende Wechselspiel der Aktivitäten der rechten und linken Gehirnhälften. die sich in einfachster Form als 'ganzheitlich' und 'linear' kennzeichnen lassen. Als nachhaltige Folge dieser Erlebnisse formuliert sie: 'Ich fühlte mich wie ein Geist grade aus der Flasche befreit. Und meine Seele segelte frei wie ein großer Wal durch die See stiller Euphorie gleitend. Was für ein Einklang...  Aber ich lebe noch! Ich lebe noch, und ich habe Nirvana gefunden. Und ich habe Nirvana gefunden, und ich lebe noch, dann kann jeder, der am Leben ist, Nirvana finden. Ich stellte mir die Welt vor mit schönen, friedvollen, mitfühlenden, liebenden Menschen, die wussten dass sie zu jeder Zeit in diesem Raum verweilen könnten. Und dass sie willentlich wählen könnten aus ihrer linken Gehirnhälfte in die rechte zu wechseln und diesen Frieden zu finden. Und dann erkannte ich, was für ungeheures Geschenk diese Erfahrung sein könnte, was für eine schlagartige Einsicht dies war darüber, wie wir unsere Leben leben. Und es motivierte mich, gesund zu werden.'

Zweieinhalb Wochen nach dem Schlaganfall wurde Jill operiert. Sie brauchte 8 Jahre, um ganz gesund zu werden.
Ihre Einsicht veranlasste sie, jeden von uns zur Entscheidung aufzurufen, ob er als friedvoller Teil der Gesamtheit oder als abgetrenntes Individuum leben will.

Ich (E.S.) meinte vor einiger Zeit:
'Wenn die Menschen nur ihre linke Gehirnhälfte benutzen, haben sie nicht alle beisammen.'

Mehr zu 'Menschen ohne Gehirn?' unter:  'Leben und Tod'

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