www.sterbebegleitung-jenseitskontakte.de
Sterbebegleitung: Gesa Dröge - Jenseitskontakte: Dr. Ernst Senkowski

HUBERT GROSS

Hubert Groß habilitiert sich

Einführung

Nicht immer wird in der ITK die Motivation der Transpartner für sie Kontaktaufnahme deutlich erkennbar. Am häufigsten erscheint die Absicht sich an Hand mehrerer Merkmale zu identifizieren und den Hinterbliebenen ihre vorwiegend positiv erlebte nachtodliche Existenz kund zu tun. In anderen Fällen bitten sie, wie etwa Rudolf Hoess, um erdseitige Hilfe bei der Verarbeitung nachwirkender belastender Situationen. Vielfach werden spirituelle, bewusstseinsverändernde Impulse vorgebracht. Die sehr kurzen TBS stammen häufig aus namenlosen Quellen, die das Personalpronomen 'wir' bevorzugen, vielleicht  als Hinweis auf eine Gruppe gleichgestimmter Wesen. Stimme Der Name verliert sich im Himmel. Der folgende Bericht enthält den seltenen Rehabilitationsversuch eines Verstorbenen, der angesichts einer von ihm so empfundenen Verunglimpfung  Gerechtigkeit walten lassen möchte. 

Schattenfangen ist unser ganzes Leben

Während der Tagung der Forschungsgemeinschaft für Transkommunikation FGT am 4.9.1994 in Büdingen führte Hans Otto König mit dem von ihm entwickelten Transvideosystem einen erfolgreichen Kontakt durch. Eine Minute lang wurde das bewegte Gesicht eines unbekannten alten Mannes sichtbar, dessen etwas mühsam artikulierte Sprache mit seinen Lippenbewegungen unvollständig synchronisiert war. Er vermittelte einen nachdenklich-bewertenden Rückblick auf sein Leben, in den er das Thema 'Zeit' in eigenwilliger Weise einfügte.

Was alles sich in einem Leben so zusammenfügt. Zufall? Nein! Ich sage nein! Wir wissen jetzt alle und müssen es wissen, in der Hand einer übergeordneten Führung, solange wir das Rechte tun und das Rechte wollen. Alles andere fällt in sich zusammen. Ich möchte das Leben nicht noch einmal leben, und alles war gestern. Die Zeit ein Schatten - Schattenfangen - Schattenfangen ist letzten Endes unser ganzes Leben.

Die Auflösung des Rätsels

Am 27.5.1995 – also etwa 9 Monate nach Königs Aufnahme  des unbekannten Jenseitigen schnitt Klaus-Dieter Kleinicke  einen Fernsehfilm mit, den seine Frau zu ungewohnt später Stunde 'zufällig' eingeschaltet hatte. Der Film unterstellte dem ehemaligen Städtebaumeister Hubert Groß, er habe während der nationalsozialistischen Besatzung  Polens die Pläne für den Neubau eines großdeutschen Warschau am alten Platz gutgeheißen.  Der Film ermöglichte nicht nur die Identifizierung des in Büdingen erschienenen Sprechers. sondern er lieferte auch die Erklärung des ungewöhnlichen Begriffs 'Schattenfangen': Der kleine Hubert hatte in der Schreinerwerkstatt seines Vaters vergeblich versucht, den Schatten der auf die Wand projizierten bewegten Säge zu fangen.


Vergleich: links Transbild – rechts Filmbild



Eine mediale Ergänzung

In einem medialen Kontakt mit Mary Kleinicke teilte Groß als Grund seines Erscheinens in Büdingen mit, er wolle sich rehabilitieren, denn er habe keineswegs, wie im Film unterstellt, die Pläne für den von den Nationalsozialisten konzipierten großdeutschen Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg zerstörten polnischen Hauptstadt Warschau angefertigt, sondern die Meinung vertreten, dieser sei in der angeordneten Form nicht durchführbar. In einer weiteren medialen Durchgabe ergänzte Groß unter Hinweis auf den Satz... solange wir das Rechte tun und das Rechte wollen:

Es ist eine ganz große Wichtigkeit für jedermann im Leben. Ich hätte es ganz gerne, wenn es mehr betont würde, sonst überliest man das. Ihr habt es bis jetzt auch überlesen. Alles, was man tut, sollte gut überdacht sein. Man sollte immer sehen, dass man das Rechte tut. Vielleicht könnte man das unterstreichen. Es ist eine Botschaft für die Menschheit. Es ist ein großer tiefer Sinn dahinter.

Obwohl wir davon ausgehen dürfen, dass Hans Otto König zur Zeit der Erscheinung von Bild und Ton des Hubert Groß den ernst später von Klaus-Dieter Kleinicke entdeckten Film nicht kennen konnte gab es einen zusätzlichen überraschenden Hinweis auf die 'Paranormalität'. Kleinicke hatte sich mit einigem Aufwand eine Kopie des Films für Vergleichszwecke beschafft. Während er an der Analyse arbeitete, machte ihn seine Frau – medial geleitet – auf eine von den Transpartnern eingebaute Veränderung aufmerksam, die Hans Otto Königs Aufnahme vom Originalfilm unterscheiden sollte. Tatsächlich fand ihr Mann diese Abweichung, die wir an Hand der Oszillogramme demonstrieren:


Oben : Zeitverlauf der Sprachsignale im Originalfilm.

Unten: Zeitverlauf  der Transsignale bei Hans Otto König
Wegen der Zeitdehnung der Transsignale ist keine exakte  parallele Darstellung möglich. Wir haben den rechten Signalblock zum Bezugsbereich  gewählt.  Man erkennt die unterschiedliche Dauer der Pause zwischen dem rechten Ende des linken Blocks und dem linken Anfang des rechten  Blocks sowie den bei König dazwischen liegenden zusätzlichen Impuls. Man sieht auch das stärkere Rauschen des Transsignals.

(Alle Bilder wurden zur Verfügung gestellt von K. D. Kleinicke, Wolperath. Ortsteil der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, jetzt Ungarn)

Zusammenfassung

Wir haben also seitens des Kommunikators ein nachvollziehbares Motiv für seine Manifestation, wir haben die Ähnlichkeit der Bilder der sprechenden Person, die Erklärung des Begriffs Schattenfangen und eine Abweichung in den Zeitdiagrammen. Instrumentelle und mediale Komponenten sind über Raum und Zeit hinweg sinnvoll verschränkt.

Übrigens: im 'Schattenfangen' klingt das uralte 'Höhlengleichnis' des griechischen Philosophen Plato an!


Weitergehend interessierte Leser und Leserinnen finden zeitgenössische Gedanken im wissenschaftlichen Bestseller ‘Schatten des Geistes - Wege zu einer neuer Physik des Bewusstseins' des Mathematikers und theoretischen Physikers Roger Penrose.
Zitat:'Eine wissenschaftliche Weltanschauung, die nicht tiefgründig mit dem Problem von Geist und Bewusstsein zurecht kommt, hat keinen ernsthaften Anspruch auf Vollständigkeit.'


ZSTK II/4, 1995, S.55

--> Seitenanfang
-> Website - Inhaltsverzeichnis

bildbild